Strom und Gas: Umlagen und Netzentgelte steigen um bis zu 12 Prozent

Berlin, 29. Oktober 2015 – Nicht nur die Ökostrom-Umlage steigt, auch die Umlage zur Modernisierung und zum Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung erhöht sich im kommenden Jahr um 0,191 Cent pro Kilowattstunde. In Summe steigen Umlagen und Netzentgelte für Strom und Gas in den 25 größten Städten um durchschnittlich 5,7 Prozent. Diese Entwicklung ist regional unterschiedlich: In Leipzig ist der Zuwachs mit 11,8 Prozent am größten, in Münster mit 2,1 Prozent am geringsten. Das zeigt eine Auswertung des Vergleichsportals TopTarif.

Steigende Strom- und Gaskosten: Leipzig, Essen und Dresden an der Spitze
TopTarif hat für die 25 größten Städte Netzentgelte und gesetzliche Umlagen der Strom- und Gasanbieter für das kommende Jahr ermittelt. In allen untersuchten Städten steigen diese wichtigen Preisbestandteile im nächsten Jahr an – durchschnittlich um 5,7 Prozent. An der Spitze rangiert Leipzig mit einem Anstieg von 11,8 Prozent, gefolgt von Essen (10,7 Prozent) und Dresden (9,3 Prozent). Die geringsten Erhöhungen gibt es in Münster (2,1 Prozent), Bonn (2,5 Prozent) und Augsburg (2,9 Prozent). Geben die Versorger die höheren Kosten an den Verbraucher weiter, zahlt ein Musterhaushalt, der mit Gas heizt, im kommenden Jahr durchschnittlich 55 Euro mehr. In Leipzig wären es sogar über 100 Euro.

Die regionalen Unterschiede sind vor allem auf die Netznutzungsentgelte zurückzuführen, die von den Netzbetreibern für die Durchleitung der Energie erhoben werden. Sie allein machen etwa ein Viertel des Strom- und Gaspreises aus – schwanken aber je nach Region. Gerade in strukturschwachen Regionen mit geringerer Bevölkerungsdichte müssen Verbraucher höhere Entgelte zahlen, weil sich die Kosten auf vergleichsweise wenige Haushalte verteilen und hohe Investitionen in den Netzausbau die Kosten nach oben treiben.

Profitieren Verbraucher von sinkenden Börsenpreisen?
Ob sich die Erhöhung der Energiekosten auf auch auf der Strom- und Gasrechnung bemerkbar macht, hängt in großem Maß davon ab, ob die Energieunternehmen die gefallenen Einkaufspreise stärker als bisher an die Verbraucher weitergeben. So sank zum Beispiel der Einkaufspreis der Versorger an der Leipziger Strombörse in den vergangenen beiden Jahren um über 20 Prozent, während der effektive Strompreis im selben Zeitraum stabil blieb. Erst in diesem Jahr gab es einen leichten Rückgang um insgesamt 1,4 Prozent: „Wenn Energieversorger die sinkenden Einkaufspreise weiterhin nicht in vollem Maße weitergeben, werden Verbraucher im kommenden Jahr wieder mit höheren Energiekosten rechnen müssen“, erklärt Klaus Hufnagel, Geschäftsführer des Vergleichsportals TopTarif.

Sonderkündigung bei Preiserhöhungen
Im Falle einer Preiserhöhung profitieren Verbraucher von einem Sonderkündigungsrecht. Wer seinen Strom- und Gasanbieter wechselt, spart derzeit durchschnittlich 880 Euro im Jahr.

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