Kühleres Wetter und steigende Preise verteuern Gasrechnungen für 2012 um rund 13 Prozent

Berlin, 17. Januar 2013 – Nachdem die Gasrechnungen im Jahr 2011 – bedingt durch ungewöhnlich warmes Wetter – erheblich gesunken sind, müssen Haushalte für 2012 wieder deutlich mehr für ihren Gasbezug zahlen. Wie aktuelle Berechnungen des unabhängigen Verbraucherportals TopTarif.de (www.toptarif.de) zeigen, sind die Gaskosten für Privatverbraucher im vergangenen Jahr um rund 13 Prozent gestiegen – unter Berücksichtigung des temperaturbedingten Energiebedarfs und der allgemeinen Gaspreisentwicklung.

„Auf jeden heizgasversorgten Haushalt entfallen für 2012 durchschnittlich 105 Euro höhere Kosten“, erklärt Daniel Dodt von TopTarif.de. Je nach Haushaltsgröße, zum Beispiel bei Einfamilienhäusern, sind aber auch Nachzahlungen von 250 Euro und mehr möglich.

Konnten Gaskunden 2011 noch von einem der wärmsten Jahre seit Beginn der Wetteraufzeichnung profitieren, so lag die Durchschnittstemperatur 2012 etwa 0,5 Grad Celsius unter den Vorjahreswerten.* Mit Blick auf das kühlere Wetter kletterte auch der temperaturbedingte Heizbedarf der Haushalte im vergangenen Jahr um mehr als sieben Prozent. Insbesondere im Februar und im Dezember 2012 mussten die Heizungen deutlich häufiger aufgedreht werden als in den gleichen Zeiträumen des vorangegangenen Jahres.

Hinzu kommen vielerorts höhere Gaspreise, die von den Verbrauchern zu zahlen sind. „Zwar hat sich das allgemeine Gaspreisniveau im Jahresverlauf 2012 nur geringfügig verändert“, so Dodt. „Dafür kam es aber im Herbst 2011 zu zahlreichen Erhöhungen, die für das letztjährige Preisniveau bestimmend waren.“ Unter Berücksichtigung der bundesweiten Preisentwicklung gehen somit rund 40 Prozent der anfallenden Mehrkosten auf das Konto der Gasversorger. 60 Prozent der zusätzlichen Belastungen sind hingegen wetterbedingt.

Welchen Einfluss das Wetter und die Preispolitik der Versorger auf die Kostenentwicklung der letzten Jahre hatten, zeigt folgende Berechnung für einen durchschnittlichen Musterhaushalt: Im Rekordjahr 2011 beliefen sich die Gaskosten bei den örtlichen Grundversorgern unter Berücksichtigung des temperaturbedingten Energiebedarfs auf 811 Euro. Für 2012 werden auf Grund des kühleren Wetters und des höheren Preisniveaus knapp 916 Euro fällig. Trotz zahlreicher Preiserhöhungen in der Zwischenzeit fallen die letztjährigen Gasrechnungen aber immer noch deutlich geringer aus als 2010. Wesentlich niedrigere Temperaturen und ein erheblich höherer Heizbedarf verursachten damals Kosten von durchschnittlich 961 Euro.  

„Unabhängig vom Wetter sind auch in diesem Jahr weitere Preissteigerungen beim Gas wahrscheinlich“, macht Dodt deutlich. „Zum einen registrieren wir seit Anfang 2010 einen steten Aufwärtstrend beim Gaspreisniveau. Zum anderen deuten dauerhaft hohe Ölpreise darauf hin, dass es auch in der nächsten Zeit zu keiner Entspannung auf dem Gasmarkt kommen wird.“ Die Experten von TopTarif.de raten Verbrauchen daher, bei einem Anbieterwechsel auf Tarife mit möglichst langen Preisgarantien zu setzen, um sich effektiv vor möglichen Erhöhungen in diesem Jahr zu schützen.

Durch Verbraucherportale wie TopTarif.de (www.toptarif.de/gas) oder kostenlose Service-Hotlines wie 0800 - 10 30 49 800 können Verbraucher schnell und unkompliziert verfügbare Gastarife vergleichen und kostenlos zu günstigen Angeboten wechseln.

Eine umfassende Auswertung zu den Gaskosten für die Jahre 2008 bis 2012 sowie Informationen zu den verwendeten Berechnungsgrundlagen stellen wir Ihnen auf Rückfrage gerne zur Verfügung.

* Pressemitteilungen des Deutschen Wetterdienstes: Jahresrückblick Deutschlandwetter im Jahr 2012 – Erneut etwas wärmer als üblich, Niederschläge und Sonne jedoch nahe dem Soll (28.12.2012) und Deutschlandwetter im Jahr 2011 – Das Jahr 2011 gehört in Deutschland zu den fünf wärmsten Jahren seit 1881 (29.12.2011).

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