Steigende Preise und höherer Verbrauch lassen Stromkosten für Haushalte stark anwachsen

Berlin, 19. Mai 2011 - Für die Nutzung von Strom müssen private Verbraucher in Deutschland immer tiefer in die Tasche greifen. Nach Berechnungen des unabhängigen Vergleichsportals toptarif.de (www.toptarif.de) fallen die Stromrechnungen für Haushaltskunden aktuell um bis zu 43 Prozent höher aus als noch vor fünf Jahren. Gründe hierfür sind einerseits die gestiegenen Strompreise der letzten Jahre und andererseits ein höherer Energieverbrauch in den deutschen Haushalten.

Mit Blick auf die Entwicklung des Stromkonsums hat die EnergieAgentur.NRW im Rahmen einer aktuellen Erhebung das Nutzungsverhalten zahlreicher Haushalte untersucht und den durchschnittlichen Verbrauch für verschiedene Haushaltsgrößen errechnet*. Wie ein Vergleich mit Daten einer vorangegangenen Untersuchung der EnergieAgentur.NRW** vor fünf Jahren zeigt, hat der Stromverbrauch je nach Haushaltsgröße zwischen 4,8 und 14,1 Prozent zugelegt.

Großhaushalte am stärksten von steigenden Kosten betroffen

„Den stärksten Anstieg der Stromkosten registrieren wir bei Großfamilien mit fünf und sechs Haushaltsangehörigen", erklärt Daniel Dodt von toptarif.de (www.toptarif.de). So sind zum Beispiel die reinen Strompreise*** für einen sechsköpfigen Musterhaushalt in den vergangenen fünf Jahren um rund 26 Prozent gestiegen. Hinzu kommt ein statistisch gemittelter Mehrverbrauch von 14,1 Prozent gegenüber 2006. Musste eine sechsköpfige Familie vor fünf Jahren im Durchschnitt demnach rund 1.070 Euro jährlich für den verbrauchten Strom bezahlen, so werden ihr heute mit knapp 1.531 Euro etwa 461 Euro (43,1 Prozent) mehr in Rechnung gestellt.

Grafik: Jährliche Stromkosten für verschiedene Haushaltsgrößen im Vergleich

Auch für andere Haushaltsgruppen sind die Rechnungsbeträge seit 2006 spürbar gestiegen. „Die Gruppe der Singles beispielsweise muss im Fünfjahres-Vergleich durchschnittlich rund 36 Prozent mehr an die Stromversorger zahlen", so Dodt. Kostete der Strombedarf eines Einpersonen-Haushaltes ursprünglich 426 Euro, werden heute - bei einem mittleren Mehrverbrauch von 12,8 Prozent - gut 581 Euro p.a. fällig.

Wechsel des Anbieters kann Haushaltskasse spürbar entlasten

„Neben energiesparendem Verhalten ist ein Wechsel des Stromanbieters die einfachste Möglichkeit, steigenden Preisen ein Schnippchen zu schlagen und die jährlichen Stromkosten zu senken", führt Dodt aus. Nach Angaben der Bundesnetzagentur nutzen jährlich mehr als zwei Millionen Haushalte die Möglichkeiten des liberalisierten Strommarktes und entscheiden sich für einen neuen Versorger. In vielen Fällen lässt sich die Haushaltskasse durch die Wahl eines neuen Stromanbieters erheblich entlasten. Wie ein aktueller Vergleich von toptarif.de (www.toptarif.de) für die 16 Landeshauptstädte zeigt, bieten durchschnittlich 28 Wettbewerber günstigere Preise als der regionale Versorger vor Ort an.

Tabelle: Strompreise und Wettbewerb in den 16 Landeshauptstädten

Dabei lassen sich für einen dreiköpfigen Musterhaushalt mit einem Jahresverbrauch von 4.000 kWh Strom bei der Wahl des günstigsten Tarifs ohne Voraus- und Kautionszahlungen im Mittel etwa 125 Euro gegenüber dem örtlichen Grundversorger sparen.

Durch Verbraucherportale wie toptarif.de (www.toptarif.de/strom) oder kostenlose Service-Hotlines wie 0800 - 10 30 499 können sich Verbraucher schnell und unkompliziert über verfügbare Alternativen in ihrer Region informieren und kostenlos zu günstigeren Anbietern wechseln.

* EnergieAgentur.NRW (2011): Erhebung „Wo im Haushalt bleibt der Strom?"

** EnergieAgentur.NRW (2006): Erhebung: Singles verbrauchen Strom anders

***Durchschnittspreise der jeweils günstigsten Wahlangebote aller örtlichen Grundversorger in Deutschland für die angegebenen Verbrauchswerte im Frühjahr 2006 und im Frühjahr 2011 (siehe Grafik)

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