Strompreise steigen im ersten Halbjahr 2012 vielerorts an

Berlin, 25. April 2012 – Nach anhaltenden Preissteigerungen in den vergangenen Jahren setzt sich der Aufwärtstrend bei den Strompreisen auch in diesem Jahr vielerorts fort. Wie eine aktuelle Analyse des unabhängigen Verbraucherportals toptarif.de (www.toptarif.de) zur bundesweiten Strompreisentwicklung zeigt, hat mit insgesamt 420 Unternehmen knapp die Hälfte aller Grundversorger seit Jahresbeginn Preiserhöhungen vorgenommen oder in den kommenden Wochen geplant.

„Insgesamt verteuert sich der Strombezug für betroffene Haushaltskunden im ersten Halbjahr 2012 um durchschnittlich 3,5 Prozent“, erklärt Daniel Dodt von toptarif.de. „Je nach Haushaltsgröße können so zusätzliche Kosten von 20 bis 60 Euro, in manchen Regionen sogar von mehr als 150 Euro im Jahr entstehen.“ Nur vereinzelt werden Verbraucher durch Preissenkungen etwas entlastet.

Preiserhöhungen bei E.ON und Co. auch im Mai und Juni

Auch in den kommenden Wochen wird der Strom für mehrere Millionen Verbraucher quer durch die Republik wieder teurer. So erhöhen im Mai und Juni mindestens 30 Stromversorger ihre Preise um durchschnittlich 4,9 Prozent, darunter sechs der sieben Regionaltöchter des größten deutschen Energieanbieters E.ON sowie die Lechwerke in Bayern.

Tabelle: Strompreisentwicklungen im Mai und Juni 2012

Viele Kunden halten noch immer ihrem angestammten Versorger die Treue

 „Trotz stetig steigender Strompreise und des zunehmenden Wettbewerbs der Anbieter um die Gunst der Kunden halten viele Verbraucher ihrem angestammten Versorger nach wie vor die Treue“, stellt Dodt heraus. Nach einer aktuellen Umfrage des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) haben bislang erst 26 Prozent aller Haushalte die Möglichkeit genutzt, ihren Stromanbieter zu wechseln.*

Dabei können Verbraucher bei der Wahl eines neuen Anbieters erheblich von den Preisunterschieden zwischen Lokalversorgern und Wettbewerbern profitieren. Wie Berechnungen von toptarif.de für einen Durchschnittshaushalt mit einem Jahresverbrauch von 3.500 kWh** zeigen, liegen die Kosten bei den örtlichen Grundversorgern im bundesweiten Mittel derzeit bei rund 894 Euro.*** Bei preiswerten Wettbewerbern werden hingegen nur etwa 795 Euro fällig. Finden auch  einmalige Bonuszahlungen für den Vertragswechsel Berücksichtigung, so steigt das durchschnittliche Einsparpotential sogar auf 170 Euro im ersten Jahr an.

„Verbraucher profitieren bei einem Anbieterwechsel zukünftig auch von mehreren Neuregelungen des Energiewirtschaftsgesetzes“, macht Dodt deutlich. „Demnach wird unter anderem die Dauer des Anbieterwechsels auf drei Wochen ab der Anmeldung des Kunden beim Netzbetreiber beschränkt. Zudem verkürzen sich die Kündigungsfristen für Kunden in der gesetzlichen Grundversorgung von bislang vier Wochen zum Monatsende auf zwei Wochen.“ In Grundversorgungstarifen werden derzeit noch vier von zehn Haushalten beliefert.       

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* Pressemitteilung des BDEW „Kundenverhalten stärkt Wettbewerb“ vom 13. März 2012

** Ermittlung des Durchschnittsverbrauchs auf Basis des durch den BDEW ermittelten Gesamtstromverbrauchs der Haushalte von 141 Mrd. Kilowattstunden Strom im Jahr 2010 (BDEW: Energiemarkt Deutschland – Sommer 2011. S. 8)  

*** Berechnung für die günstigsten, aktuell angebotenen Tarife der Unternehmen ohne Vorauskasse-, Kautions-, Paket- sowie Minder/Mehrverbrauchsprodukte und einmalige Neukunden- und Wechselboni

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