Sinkende Strompreise? Gibt es nicht mehr

Berlin, den 08. März 2017 – Der Strompreis für Haushalte in Deutschland steigt. Die Entwicklung wurde bisher jedoch durch gesunkene Beschaffungspreise abgedämpft. Doch der Kurs scheint sich zu drehen. Die Folge ist, dass Strom in Zukunft noch teurer wird.

Großhandelspreise vor der Trendwende

Seit Beginn des Jahres 2017 haben rund die Hälfte der regionalen Grundversorger in Deutschland die Strompreise um knapp 4 Prozent angehoben. Die Gründe dafür sind gestiegene staatliche Abgaben wie die EEG-Umlage und höhere Netzentgelte.

Dämpfend wirken bisher die niedrigeren Beschaffungspreise an der Strombörse. Sie lagen im Jahr 2016 rund 11 Prozent niedriger als im Vorjahr. Doch in diesem Jahr werden die Preise wohl wieder anziehen. Die durchschnittlichen Strombörsenpreise lagen im Februar 2017 bereits 5 Prozent über denen vom Februar 2016.

„Börsenanalysten gehen davon aus, dass die Großhandelspreise für Strom ab dem Jahr 2017 auf Jahre hinaus deutlich anziehen“, sagt Dr. Arnd Schröder, Geschäftsführer von TopTarif. „Tritt dieser Fall ein, fällt auch der letzte Preisdämpfer weg und die deutschen Haushalte werden sich auf lange Sicht immer wieder mit Preiserhöhungen beschäftigen müssen. Nach unseren aktuellen Prognosen werden die Großhandelspreise 2017 etwa drei Prozent über den Preisen des Vorjahres liegen.“

Regelmäßig vergleichen und Kündigungsrecht nutzen

Private Stromkunden können diesem Trend durch die regelmäßige Auswahl eines günstigen Stromanbieters entgegentreten. Erhöht der aktuelle Stromanbieter die Preise, muss er das im Voraus schriftlich ankündigen. In diesem Fall sollten Kunden von ihrem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen und den Vertrag für den Zeitpunkt der Preiserhöhung kündigen.

Wer seinen Stromversorger noch nie gewechselt hat und noch in einem teuren Tarif steckt, kann seine Stromrechnung deutlich reduzieren. Ein Haushalt mit einem Stromverbrauch von 4.000 Kilowattstunden zahlt aktuell 1.224 Euro im teuren Grundversorgungstarif. Beim günstigsten Anbieter werden pro Jahr nur 829 Euro fällig. Das entspricht einer jährlichen Entlastung von 395 Euro. Wer bereits einen günstigerer Tarif gewählt hat, sollte am besten jedes Jahr einen Vergleich machen.

Methodik:

Die Prognose zur Entwicklung der Strom-Beschaffungspreise 2017 wurde anhand der Jahres-, Quartals- und Monatsfutures der Energiebörsenpreise (EEX) mengengewichtet für die nächsten Liefermonate errechnet.

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