Mit der Urlaubskasse flexibel bleiben – so stehen Sie auf Reisen nicht ohne Geld da

Berlin, 19. Juni 2013 – In den ersten Bundesländern beginnen in dieser Woche die Sommerferien – und damit für viele Deutsche auch die Reisezeit. Knapp zwei Drittel der Bundesbürger verbringen laut ADAC ihren Jahresurlaub im Ausland.* Neben Urlaubsgarderobe, Fotoapparat und Kulturbeutel gehören dabei auch die passenden Zahlungsmittel ins Reisegepäck. Am geläufigsten sind Bargeld, ec-, Giro-, Kreditkarte und Reiseschecks. Für viele Urlauber stellt sich die Frage, ob ein Zahlungsmittel ausreicht, oder ob es besser ist alle dabei zu haben? Das Berliner Verbraucherportal TopTarif.de (www.toptarif.de) hat die wichtigsten Zahlungsmittel für die Reisekasse genauer unter die Lupe genommen und erklärt, worauf Verbraucher achten sollten.

„Bestens für den Auslandsurlaub gerüstet ist, wer auf einen Mix aus verschiedenen Zahlungsmitteln setzt“, erklärt Janine Pentzold, Finanzexpertin bei TopTarif.de. „Kommt eines abhanden, ist durch die Alternativen sichergestellt, dass der restliche Urlaub nicht ins Wasser fallen muss. Daher ist es wichtig, dass die verschiedenen Zahlungsmittel getrennt voneinander aufbewahrt werden.“

Bargeld: Nur kleinen Handbestand für Ankunft am Urlaubsort mitführen

Mit der Euro-Einführung ist der Geldwechsel nur noch in Nicht-Euro-Ländern erforderlich. Es ist sinnvoll, einen kleinen Handbestand bereits zu Hause zu wechseln. So können erste Ausgaben wie Taxi oder Snacks nach der Ankunft beglichen werden. Die Gebühren beim Bargeldtausch ergeben sich in der Regel aus der Differenz zwischen Ankaufs- und Verkaufskurs. Bei einigen Instituten und Geldwechselstuben können allerdings noch weitere Kosten anfallen. Alternativ kann Bargeld auch im Urlaubsland umgetauscht werden. Oftmals kommen Touristen direkt vor Ort günstiger weg als in Deutschland. Beim Tausch am Urlaubsort empfiehlt es sich, verschiedene Wechselstuben zu vergleichen. Zum Teil herrschen erhebliche Kursunterschiede!

Tipp: Im Urlaub sollte so wenig wie möglich Bargeld mitgeführt werden. Wird es gestohlen oder kommt abhanden, gibt es keinen Ersatz. „Als Faustregel gilt: Maximal ein Drittel des Urlaubsbudgets in bar mitnehmen“, weiß Pentzold.

Bargeldlos bezahlen und abheben im (europäischen) Ausland: Girokarten (ec-, Maestro, Vpay)

Eine passende Ergänzung zum Bargeld sind Girokarten. Diese sind vor allem beim bargeldlosen Bezahlen innerhalb der Euroländer ideal, da in der Regel keine weiteren Kosten anfallen. Für Abhebungen werden hingegen meist Gebühren für die Automatennutzung fällig. Außerhalb der Euro-Zone wird sowohl für die Geldautomatennutzung als auch fürs Bezahlen eine Auslandsgebühr berechnet– diese variiert je nach Kreditinstitut und Urlaubsland. Angesichts etwaiger Mindestgebühren beim Abheben ist es ratsam, lieber einmalig eine größere Summe abzubuchen.

Außerdem empfiehlt es sich, die Bank auf den Urlaub hinzuweisen, da sonst die Karte gesperrt werden könnte. „Bei größeren Geldabhebungen im Ausland kann es vorkommen, dass die Bank die Karte aus Sicherheitsgründen sperrt, um einem Missbrauch entgegenzuwirken“, macht Pentzold deutlich. Ein weiterer Nachteil der beliebten Plastikkarten liegt auf der Hand: Geht die Karte verloren, hat man vor Ort keinen Zugriff mehr auf das eigene Konto. Im Gegensatz zu den Girokarten mit den Maestro-Zeichen können die neueren Karten mit dem V-Pay-Symbol von Automaten in Übersee zudem nicht mehr gelesen werden.

Weltweit einsetzbar: Kreditkarten (Visa, Mastercard)

Kreditkarten sind weltweit gern gesehen. Bei größeren Beträgen, wie der Buchung eines Mietwagens vor Ort, sind Visa oder Mastercard  sogar oft erforderlich. Während für das Bezahlen in Euroländern wie bei den Girokarten keine zusätzlichen Kosten anfallen, werden für das Abheben in der Regel Gebühren von mindestens einem Prozent der Abhebesumme erhoben. Außerhalb der Euroländer wird das Bezahlen mit einem Auslandseinsatzentgelt von ebenfalls mindestens einem Prozent vom Umsatz belastet (je nach Kreditinstitut). Wird dort Geld abgehoben, kommt zur Automatengebühr häufig noch eine Auslandseinsatzgebühr hinzu.

Jedoch gibt es mit Blick auf die Kosten der Automatennutzung erhebliche Unterschiede zwischen den Kreditinstituten. So ist das Abheben von Bargeld an Geldautomaten zum Beispiel für Kunden der DKB und comdirect Bank mit ihrer Visa-Karte weltweit kostenlos. Andere Banken, wie beispielsweise die wüstenrotdirect Bank und die netbank bieten ihren Kunden über einen gewissen Zeitraum eine bestimmte Anzahl kostenloser Geldabhebungen an. Es kann sich im Ausland also lohnen, nicht direkt mit der Kreditkarte im Geschäft zu bezahlen sondern im Vorfeld  Geld am Automaten abzuheben.

Reisechecks: sicher aber relativ unflexibel

Die sicherste Art, im Urlaub zu bezahlen, sind Reiseschecks. Sie sind in verschiedenen Währungen erhältlich, sollten aber rechtzeitig beim Kreditinstitut bestellt werden. Reiseschecks können sowohl zum Bezahlen als auch zum Umtausch in Bargeld benutzt werden. Sie werden bei Verlust oder Diebstahl in der Regel innerhalb von 24 Stunden kostenfrei vor Ort ersetzt. Voraussetzung hierfür ist jedoch, dass jeder Scheck einzeln beim Ankauf unterschrieben werden muss. Beim Einlösen muss eine zweite Unterschrift erfolgen. Zudem sollten die Kaufquittung und das Verzeichnis sämtlicher Seriennummern unbedingt getrennt aufbewahrt werden – kommt beides zusammen mit den Schecks weg, werden diese nicht ersetzt. Gebühren fallen beim Kauf in der Regel in Höhe von ein bis zwei Prozent des Gesamtwertes an. Größter Nachteil der Schecks ist, dass sie im Vorfeld in voller Höhe bezahlt werden müssen. Zwar können sie nach dem Urlaub zurückgegeben werden, meist fallen hierfür jedoch extra Kosten an.

* Quelle: ADAC Reise-Monitor 2013; http://media.adac.de/mediaservice/studien.html

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