Strompreise: Haushalte zahlen 2013 rund 250 Euro für die Energiewende

Berlin, 01. Juli 2013 – Für die Energiewende und die Förderung der erneuerbaren Energien müssen Haushalte in diesem Jahr tief in die Tasche greifen. Nach Berechnungen des Berliner Vergleichsportals TopTarif.de (www.toptarif.de) werden für die im Strompreis enthaltenen Umlagen über den gesamten Jahresverlauf rund 250 Euro pro Haushalt in Rechnung gestellt. Eine Entlastung der Verbraucher oder wenigstens eine Eindämmung der Kosten – Stichwort Strompreisbremse – ist bislang eher Wunsch denn Wirklichkeit. Im Gegenteil: 2014 droht Haushaltskunden ein weiterer Anstieg der Umlagen auf über 300 Euro, sofern die Politik nicht zeitnah wirksam gegensteuert.

Neben den Kosten für Strombeschaffung und –vertrieb sowie Netzentgelten, Steuern und Abgaben werden derzeit vier Umlagen auf den Strompreis aufgeschlagen:

a)      EEG-Umlage (5,277 Cent/kWh): Ausgleichszahlung an Übertragungsnetzbetreiber im Rahmen der Förderung der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien 

b)      Umlage nach §19 StromNEV (0,329 Cent/kWh): Ausgleichszahlung für die Befreiung stromintensiver Unternehmen von den Netzentgelten

c)       Offshore-Haftungsumlage (0,250 Cent/kWh): Abdeckung von Schadenersatzkosten, die bei verzögerten oder gestörten Netzanschlüssen von Offshore-Windparks anfallen können

d)      KWK-Umlage (0,126 Cent/kWh): Förderung der Stromerzeugung aus Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen

„Insgesamt werden in diesem Jahr knapp sechs Cent* pro Kilowattstunde Strom für die genannten Öko-Umlagen fällig“, erklärt Daniel Dodt von TopTarif.de. „Damit lassen sich mittlerweile mehr als 20 Prozent des Bruttostrompreises auf diesen Kostenblock zurückführen.“

Nach Angaben des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft liegt der jährliche Stromverbrauch der deutschen Haushalte relativ konstant bei 140 Milliarden Kilowattstunden.* Somit beläuft sich die die Gesamthöhe der von den Privatverbrauchern zu zahlenden Umlagen für 2013 auf etwa 8,375 Milliarden Euro (netto). Pro Haushalt werden also knapp 210 Euro in Rechnung gestellt. 

Staat kassiert bei Umlagen mit

Einer der größten Profiteure steigender Umlagen ist der Staat. So kommen zu allen abgerechneten Aufschlägen – wie auch zu sämtlichen anderen Strompreisbestandteilen – 19 Prozent Mehrwertsteuer hinzu. Für EEG-Umlage und Co. zahlt ein durchschnittlicher Haushalt demnach „brutto“ noch einmal 40 Euro zusätzlich. Hochgerechnet auf rund 40 Millionen Haushalte in der Bundesrepublik kann der Finanzminister in diesem Jahr umlagebedingt mit Einnahmen von etwa 1,6 Milliarden Euro planen.

„Angesichts der aktuellen Entwicklungen müssen sich Verbraucher 2014 auf weiter steigende Umlagen und Strompreise einstellen“, warnt Dodt. „Sollte es den politischen Akteuren kurzfristig nicht gelingen, die ausufernden Kosten wirksam einzudämmen, ist ein Anstieg der Umlagen und dafür fälliger Steuern auf deutlich über 300 Euro je Haushalt wahrscheinlich.“

So gehen zahlreiche Fachleute davon aus, dass die EEG-Umlage für das kommende Jahr auf sechs bis sieben Cent erhöht wird. Zudem zeigen aktuelle Studien, dass auch von einer Anhebung anderer Umlagen, zum Beispiel der StromNEV-Umlage, ausgegangen werden muss. Hinzu kommen dürften auch neue Abgaben, wie die sogenannte Abschalt-Umlage, die bereits im letzten Jahr beschlossen wurde, in ihrer Höhe aber noch nicht festgesetzt ist.

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* Summe aller genannten Umlagen: 5,982 Cent pro Kilowattstunde Strom (netto)

** Vgl. BDEW: Energiemarkt Deutschland. Jahrgänge 2008-2012.

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