Tag der Umwelt: Mit einfachen Mitteln die Umwelt schonen und bis zu einem Drittel des jährlichen Stromverbrauchs sparen

Berlin, 05. Juni 2008 - Heute jährt sich zum 33. Mal der Tag der Umwelt in der Bundesrepublik Deutschland. Zur Schonung des ökologischen Systems und der natürlichen Ressourcen kann jeder Haushalt bereits mit kleinen Mitteln einen großen Beitrag leisten. Nach Berechnungen des unabhängigen Verbraucherportals toptarif.de www.toptarif.de  lässt sich ein Drittel jährlichen Stromverbrauchs durch den bewussten und sparsamen Umgang mit elektrischer Energie in den eigenen vier Wänden einsparen. Das entlastet angesichts hoher Stromkosten nicht nur die eigene Haushaltskasse um bis zu 317 Euro, sondern kann auch in erheblichem Maße zu einer Reduzierung klimaschädlicher Treibhausgase beitragen.  

?Die deutschen Haushalte verbrauchen im Durchschnitt 3.500 kWh Strom im Jahr", erklärt Energieexperte Thorsten Bohg von toptarif.de www.toptarif.de. ?Gleichzeitig werden bei jeder Kilowattstunde Strom, die in der Bundesrepublik produziert wird, unter Berücksichtigung aller Energieträger rund 540 Gramm Kohlendioxid freigesetzt. Somit kann ein Haushalt, der durch den bewussten Umgang mit Energie ein Drittel seines jährlichen Stromverbrauchs spart, die Emission von 631 kg Kohlendioxid verhindern. Hochgerechnet auf die rund 39 Millionen Haushalte in der Bundesrepublik ergibt sich so ein Einsparpotential von fast 25 Millionen Tonnen CO2, was den jährlichen Emissionen von rund 10 Millionen Fahrzeugen entspricht."

?Gerade in den Sommermonaten bieten sich viele Möglichkeiten, den Stromverbrauch schnell und mit einfachen Mitteln erheblich zu reduzieren", erläutert Bohg. Entgegen der weitläufigen Annahme geht der Strombedarf der Haushalte im Sommer nur geringfügig zurück. So sinkt zwar auf der einen Seite jahreszeitlich bedingt der Energiebedarf für die Beleuchtung. Auf der anderen Seite hingegen müssen beispielsweise Kühlgeräte wesentlich mehr Arbeit verrichten und mit Klimageräten und Ventilatoren werden oftmals zusätzliche Stromverbraucher angeschlossen.

Noch mehr für die eigene Klimabilanz kann leisten, wer sich bei der Wahl des Stromanbieters für ein ökostromprodukt entscheidet. ?Angesichts des zunehmenden Wettbewerbs auf dem Strommarkt sind diese oftmals sogar erheblich günstiger als der konventionelle Strom des lokalen Versorgers", so Bohg.

Im Folgenden stellt toptarif.de www.toptarif.de am Beispiel einer vierköpfigen Familie 10 einfache und schnell zu realisierende Möglichkeiten vor, mit denen bis zu einem Drittel des Stromverbrauchs bzw. 317 Euro einsparen lassen.

1) Energiesparlampen rechnen sich bereits nach 3 Monaten

Das kommende Verkaufsverbot der klassischen Glühbirne hat in den vergangenen Wochen zu wahren Hamsterkäufen geführt. Diese ?Nostalgie" wird aber auf der Stromrechnung bald bestraft. Fünf herkömmliche Glühbirnen mit jeweils 70 Watt Leistung und 1.000 Brenndauer pro Jahr verbrauchen stolze 350 kWh Strom. Energiesparlampen hingegen reduzieren den Stromverbrauch um bis zu 80 Prozent. Zwar sind die Anschaffungskosten der Energiesparlampen noch deutlich höher, allerdings ist dieser ?Kostenvorteil" der klassischen Glühbirne bereits nach rund 3 Monaten aufgebraucht. Ersparnis: 280 kWh, 56 Euro, 151 kg CO2.

2) Klimaanlagen: Kalter Raum, heißer Stromzähler

Klimaanlagen sind die mit Abstand größten Stromverbraucher im Sommer. So bringt es eine Anlage mit rund 3000 Watt Leistung und zwei Stunden Betriebsdauer pro Tag auf einen Verbrauch von rund 540 kWh Strom in der warmen Jahreszeit. Bei einem Arbeitspreis von 20 Cent pro kWh entstehen so Kosten von 108 Euro. Erheblich gespart werden kann bereits, wenn ein Deckenventilator die Klimaanlage unterstützt. Durch die verbesserte Luftzirkulation sinkt der Energiebedarf zum Kühlen der Räume um 40 Prozent. Ersparnis: 216 kWh, 43 Euro, 117 kg CO2.

3) Wäscheleine statt Wäschetrockner

Wäschetrockner gehören zu den wahren Energiefressern im Haushalt. Mit rund 400 Kilowattstunden (kWh) Jahresverbrauch Strom bei konstanter Nutzung schlagen sie Waschmaschinen und Kühlschränke um Längen. Auch wer nicht vollständig auf den Trockner verzichten möchte, kann dennoch rund 50 Prozent der Energie einsparen, wenn die Wäsche außerhalb der Heizperiode zum Trocknen auf die Leine gehängt wird. Ersparnis: 200 kWh, 40 Euro, 108 kg CO2.

