Ruckelfreies Streaming: So schnell muss die Leitung sein

Berlin, den 10. August 2017 – Wer Filme, Serien oder Sportevents in guter Qualität und ohne Unterbrechungen streamen möchte, braucht eine schnelle Internetverbindung. Das gilt besonders, wenn mehrere Personen über eine Leitung surfen. Wie hoch die Bandbreite für unterschiedliche Anwendungen sein sollte, erklärt das Vergleichsportal TopTarif.

6 Mbit pro Sekunde reichen nur noch selten

Der Smart-TV ist mit dem Internet verbunden, gleichzeitig auch das Handy. Während wir Online-Serien schauen, surfen wir parallel im sozialen Netzwerk – der Bedarf nach schnellen Internetleitungen wird größer. Denn durch die Leitungen müssen immer mehr Daten. Doch nicht jeder Haushalt benötigt unbedingt die absolute Highspeed-Verbindung. Wer alleine lebt und lediglich surft, mailt und am Computer Musik streamt, kommt mit einer geringen Bandbreite von 6 Mbit pro Sekunde (Mbit/s) aus. Nutzen mehrere Personen gleichzeitig Anwendungen wie Internet-Telefonie, Video-Streaming oder Triple Play (Telefonieren, Fernsehen und Surfen über eine Leitung), sind Geschwindigkeiten von rund 25 Mbit/s empfehlenswert. Generell gilt: Je mehr Geräte und Anwendungen mit dem Internet verbunden sind, desto höher sollte die Bandbreite sein. „Für Wohngemeinschaften oder Familien reichen meist 16 Mbit-Tarife nicht aus, um störungsfrei im Internet zu surfen. Sind alle Nutzer gleichzeitig online, verteilt sich das verfügbare Signal entsprechend auf alle Geräte: Laptop, Smartphone, Tablet, Fernseher. Dann sinkt die Bandbreite und das führt zu Verzögerungen, Aussetzern oder pixeligen Bildern. Das ist besonders bei Live-Übertragungen, etwa Fußballspielen, sehr ärgerlich“, sagt Dr. Arnd Schröder, Geschäftsführer von TopTarif.

Welche Bandbreite für welche Anwendungen empfehlenswert ist, hat TopTarif in einer Tabelle zusammengefasst:

Anwendung Empfohlene Geschwindigkeit
Single- und Paar-Haushalte Einfaches Surfen, gelegentliche Downloads, Musik-Streaming, einfache Online-Spiele 6 Mbit/s
Schnelles Surfen, größere Downloads, VoIP (Internet-Telefonie), Multimedia-Anwendungen (z. B. Musik-, Video-Streaming), IPTV (Online-Fernsehen), einfache Online-Spiele (Konsole und PC) 16 Mbit/s
Schnelles Surfen, Multimedia-Anwendungen, VoIP, IPTV, häufiges Online-Spielen (Konsole und PC) 25 Mbit/s
Schnelles Surfen, umfangreiche Up- und Downloads, Triple Play (Telefonieren, Fernsehen und Surfen über eine Leitung), häufiges Online-Spielen (Konsole und PC) 50 Mbit/s
Mehr­personen­haushalte Schnelles Surfen, umfangreiche Up- und Downloads, Triple Play, häufiges Online-Spielen (Konsole und PC) 100-200 Mbit/s
Höchste Geschwindigkeit: umfangreiche Downloads, Triple Play, häufiges Online-Spielen (Konsole und PC) 200 Mbit/s

Mit Speedtest tatsächliche Bandbreite ermitteln

Die im DSL-Vertrag angegebene Verbindungsgeschwindigkeit kommt allerdings nicht immer vollständig beim Kunden an, weiß Schröder: „Nur unter guten Bedingungen hat ein Zugang mit 50 Mbit pro Sekunde auch tatsächlich diese Geschwindigkeit. Geringe Abweichungen sind technisch bedingt immer gegeben. Wie hoch die eigene Bandbreite tatsächlich ist, kann ein Speedtest zeigen. Solche kostenfreien Tests finden Nutzer online.“ An einer langsamen Internetleitung ist nicht automatisch der Provider Schuld. Meistens sind mehrere Faktoren verantwortlich, wie etwa auch der Zustand der Leitungen, die Software oder das Endgerät. Die Geschwindigkeit von WLAN-Netzen ist zudem oft geringer als die über eine Kabel-Verbindung. Hinzu kommt, dass immer das langsamste Gerät im Netzwerk das Tempo vorgibt. Alle anderen Geräte passen sich an diese Geschwindigkeit an. Wer also mit einem alten Smartphone surft, drosselt den Speed des ganzen Netzes. Auch Tag und Uhrzeit können eine Rolle spielen. Wenn zu einer bestimmten Zeit sehr viele Anwender eines Verteilerbereichs gleichzeitig datenintensive Dienste nutzen, schränkt das die Geschwindigkeit bei jedem Einzelnen ein.

In Deutschland sind über Kabelverbindungen punktuell Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 500 Mbit/s verfügbar. In Städten und Ballungsgebieten herrscht meist eine gute Netzinfrastruktur, die Highspeed-Tarife ermöglicht. Das ist in dünn besiedelten Gebieten und auf dem Land oft nicht gegeben. „Haushalte sollten deshalb am besten vor dem Abschluss eines Internettarifs einen Verfügbarkeitstest durchführen. Der Test zeigt, welche Anbieter welche Geschwindigkeiten an der eigenen Adresse anbieten“, rät Schröder.

DSL-Verfügbarkeit prüfen: https://www.toptarif.de/dsl-verfuegbarkeit/

TopTarif.de ist das Vergleichsportal der nächsten Generation für alle, die im Internet nicht mehr nach dem besten Tarif suchen, sondern ihn schnell und einfach finden wollen. Auf www.toptarif.de erhalten Verbraucher für Energie, Finanzen, Kommunikation und Versicherungen 3 persönliche Top-Tarife anhand ihrer Wünsche – vom günstigsten über den Preis-Leistungs-Sieger bis zum Angebot mit den besten Kundenbewertungen. So findet bei TopTarif jeder seinen Top-Tarif und kann ohne viel Aufwand direkt zum neuen Anbieter wechseln. Für die persönliche Beratung steht das TopTarif-Servicecenter telefonisch unter der kostenfreien Rufnummer 0800 - 72 45 817 zur Verfügung. Der gesamte Vergleichs- und Wechselservice ist dabei völlig kostenfrei und unabhängig. Die 20 Mitarbeiter von TopTarif arbeiten am Hauptsitz in Berlin zudem daran, für Verbraucher viele nützliche Tipps, News und Informationen zu den wichtigen Themen rund um den Haushalt zusammenzustellen.

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