TV-Geräte: Höherer Stromverbrauch als das Energielabel vermuten lässt

Berlin, den 19. Oktober 2017 – Der Herbst ist da und damit beginnt für viele die gemütliche Fernsehsaison. Grund genug für das Vergleichsportal TopTarif (www.toptarif.de), sich den Energieverbrauch und die Stromkosten moderner LED-Fernsehgeräte genauer anzuschauen. Dabei zeigt sich: Allein an den Energieeffizienzklassen sollten sich Verbraucher nicht orientieren.

Auf die Größe kommt es an

Grundsätzlich gilt: Je größer der Fernseher, desto höher der Stromverbrauch. Grund ist die benötigte Hintergrundbeleuchtung für das TV-Bild. Bei einem Gerät mit einer Diagonale von 123 Zentimetern muss mehr Fläche ausgeleuchtet werden als bei einem kleineren Fernseher. Allerdings zeigt die Untersuchung von TopTarif: Bei TV-Geräten mit gleicher Bildschirmdiagonale gibt es deutliche Unterschiede im Stromverbrauch. So kann es sein, dass ein 32-Zoll-Gerät mit der Kennzeichnung „A+“ aufs Jahr gerechnet einen höheren Energieverbrauch hat als ein gleich großes Gerät in der Energieeffizienzklasse „A“.

So verbraucht beispielsweise der mit Energieeffizienzklasse A gekennzeichnete Panasonic TX-32ESW504 (Bildschirmdiagonale: 80 Zentimeter) laut Hersteller jährlich 39 Kilowattstunden (KWh) Strom. Die gleich großen Geräte von Philips (Modell: 32PFS5362/12) und LG (Modell: 32LH604V) tragen die A+-Kennzeichnung, verbrauchen aber laut Hersteller im Jahr mehr Strom (Philips: 41 KWh und LG: 44 KWh). Grund: Die Energieeffizienzklasse bezieht sich nicht auf den jährlichen Stromverbrauch – ein Standardwert, der sich aus 4 Stunden Normalbetrieb und 20 Stunden Standby pro Tag berechnet – sondern auf das Verhältnis des Stromverbrauchs im Betrieb zur Größe des Fernsehers.

„Wer beim TV-Gerät auf Energiekosten achten will, sollte nicht allein auf die Energieeffizienzklasse schauen, sondern sich zuerst für eine Gerätegröße entscheiden und dann unterschiedliche Modelle verschiedener Hersteller und deren jährlichen Energieverbrauch vergleichen“, rät Dr. Arnd Schröder, Geschäftsführer von TopTarif. „Wechselt der Nutzer dann noch vom Grundversorger in einen günstigen Stromtarif, spart er zusätzlich Geld.“

Ein Beispiel: Der 49-Zoll Panasonic TX-49ESW504 kostet gut 31 Euro pro Jahr an Strom in der Grundversorgung (Jahresverbrauch laut Hersteller 100 KWh). Dagegen zahlen Besitzer des gleich großen Phillips 49PFT5301/12 nur rund 17 Euro pro Jahr, da der Philips bei gleicher Größe einen Jahresverbrauch von nur 54 KWh laut Hersteller aufweist. Im günstigsten Tarif mit Bonus haben Panasonic-Nutzer knapp 10 Euro zusätzlich in der Haushaltskasse, beim energieeffizienteren Gerät von Phillips sind es gut 5 Euro mehr.

Stecker ziehen und Kosten senken

„Nutzer haben es selbst in der Hand, den Stromverbrauch des eigenen Gerätes zu optimieren“, erklärt Dr. Arnd Schröder. „Läuft der Fernseher den ganzen Tag oder bleibt das Gerät immer auf Standby, macht sich das schnell auf der Stromrechnung bemerkbar.“ Steckerleisten mit einem An- und Aus-Schalter zu nutzen, ist eine der effizientesten Arten, schnell den Stromverbrauch zu reduzieren. Etwas aufwändiger aber auch möglich: Ein Strommessgerät ausleihen und den Verbrauch des Gerätes im Betrieb und während Standby messen. Aber es gibt noch weitere Tipps, die die Kosten senken:

Spartipp 1: Röhren- und LCD-Fernseher ersetzen

Im direkten Vergleich beim Energieverbrauch schneidet die neueste Generation der LED-Fernseher um ein Vielfaches besser ab als ältere Geräte mit Röhren- oder Plasma-Technik. Daher lohnt sich vor allem bei solchen Geräten der Austausch durch einen sparsameren LED-Fernseher. Denn nicht nur die geringeren Stromkosten überzeugen, auch die bessere Bildqualität kann ein Kaufargument sein.

Spartipp 2: Bildschirmhelligkeit runter

Direkte Sonneneinstrahlung erhöht ebenfalls den Energieverbrauch des TV-Gerätes. Je heller die Umgebung rund um den Fernseher ist, desto höher müssen Helligkeit und Kontrast für ein gut sichtbares TV-Erlebnis eingestellt werden – die Folge: der Anstieg des Stromverbrauchs. Besser ist es, den Fernseher in eine dunklere Ecke des Raums zu stellen, denn dann gilt die Faustregel: Helligkeit runter und Strom sparen! Teilweise verfügen neuere Fernsehgeräte über einen „Ökomodus“, der ebenfalls helfen soll, geräteseitig den Stromverbrauch zu reduzieren.

Neuste Technik: „OLED-TV“

Während es sich bei LED-Fernsehern meistens um Flüssigkristallbildschirme (LCDs) zur Bilddarstellung handelt, die die LED-Technik zur Hintergrundbeleuchtung nutzen, handelt es sich bei OLED (Organic Light Emitting Diode) um eine Technik, die keine eigene Hintergrundbeleuchtung mehr benötigt. „OLED-TVs sollen energiesparender sein, jedoch gilt auch hier: je größer das TV-Gerät, desto höher der Verbrauch und ein Abgleich zwischen Energieeffizienzklasse und jährlichem Stromverbrauch ist ratsam“, sagt Dr. Arnd Schröder. Zudem sind OLED-TVs im Vergleich zu LCD- bzw. LED-Fernsehern noch sehr teuer.

Methodik

Für die Berechnung der Stromkosten wurden die Angaben der Hersteller zum jährlichen Energieverbrauch in Kilowattstunden (kWh) des jeweiligen TV-Gerätes verwendet. Für eine vergleichbare Auswertung wurden Geräte von namhaften Herstellern (Sony, Samsung, LG, Panasonic, Phillips) mit Bildschirmdiagonalen von 32-Zoll (80 cm), 40-/43-Zoll (100 cm/108 cm) und 49-Zoll (143 cm) ausgesucht.

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