4) ?Dauerbrenner" Standby-Geräte und Kommunikationsgeräte

Geräte mit Standby-Modus und Kommunikationsgeräte wie DSL-Modems oder WLAN-Router sind die heimlichen Energiefresser im Haushalt. Hier gilt: Steter Tropfen höhlt den Stein. Zwar verbrauchen die meisten Geräte im Standby-Modus nur ein paar Watt, ihre Vielzahl und ihr permanenter Strombezug machen sie über längere Zeiträume gesehen aber sehr teuer. Noch gravierender ist es bei vielen DSL-Modems, die unabhängig von der Nutzung immer den gleichen Strombedarf haben. Allein hier bringen es 10 Watt Leistung über das Jahr gesehen auf einen Verbrauch von über 80 kWh. Das konsequente Trennen der Stromfresser vom Netz, beispielsweise durch Schaltersteckdosen, kann hier schnell und einfach Abhilfe schaffen. Ersparnis: 200 kWh, 40 Euro, 108 kg CO2.

5) Notebook statt PC

Notebooks erfreuen sich in der Bevölkerung immer größerer Beliebtheit. Auch mit Blick auf den Stromverbrauch sind sie gegenüber PCs klar im Vorteil. Während es ein handelsüblicher PC mit Monitor schnell auf 250 Watt Leistung bringen kann, sind moderne Laptops mit rund 30 Watt wesentlich genügsamer. Bei zwei Stunden täglicher Benutzungsdauer fallen so im Jahr rund 160 kWh  weniger Strom an. Ersparnis: 160 kWh, 32 Euro, 87 kg CO2.

6) Kühlschrank richtig einstellen und beladen

In den Sommermonaten müssen Kühlschränke und Gefriertruhen die meiste Arbeit verrichten. Viel Energie und Geld lässt sich dabei bereits mit der Wahl der richtigen Temperatur sparen. Im Sommer sind Temperaturen von 7 Grad Celsius für den Kühlschrank und -18 Grad Celsius für das Gefrierfach (Gefriertruhe) völlig ausreichend. Jedes Grad kälter bedeutet einen 6 Prozent höheren Energieaufwand. Somit fallen zum Beispiel bei einem Kühlschrank mit Gefrierkombination, der jeweils 3 Grad Celsius kälter eingestellt ist, 36 Prozent mehr Energiekosten an. Wer zudem den Kühlschrank regelmäßig abtaut und ihn relativ voll belädt, kann den Energieaufwand um bis zu 50 Prozent reduzieren. Ersparnis: 150 kWh, 30 Euro, 81 kg CO2.

7) Waschmaschine: Sparprogramme und Waschen mit niedrigeren Temperaturen

Auch im Umgang mit der Waschmaschine steckt ein erhebliches Einsparpotential. Ein normaler Vollwaschgang bei 60 Grad Celsius schlägt mit einem Verbrauch von rund 1,5 kWh zu Buche. Moderne Geräte können die gleiche Waschwirkung in der Regel aber auch bereits bei 40 Grad Celsius erzielen. Durch das einfache Umlegen des Schalters und die Nutzung von Sparprogrammen lässt den Energieverbrauch um rund 50 Prozent verringern. Ersparnis: 150 kWh, 30 Euro, 81 kg CO2.

8) ?Mythos" Vorheizen

Der Elektroherd gehört mit rund 400 kWh Stromverbrauch im Jahr zu den Großverbrauchern im Haushalt. Dass Gerichte im Backofen oder Elektroherd durch das Vorheizen besser gelingen, ist in den meisten Fällen nicht zutreffend. Dennoch hält sich dieser ?Mythos" hartnäckig. Wer auf das Vorheizen verzichtet und zudem den Ofen bei Nutzung der Restwärme ein paar Minuten früher ausschaltet, kann so rund 25 Prozent des  jährlichen Energieverbrauchs sparen. Ersparnis: 100 kWh, 20 Euro, 54 kg CO2.

9) Geschirrspüler: Sparprogramme nutzen

Für den Geschirrspüler gilt ähnliches wie für die Waschmaschine. Bei modernen Geräten ist die Waschleistung in den Sparprogrammen bei normal verschmutztem Geschirr völlig ausreichend. Ist der Spüler zudem an eine Warmwasserversorgung angeschlossen, reduziert sich der Energiebedarf von rund 200 kWh um bis zu 50 Prozent. Ersparnis: 100 kWh, 20 Euro, 54 kg CO2.

10) Im Urlaub den ?Stecker ziehen"

Im Sommerurlaub oder bei längeren Reisen ist es sinnvoll, sämtliche Gerätschaften im Haushalt auszuschalten und von der Steckdose zu trennen. Insbesondere bietet es sich an, in dieser Zeit den Kühlschrank abzutauen und vom Netz zu nehmen. Gerade im Wohn- und Schlafzimmer lauern heimliche Stromschlucker wie Stehleuchten, Radiowecker oder Ladegeräte, für die während des Urlaubs kein Bedarf besteht. Ersparnis: 30 kWh, 6 Euro, 16 kg CO2.

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