Obligatorisch oder fakultativ? Die wichtigsten Versicherungen für Studenten  

Berlin, 02. April 2012 – Immer mehr Studenten sind an deutschen Hochschulen eingeschrieben: Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes sind aktuell knapp 2,4 Millionen Studierende an inländischen Universitäten und Hochschulen immatrikuliert – rund 200.000 mehr als im Vorjahreszeitraum.* Oft geht die Studienzeit mit einem begrenzten finanziellen Budget einher – Akademiker in spe zählen zu den Bevölkerungsgruppen mit dem geringsten Einkommen. Trotz oder vielmehr auf Grund des oftmals engen finanziellen Spielraums ist ein grundlegender Versicherungsschutz auch im Studium unerlässlich. Doch worauf muss bei der Suche nach der passenden Absicherung geachtet werden? Zum Start des Sommersemesters 2012 erklärt das unabhängige Verbraucherportal toptarif.de (www.toptarif.de), wo Handlungsbedarf für Studenten besteht und wie sich gleichzeitig der Geldbeutel schonen lässt.

Obligatorisch: Krankenversicherung und private Haftpflicht

In einem ersten Schritt sollten Studenten prüfen, welche Policen generell notwendig sind, um die größten Risiken abzudecken und wo gegebenenfalls noch ein Versicherungsschutz über die Eltern besteht. „Gerade bei einem knappen Budget ist es besonders wichtig, abzuwägen, was wirklich erforderlich ist und worauf erst einmal verzichtet werden kann“, erklärt Janine Pentzold von toptarif.de (www.toptarif.de). 

Bereits zur Immatrikulation müssen Studenten eine Kranken- und Pflegeversicherung nachweisen. Das heißt jedoch nicht, dass jeder Student einen eigenen Vertrag abschließen muss. Bis zum vollendeten 25. Lebensjahr sind Studierende über die Familienversicherung der Eltern geschützt. In diesem Rahmen dürfen monatlich maximal 375 Euro verdient werden, in einem Minijob bis zu 400 Euro. Wer das maximale Monatseinkommen überschreitet bzw. das 25. Lebensjahr vollendet hat, muss jedoch selbst für einen entsprechenden Krankenversicherungsschutz sorgen. Studenten können dabei zwischen einer gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung wählen.

Gesetzliche studentische Krankenversicherungen gelten bis zum 30. Lebensjahr bzw. bis zum 14. Fachsemester. Der vom Gesetzgeber festgelegte Versicherungsbeitrag liegt im anstehenden Sommersemester bei 77,90 Euro inklusive Pflegeversicherung und ist bei allen Krankenkassen identisch. Aber auch der Abschluss einer privaten Krankenversicherung ist möglich. Diese sind zwar in der Regel etwas teurer als die gesetzliche Variante, bieten aber auch ein breiteres Leistungsspektrum. Voraussetzung für eine private Versicherung ist eine Befreiung von der Versicherungspflicht bei der gesetzlichen Krankenkasse zu Beginn des Studiums.

Bei einem Auslandssemester oder einem längeren Auslandsaufenthalt ist es ratsam, sich über eine zusätzliche Auslandskrankenversicherung zu informieren. Entsprechende Policen kosten meist nur wenige Euro pro Jahr, decken im Notfall aber unter anderem die Behandlungs- und Rücktransportkosten ab.

Nicht gesetzlich vorgeschrieben, aber dennoch zwingend erforderlich ist eine private Haftpflichtversicherung. Diese springt ein, wenn Dritten ein Sach- oder Personenschaden zugefügt wird. Unverheiratete, volljährige Studenten sind bis zum Ende ihrer ersten Ausbildung über die Eltern haftpflichtversichert. Angehende Akademiker, die bereits vor dem Studium berufstätig waren, müssen sich selbst absichern – dies ist bei den meisten Versicherungen bereits für fünf bis zehn Euro monatlich möglich.

Fakultativ: Berufsunfähigkeits-, Unfall-, Hausrat- und Kfz-Versicherung

Rund jeder fünfte Bundesbürger wird im Laufe seines Arbeitslebens berufsunfähig und kann seiner Erwerbstätigkeit damit nicht bis zum Beginn des regulären Renteneintrittsalters nachgehen.** Eine Berufsunfähigkeitsversicherung springt im Falle von Invalidität durch Krankheit oder Unfall ein und zahlt – auch während des Studiums – eine Berufsunfähigkeitsrente. Beim Abschluss müssen zahlreiche Fragen zum Gesundheitszustand beantwortet werden. Jüngere Antragsteller sind meist gesünder und erhalten die Policen deshalb in der Regel zu günstigeren Konditionen. Daher empfiehlt sich in vielen Fällen ein frühzeitiger Abschluss der Versicherung.

Darüber hinaus ist eine private Unfallversicherung eine sinnvolle Ergänzung des Versicherungspakets. Studierende sind zwar grundsätzlich über den gesetzlichen Versicherungsschutz im Rahmen einer Studenten-Unfallversicherung abgedeckt. Diese greift jedoch nur bei Unfällen auf dem Universitätsgelände sowie auf dem Weg zur Hochschule und zurück. Private Policen gelten hingegen weltweit und auch in der Freizeit. Für eine solche Unfallversicherung müssen in etwa zehn Euro im Monat einkalkuliert werden.

Eine Hausratversicherung ist zweckmäßig, wenn Studenten eine eigene Wohnung mit hochwertigem bzw. neuerem Mobiliar besitzen. Bereits für fünf bis zehn Euro pro Monat ist diese bei den meisten Versicherern erhältlich. Neben Möbeln und elektrischen Geräten können auch Fahrräder abgesichert werden. Hierfür fallen Zusatzkosten von bis zu 50 Prozent des Gesamtbeitrages an.

Wie alle Autofahrer müssen auch Studenten mit eigenem Auto eine Kfz-Haftpflichtversicherung abschließen. Die Versicherungskosten sind gerade für junge Menschen mit wenig Fahrpraxis sehr hoch und können jährlich bei 1.000 Euro und mehr liegen. Günstiger wird es beispielsweise, wenn das Fahrzeug bei der Gesellschaft der Eltern versichert wird. Auch die Anmeldung des PKW auf die Eltern oder Großeltern kann die Kosten reduzieren. Zudem bieten viele Versicherer Rabatte an, wenn junge Fahrer die Fahrprüfung bereits mit 17 Jahren abgelegt und am begleiteten Fahren teilgenommen haben.

„Vor dem Abschluss einzelner Versicherungen sollten generell die Preise und Leistungen verschiedener Angebote intensiv geprüft werden“, betont Janine Pentzold von toptarif.de. „Ein umfassender Vergleich kann so die ohnehin meist knappe Studentenkasse spürbar schonen.“

Durch Verbraucherportale wie toptarif.de (www.toptarif.de/versicherungen) oder kostenlose Service-Hotlines wie 0800 - 10 30 49 800 können Verbraucher schnell und unkompliziert  Versicherungstarife vergleichen und kostenlos zu günstigen Angeboten wechseln.

*Quelle: Statistisches Bundesamt, siehe: https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/GesellschaftStaat/BildungForschungKultur/Hochschulen/Tabellen/StudierendeInsgesamtHochschulart.html

**Quelle: Hans-Böckler-Stiftung; http://www.boeckler.de/6936_37869.htm

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