Teures Neues: Energiepreise steigen flächendeckend     

Berlin, 27. Dezember 2012 – Angesichts steigender Energiepreise dürfte es für die meisten Verbraucher ein wenig erfreulicher Start ins neue Jahr werden: Wie eine aktuelle Untersuchung des unabhängigen Verbraucherportals TopTarif.de (www.toptarif.de) zeigt, kommt es vielerorts zu erheblichen Preiserhöhungen bei Strom und Gas. Demnach haben 752 Stromversorger für Januar und Februar 2013 Preissteigerungen von bis zu 20,2 Prozent bekannt gegeben. Auch der Gasbezug verteuert sich bei mindestens 117 Versorgern um bis zu 16,5 Prozent. Nach aktuellem Stand sind im neuen Jahr rund 30 Millionen Haushalte von steigenden Strom- und mehr als 2,5 Millionen Haushalte von höheren Gaskosten betroffen.

Strom: Im Schnitt 125 Euro teurer pro Jahr

Eine regelrechte Erhöhungswelle gibt es am Strommarkt: Neun von zehn Grundversorgern drehen zum Jahresbeginn an der Preisschraube. Auf einen vierköpfigen Durchschnittshaushalt mit einem jährlichen Verbrauch von 4.000 Kilowattstunden kommen 2013 Mehrkosten von durchschnittlich 12,0 Prozent beziehungsweise 125 Euro pro Jahr zu, in der Spitze werden bis zu 209 Euro mehr fällig. Neben großen Versorgern wie E.ON, EnBW und Vattenfall nehmen aber auch viele mittlere und kleine Stadt- und Gemeindewerke entsprechende Preisschritte vor.

Tabelle: Strompreiserhöhungen im Januar und Februar 2013

Hauptursache für die flächendeckenden Strompreiserhöhungen sind die im Zuge der Energiewende erheblich steigenden Umlagen auf den Strompreis* sowie höhere Netzentgelte für die Durchleitung des Stroms zum Verbraucher. „Der Anteil der staatlichen Steuern und Abgaben steigt 2013 erstmalig auf über 50 Prozent“, erklärt Janine Pentzold von TopTarif.de. „Auf Grund höherer Mehrwertsteuereinnahmen wird der Staat zudem zum Nutznießer der anstehenden Preiserhöhungen“, so Pentzold.

Gas: Einige Versorger verlangen mehr, andere geben Kostenvorteile weiter und senken Preise

Aber auch ein Teil der Gaskunden wird im neuen Jahr stärker zur Kasse gebeten: Mindestens 117 Versorger verlangen bei einem Verbrauch von 20.000 Kilowattstunden pro Jahr durchschnittlich 6,5 Prozent bzw. 93 Euro mehr. Im schlechtesten Falle werden sogar 230 Euro zusätzlich fällig. Jedoch gibt es auch Unternehmen, die ihre Preise zugunsten ihrer Kunden anpassen: So wird es bei 20 Gasversorgern um 91 Euro bzw. 5,7 Prozent pro Jahr günstiger.

Tabelle: Gaspreiserhöhungen im Januar und Februar 2013

„Ein Grund für die uneinheitliche Entwicklung bei den Gaspreisen sind die unterschiedlichen Strategien der Versorger bei der Beschaffung von Erdgas“, erläutert Pentzold. „Unternehmen, die in der Vergangenheit ihr Gas günstig einkaufen konnten, sind in der Lage, entsprechende Preisvorteile an ihre Kunden weiterzugeben. Versorger, die durch langfristige Lieferverträge an schlechtere Konditionen gebunden sind, haben einen höheren Kostendruck.“

Anbieter vergleichen und wechseln hilft Energieausgaben zu reduzieren

Eine Möglichkeit, die Energiekosten im Haushalt zu reduzieren, ist der Anbieterwechsel.  „Strom- und Gaskunden sollten ihre Versorger regelmäßig auf den Prüfstand stellen und verschiedene Angebote miteinander vergleichen – nur so lassen sich mögliche Einsparpotenziale aufdecken“, so Pentzold. Besonders viel sparen kann, wer noch in den Grundversorgungstarifen der örtlichen Versorger Energie bezieht und zu einem günstigeren Tarif oder Anbieter wechselt.

Durch Verbraucherportale wie TopTarif.de (www.toptarif.de/strom) oder kostenlose Service-Hotlines wie 0800 - 10 30 49 800 können Verbraucher schnell und unkompliziert verfügbare Stromtarife vergleichen und kostenlos zu günstigen Angeboten wechseln.

* So steigen die EEG-, die KWK- und die Sonderkundenumlage, die Offshore-Haftungsumlage kommt neu hinzu.


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