Schultüten-Alarm: Geldanlage statt Schokolade zum Schulanfang   

Berlin, 09. August 2012 – Dieser Tage sind sie wieder überall zu sehen: Kleine ABC-Schützen mit großen Schulranzen, noch größeren Schultüten und stolzen Eltern. Für die Erstklässler beginnt mit der Einschulung ein aufregender und wichtiger Lebensabschnitt – nach Angaben des Statistischen Bundesamtes waren das allein im Schuljahr 2011/12 bundesweit 712.300 Kinder.* Der Beginn der Schulpflicht ist ein großes Ereignis im Leben eines Kindes. Weitere folgen: Ausbildung, Führerschein und die erste eigene Wohnung – Meilensteine auf dem Weg zum Erwachsenen, die zumeist viel Geld kosten. Um für den steigenden Kapitalbedarf vorzusorgen, empfiehlt es sich, rechtzeitig aktiv zu werden. Wer dem Nachwuchs also finanzielle Sicherheit mit auf den Weg geben möchte, packt neben Füller, Schokolade und Federmappe auch eine Sparanlage in die Schultüte.

Das unabhängige Verbraucherportal toptarif.de (www.toptarif.de) hat verschiedene Anlageformen für Kinder untersucht und zeigt, welche besonders geeignet sind und worauf es zu achten gilt.

Für Schulanfänger vorrangig in mündelsichere Anlagen investieren  

„Am wichtigsten ist, bei der breiten Auswahl an Anlagemöglichkeiten für ABC-Schützen vorrangig auf mündelsichere Anlagen zurückzugreifen“, erklärt Finanzexpertin Janine Pentzold vom unabhängigen Verbraucherportal toptarif.de (www.toptarif.de). „Diese unterliegen der Einlagensicherung und werden garantiert zurückgezahlt – auch bei eventuellen Zahlungsschwierigkeiten des Kreditinstitutes“, so Pentzold. Als mündelsicher gelten unter anderem Sparbücher, Tages- und Festgelder sowie Banksparpläne. 

Außerdem sollten vor der Entscheidung für eine Sparanlage vorab einige wichtige Fragen geklärt werden, zum Beispiel ob einmalig oder regelmäßig gespart werden soll, wie Verfügbarkeit und Anlagedauer aussehen sollen und was der Zweck der Anlage ist. „Nur wenn klar ist, was mit der Anlage erreicht werden soll, findet man tatsächlich das passende Produkt“, erläutert Pentzold. „So empfehlen sich für einmalige Anlagen andere Sparformen als für monatliches Sparen.“

1) Optionen für einmaliges Sparen: Spar-, Tagesgeld- oder Festgeldkonten

Wer einmalig Geld für den ABC-Schützen anlegen will, kann unter anderem zwischen drei Basisprodukten wählen: Sparbuch, Tagesgeld- oder Festgeldkonto.

a. Das Sparbuch, der Klassiker unter den Anlageformen, zeichnet sich durch eine hohe Flexibilität aus: Mindesteinlagen oder regelmäßiges Sparen sind nicht erforderlich, Ein- und Auszahlungen jedoch jederzeit möglich. Ohne Kündigung sind meist 3.000 Euro pro Monat verfügbar, darüber hinaus gilt in der Regel eine dreimonatige Kündigungsfrist. Gegen Zahlung eines Vorschusszinses** kann oft aber auch das gesamte Guthaben sofort abgehoben werden. Diese Flexibilität hat jedoch ihren Preis: Die Zinsen sind vergleichsweise niedrig – derzeit liegen sie bei etwa 0,5 Prozent pro Jahr oder weniger.

b. Ein hohes Maß an Flexibilität bieten auch Tagesgeldkonten – jedoch zu besseren Konditionen. Sie sind täglich ohne Kündigung verfügbar, zusätzliche Einzahlungen sind in der Regel in Höhe und Häufigkeit beliebig möglich. Tagesgelder werden oft mit einer Laufzeit von einem Monat bis zu einem Jahr angeboten. Für diese Zeit wird ein variabler Zins vereinbart, der seitens der Bank bei Zinsänderungen am Markt jedoch jederzeit angepasst werden kann – auch nach unten. Gute Angebote für dreimonatige Tagesgelder sind derzeit mit 1,5 bis 2,0 Prozent Zinsen zu haben.   

c. Bei Festgeldern wird der Zins hingegen für die ganze Laufzeit festgeschrieben – er kann während der Anlagedauer nicht angepasst werden. Festgelder können für einen Monat oder auch für zehn Jahre angelegt werden, das Geld ist in dieser Zeit nicht verfügbar. Dieser Verzicht auf Liquidität wird jedoch mit einem höheren Zins als beim Tagesgeld belohnt: Aktuell zahlen Kreditinstitute für ein dreijähriges Festgeld von 5.000 Euro bis zu 3,0 Prozent. Achten sollten Eltern bei dieser Anlageform auf den Zinstermin – werden Zinsen monatlich oder quartalsweise statt jährlich gutgeschrieben, wächst das Guthaben durch den Zinseszins schneller. Festgelder müssen zum Ende der Laufzeit gekündigt werden, ansonsten beginnt die Laufzeit von vorn.

