Verspätete Gaspreissenkungen bescheren Gasversorgern 540 Millionen Euro Mehreinnahmen

Berlin, 15. April 2009 - Zum ärger vieler Verbraucher geben die meisten Gasversorger erst jetzt gesunkene Beschaffungskosten an ihre Kunden weiter. Pünktlich zum Ende der Heizperiode haben über 600 der rund 750 regionalen Gasanbieter ihre Tarife um durchschnittlich 13,3 Prozent gesenkt oder Preisnachlässe in den kommenden Wochen angekündigt. Nach Berechnungen des unabhängigen Verbraucherportals toptarif.de www.toptarif.de spült allein die verzögerte Weitergabe der Bezugskosten an die privaten Endkunden den Konzernen weitere 540 Millionen Euro in die Kassen.

?Im Vergleich zum Februar 2009 ist das aktuelle Gaspreisniveau um etwas mehr als 10 Prozent gesunken", rechnet Energieexperte Thorsten Bohg von toptarif.de www.toptarif.de vor. ähnlich wie in der Vergangenheit argumentieren die Versorgungsunternehmen auch bei der jetzigen Terminwahl mit der halbjährigen Verzögerung bei der ölpreisbindung des Gases. ?25 regionale Anbieter haben allerdings bereits in den ersten beiden Monaten des Jahres gezeigt, dass Senkungen im zweistelligen Prozentbereich auch branchenweit möglich gewesen wären", so Bohg. ?Hätten die Unternehmen ihre jetzigen Preissenkungen also bereits im Februar umgesetzt, wären die Kunden um etwas mehr als eine halbe Milliarde Euro entlastet worden."

Nicht nur der Zeitpunkt der Gaspreissenkungen, auch ihr Umfang steht heftig in der Kritik. So verweist die aktuelle Studie ?Geben Gasversorger mögliche Preissenkungen angemessen an die Verbraucher weiter?" der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/ Die Grünen darauf, dass in der jetzigen Preisrunde nur rund 50 Prozent der gesunkenen Beschaffungskosten von den Versorgern an die Endkunden weitergegeben worden sind. ?Durch diese Art der Preispolitik, sprich die verzögerte Weitergabe sinkender Einkaufspreise und den zu geringen Umfang der Preissenkungen, steigen die Zusatzgewinne der Gasversorger zu Lasten der Verbraucher noch stärker an", erklärt Bohg.

?Leider machen die Verbraucher bisher noch zu wenig von ihrer Marktmacht Gebrauch, um mehr Druck auf die Gasversorger auszuüben", macht Bohg deutlich. Erst jeder zehnte Haushalt hat bisher die Möglichkeit genutzt, sich für einen günstigeren Anbieter zu entscheiden. Dabei nimmt der Wettbewerb auf dem Gasmarkt stark zu, so dass sich in vielen Regionen Deutschlands, je nach Verbrauch, bis zu 400 Euro durch einen Gasanbieterwechsel sparen lassen. 

Durch Verbraucherportale wie toptarif.de www.toptarif.de oder kostenlose Service-Hotlines wie 0800 - 10 30 499 können sich Verbraucher schnell und unkompliziert über Alternativen in ihrer Region informieren und kostenlos zu einem günstigeren Gasanbieter wechseln.

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