Marderschäden: Jedes 170ste Auto betroffen

Berlin, 27. Mai 2015 – Über 200.000 Fälle durch Marderschäden zählt die deutsche Versicherungswirtschaft jährlich. Statistisch gesehen wird damit einmal im Jahr jedes 170ste Auto Opfer einer Beißattacke. Autobesitzer sollten daher den Leistungskatalog der eigenen Police prüfen um sicherzugehen, dass diese die Schäden auch abdeckt. Denn insbesondere Basisversicherungen greifen hier oft zu kurz. Das Berliner Vergleichsportal TopTarif gibt einen Überblick und erklärt, worauf Verbraucher zur Hochsaison der Vierbeiner achten sollten.

Basistarife decken Marderschäden oft nicht ab – Ersparnis teilweise gering
Viele Kfz-Versicherer bieten sogenannte Basistarife an, die zwar günstiger sind, aber dafür einen geringeren Leistungsumfang bieten. Dabei ist die Ersparnis oft gar nicht so hoch, wie eine Modellrechnung von TopTarif zeigt. So zahlt ein Berliner Golf-Besitzer für die günstigste Vollkasko mit Komfortschutz jährlich 530 Euro, der Basisschutz desselben Versicherers kostet 23 Euro weniger. Beim zweitgünstigsten Versicherer beträgt der Unterschied zum Basistarif sogar nur sieben Euro.

Folgeschäden absichern

Basis-Versicherungen schließen Marderschäden in der Regel nicht ein: „Dabei ist der direkte Schaden oft gar nicht das Problem. Teuer wird es dann, wenn der Marderschaden unbemerkt bleibt. Dann wird zum Beispiel aus einem defekten Kühlwasserschlauch schnell ein Motorschaden, der zu vierstelligen Reparaturkosten führen kann“, erklärt Klaus Hufnagel, Geschäftsführer von TopTarif. Wichtig ist daher, darauf zu achten, dass auch Folgeschäden von der Versicherung gedeckt werden. Diese werden oft mit einer Summe von bis zu 3.000 Euro eingeschlossen. Einige Policen sichern auch in unbegrenzter Höhe ab.

Basistarif: Grobe Fahrlässigkeit, erweiterte Wildschäden und Mallorca-Police fehlen oft
Auch andere Leistungen sind oft nicht Teil der Basisversicherungen: Autofahrer, die mit einem Leihwagen innerhalb Europas reisen, sollten zum Beispiel darauf achten, dass die sogenannte Mallorca-Police eingeschlossen ist. Sie garantiert bei Unfällen die mit der deutschen Versicherung geschlossenen Deckungssummen für Personen-, Sach- und Vermögensschäden, die in der Regel viel höher sind als in anderen Ländern. Grobe Fahrlässigkeit – dazu gehört zum Beispiel das Telefonieren ohne Freisprecheinrichtung – sowie erweiterte Wild- und Elementarschäden werden in der Regel ebenfalls nicht vom Basistarif gedeckt. Um sicherzugehen, sollten Verbraucher aber in jedem Fall einen Blick in die Vertragsbedingungen werfen.

Experten-Tipp: Auf Haus- und Wundermittel gegen Marder verzichten Schutzvorkehrungen zur Marderabwehr helfen kaum. Wildbiologen haben zum Beispiel die Wirksamkeit der Duft-Abwehr gänzlich widerlegt, lediglich die Installation von Hochspannungsgeräten ist effektiv, wie eine Übersicht von TopTarif zeigt: https://www.toptarif.de/kfz-versicherung/kfz-lexikon/marderbiss

TopTarif.de ist das Vergleichsportal der nächsten Generation für alle, die im Internet nicht mehr nach dem besten Tarif suchen, sondern ihn schnell und einfach finden wollen. Auf www.toptarif.de erhalten Verbraucher für Energie, Finanzen, Kommunikation und Versicherungen 3 persönliche Top-Tarife anhand ihrer Wünsche – vom günstigsten über den Preis-Leistungs-Sieger bis zum Angebot mit den besten Kundenbewertungen. So findet bei TopTarif jeder seinen Top-Tarif und kann ohne viel Aufwand direkt zum neuen Anbieter wechseln. Für die persönliche Beratung steht das TopTarif-Servicecenter telefonisch unter der kostenfreien Rufnummer 0800 - 72 45 817 zur Verfügung. Der gesamte Vergleichs- und Wechselservice ist dabei völlig kostenfrei und unabhängig. Die 20 Mitarbeiter von TopTarif arbeiten am Hauptsitz in Berlin zudem daran, für Verbraucher viele nützliche Tipps, News und Informationen zu den wichtigen Themen rund um den Haushalt zusammenzustellen.

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