2) Optionen für regelmäßiges Sparen: Bank- oder Fondssparpläne

Wer lieber regelmäßig sparen will, kann auf Banksparpläne zurückgreifen. Diese verfügen über eine variable Grund- und eine feste Zusatzverzinsung, welche meist in festgelegten Abständen steigt. Banksparpläne können in der Regel für zwei bis zehn Jahre abgeschlossen werden, die Grundverzinsung ist derzeit mit der Sparbuchrendite vergleichbar. Die Zusatzverzinsungen liegen derzeit bei einer zehnjährigen Anlage bei 3 Prozent (im dritten Jahr) bis 10 Prozent (im zehnten Jahr). „Besonders gut eignen sich Banksparpläne auch für den kleinen Geldbeutel, da Einzahlungen bereits ab 10 Euro monatlich möglich sind“, betont Pentzold.  

Eine Alternative für regelmäßiges Sparen bei noch höherer Flexibilität und besseren Erträgen sind Fondssparpläne. Ein- und Auszahlungen sind hier jederzeit möglich und die Sparraten können beliebig geändert werden. Fondsparpläne erzielen deutlich höhere Erträge als festverzinste Sparprodukte, unterliegen jedoch auch größeren Schwankungen. Der Anlagehorizont sollte hier deshalb mindestens fünf bis sieben Jahre betragen. Einzahlungen in Fondssparpläne sind besonders für monatliche Sparer attraktiv, da die Rendite durch den Cost-Average-Effekt*** meist höher ausfällt als bei Einmalanlagen. Fondsanlagen sind bei den meisten Kreditinstituten mit Kosten wie Ausgabeaufschlägen und Depotgebühren verbunden, weshalb vor einem Abschluss die Angebote auf jeden Fall genau verglichen werden sollten.

Der richtige Mix macht‘s

Bei der breiten Auswahl an Anlageformen fällt die Entscheidung für ein Produkt manchmal schwer. Sinnvoll ist es ohnehin, auch bei kleineren Anlage- oder Sparvolumina die Beträge zu splitten und auf eine Kombination aus kurz- und langfristigem, einmaligem und regelmäßigem Sparen zu setzen. „Entscheiden sich Eltern beispielsweise für einen langfristigen Fondssparplan und eine kurzfristige festverzinste Anlage, profitieren sie von einem idealen Mix aus Liquidität, Sicherheit und attraktiven Erträgen“, erklärt Pentzold. „Das schafft eine optimale Vorsorge und lässt das finanzielle Polster für den Nachwuchs rasch wachsen.“ Vor der Anlageentscheidung sollten Verbraucher sich gut informieren und sich einen Marktüberblick über verschiedene Angebote verschaffen. Eine mögliche Anlaufstelle hierfür sind kostenlose Vergleichsportale im Internet wie toptarif.de (www.toptarif.de).  

Durch Verbraucherportale wie toptarif.de (www.toptarif.de/finanzen) oder kostenlose Service-Hotlines wie 0800 - 10 30 49 800 können Verbraucher schnell und unkompliziert verschiedene Geldanlageangebote miteinander vergleichen und kostenlos zu dem Produkt ihrer Wahl wechseln.

* Pressemitteilung des Statistischen Bundeamtes vom 9. November 2011: „Zahl der Schulanfänger und -anfängerinnen nimmt 2011 zu“

** Vorschusszinsen: Minuszinsen, in der Regel fällig für Beträge, die den monatlich verfügbaren Betrag übersteigen; zumeist in Höhe von einem Viertel des Guthabenzinses für die in der Regel geltende dreimonatige Kündigungsfrist

***Cost-Average-Effekt: entsteht durch regelmäßigen Zukauf von Wertpapieren für einen gleichbleibenden Betrag; bei hohen Kursen werden weniger Anteile, bei niedrigen Kursen für den selben Anlagebetrag mehr Anteile erworben; somit ergibt sich ein günstigerer Durchschnittspreis, als wenn stets eine feste Anzahl von Anteilen gekauft würde

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