Versicherungen für Neugeborene - was zu beachten ist

Berlin, 23.September 2014 - Die Freude über ein Neugeborenes ist in aller Regel groß, aber die Aufregung auch – denn vor und nach der Geburt sind eine Menge Dinge zu regeln. Was in Sachen Versicherungen zu beachten ist, erklärt das unabhängige Vergleichsportal TopTarif.de (www.toptarif.de).

Krankenversicherung:

Diese wichtigste Versicherung hat das Baby automatisch von Geburt an. Die Eltern müssen es lediglich nach der Geburt bei ihrer gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung anmelden.

  • Sind beide Eltern gesetzlich krankenversichert oder ist ein Elternteil privat versichert und verdient weniger als 4.462,50 Euro brutto im Monat (Wert für 2014), dann kann das Kind in der Familienversicherung der gesetzlichen Krankenkasse angemeldet werden. Dabei sind Kinder ohne eigenen Beitrag mitversichert.
  • Sind beide Elternteile privat versichert, erhält das Kind eine private Krankenversicherung. Eine kostenfreie Familienversicherung gibt es hier nicht, es wird ein eigener Beitrag fällig.
  • Ist ein Elternteil privat (über 4.462,50 Euro Einkommen im Monat) und das andere gesetzlich versichert, dann wird das Kind bei dem Partner mit dem höheren Einkommen angemeldet.
  • Unverheiratete Paare können unabhängig vom Einkommen das Kind bei einem Elternteil versichern.

Privathaftpflicht:

In einer Familienhaftpflicht sind die Kinder schon mitversichert. Einige Anbieter offerieren mittlerweile aber Tarife für Paare ohne Kinder, dort muss der Nachwuchs zusätzlich eingeschlossen werden. Bei getrennt lebenden Paaren schließt die Mutter den Nachwuchs in ihre Singlepolice ein. Grundsätzlich sollte eine Zusatzklausel vereinbart sein, die auch Kinder bis sieben Jahre absichert.

Denn Kinder haften vor dem vollendeten siebten Lebensjahr nicht für Schäden, weil sie aus rechtlicher Sicht deliktunfähig sind. Wenn der Nachwuchs bei der Erbtante die teure Porzellantasse vom Tisch fegt und die Aufsichtspflicht nicht vernachlässigt wurde, müssen weder die Eltern noch deren Haftpflichtversicherung dafür aufkommen. Deshalb verbessern viele Versicherer die Bedingungen und zahlen auch Schäden durch deliktunfähige Kinder. Eine komplette Familienhaftpflicht kostet mit diesem Zusatz ab 50 Euro im Jahr.

Risikolebensversicherung:

Zumindest der Hauptverdiener der Familie sollte bei der Geburt des Nachwuchses eine Risikolebensversicherung abschließen. Dann bleibt das Kind im Ernstfall als Halbwaise nicht unversorgt zurück. Empfehlenswert ist eine Versicherungssumme in Höhe des 3- bis 5-fachen Bruttojahresgehalts. Die Versicherung sollte mindestens laufen, bis das Kind 20 Jahre alt ist. Versichert ist dabei nur das Todesfallrisiko, es wird also kein Geld angespart.

Kinderinvaliditätsversicherung:

Sie ist für Kinder ähnlich wichtig wie für Erwachsene die Berufsunfähigkeitsversicherung und sie zahlt, wenn das Kind durch Unfall oder Krankheit dauerhafte Schäden davonträgt. Einige Anbieter versichern Kinder ab der 6. Lebenswoche, die Mehrheit ab einem Jahr.

Meist gibt es eine Rente, wenn das Versorgungsamt eine Behinderung von mindestens 50 Prozent feststellt. Die Bedingungen sind aber unterschiedlich und einige Anbieter zahlen die Rente nur, wenn das Kind bestimmte Fähigkeiten wie Sprechen oder Hören verliert. Andere Tarife leisten erst bei einer Schulunfähigkeit des Kindes. Solche Tarife bieten in mancher Hinsicht schlechteren Schutz als die übliche Invaliditätsversicherung.

Vorsorge:

Viele Großeltern möchten langfristig für die Zukunft ihrer Enkel vorsorgen – zum Beispiel mit einer Lebens- oder Rentenversicherung. Bei solchen Verträgen zahlt unter Umständen die Versicherung die Sparbeiträge weiter, wenn Oma oder Opa versterben. Aber dieses Todesfallrisiko muss bezahlt werden und so fließt weniger Geld in den Spartopf. Lebensversicherungen lohnen sich wegen der Abschlusskosten meist nur, wenn man sie wirklich bis zum Schluss durchhält und nicht vor Ablauf kündigt. In vielen Fällen tun die Großeltern ihrem Enkelkind mehr Gutes, wenn sie das Geld in einen Bank- oder Fondssparplan anlegen.

Hintergrundinformationen

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