Sinkende Gaspreise: Wo Verbraucher trotzdem draufzahlen

Berlin, den 27. Oktober 2016 – Die Gaspreise sind in den letzten zwei Jahren um 11 Prozent gesunken. Aber nicht in jedem Bundesland profitieren Verbraucher gleichermaßen. Für die gleiche Menge Gas ergeben sich deutschlandweit Preisunterschiede von bis zu 31 Prozent. Saarländer zahlen heute sogar mehr für Gas als der deutsche Durchschnitt im Jahr 2014. Das zeigt eine Auswertung des Vergleichsportals TopTarif.

Gaspreisgefälle von bis zu 430 Euro

Ein Vier-Personen-Haushalt mit einem Gasverbrauch von 20.000 Kilowattstunden pro Jahr zahlt im Bundesdurchschnitt aktuell 1.185 Euro – allerdings sind die Unterschiede zwischen den Bundesländern teilweise gravierend. Während eine Familie in Hamburg für 20.000 kWh 962 Euro bezahlt, werden für dieselbe Menge im Saarland 1.393 Euro fällig – das ist ein Preisunterschied von 431 Euro oder 31 Prozent. Zum Vergleich: Der Bundesdurchschnitt im Oktober 2014 lag bei 1.330 Euro. Somit bezahlen die Bewohner im Saarland heute immer noch mehr für Gas als der deutsche Durchschnitt vor zwei Jahren.

Teuer ist Gas auch in Thüringen (1.286 Euro), Sachsen-Anhalt (1.282 Euro) und Mecklenburg-Vorpommern (1.259 Euro). Hier liegen die Gaspreise etwa auf dem durchschnittlichen Preisniveau von vergangenem Oktober (1.286 Euro).

Regionale Unterschiede durch Netzentgelte

Für die regionalen Preisunterschiede sind vor allem die Netzentgelte verantwortlich, die die Netzbetreiber für die Durchleitung der Energie erheben. Sie unterscheiden sich je nach Bundesland stark in Höhe und Entwicklung. Vor allem in strukturschwachen Regionen mit geringerer Bevölkerungsdichte zahlen Verbraucher höhere Entgelte, weil die Kosten auf entsprechend weniger Haushalte umgelegt werden.

Hiervon am härtesten betroffen sind die Bewohner im Saarland: Mit 423 Euro zahlen sie die höchsten Netzkosten Deutschlands knapp vor Mecklenburg-Vorpommern (414 Euro). Am geringsten fallen die Kosten in Berlin (257 Euro) aus – im Vergleich zum Saarland eine Differenz von 39 Prozent. Verhältnismäßig günstig sind die Netzkosten auch in Bremen (270 Euro) und Bayern (280 Euro).

„Die gesunkenen Gaspreise kommen nicht automatisch bei allen Verbrauchern an, daher sollten sie selbst aktiv werden und die großen Preisunterschiede auf dem Gasmarkt für sich nutzen“, sagt Dr. Arnd Schröder, Geschäftsführer von TopTarif.

Preisschere weit geöffnet

Auch wenn die Gasversorger auf die Höhe der Netzentgelte keinen Einfluss haben, folgen viele Anbieter den gefallenen Beschaffungskosten und senken ihre Preise. Seit Beginn des Jahres sind die Gaspreise um sechs Prozent gesunken.

Ein Vier-Personen-Haushalt mit einem Gasverbrauch von 20.000 Kilowattstunden zahlt im teuren Grundversorgungstarif aktuell 1.448 Euro. Beim günstigsten Anbieter werden nur 739 Euro fällig – das entspricht einer jährlichen Entlastung von 709 Euro. Damit liegt der Preisunterschied bei 49 Prozent. Vor einem Jahr waren es 42 Prozent, vor zwei Jahren sogar nur 38 Prozent.

Auf Bundesländerebene zeigt sich die größte Preisdifferenz im Saarland. Hier kostet der günstigste Tarif nur 771 Euro statt dem 1.643 Euro teuren Grundversorgungstarif. Das sind 872 Euro weniger oder 53 Prozent.

TopTarif.de ist das Vergleichsportal der nächsten Generation für alle, die im Internet nicht mehr nach dem besten Tarif suchen, sondern ihn schnell und einfach finden wollen. Auf www.toptarif.de erhalten Verbraucher für Energie, Finanzen, Kommunikation und Versicherungen 3 persönliche Top-Tarife anhand ihrer Wünsche – vom günstigsten über den Preis-Leistungs-Sieger bis zum Angebot mit den besten Kundenbewertungen. So findet bei TopTarif jeder seinen Top-Tarif und kann ohne viel Aufwand direkt zum neuen Anbieter wechseln. Für die persönliche Beratung steht das TopTarif-Servicecenter telefonisch unter der kostenfreien Rufnummer 0800 - 72 45 817 zur Verfügung. Der gesamte Vergleichs- und Wechselservice ist dabei völlig kostenfrei und unabhängig. Die 20 Mitarbeiter von TopTarif arbeiten am Hauptsitz in Berlin zudem daran, für Verbraucher viele nützliche Tipps, News und Informationen zu den wichtigen Themen rund um den Haushalt zusammenzustellen.

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