Kfz-Versicherung: Junge Fahranfänger, doppelt teure Tarife

Berlin, 05. November 2015 – Fahranfänger müssen bei der Kfz-Versicherung doppelt draufzahlen: Sie steigen in einer teuren Schadenfreiheitsklasse ein und werden von Versicherern aufgrund der höheren Unfallwahrscheinlichkeit zusätzlich mit einem Alters-Malus belegt. Das zeigt eine Auswertung des Vergleichsportals TopTarif. Bei gleicher Schadenfreiheitsklasse sind die Kosten eines 18-jährigen Fahranfängers etwa doppelt so hoch wie die eines 23-jährigen Fahranfängers.

Dieser Effekt trifft auch Eltern, die ihre Kinder mitversichern. Mit jedem Lebensjahr der Kinder sinken die jährlichen Kosten der Police erheblich. Außerdem verlangen Versicherer dabei ganz unterschiedliche Zuschläge für das Fahreralter. Das heißt auch, dass kein Tarif durchgehend am günstigsten ist. „Gerade Fahranfänger und Eltern von Fahranfängern sollten die Kfz-Versicherungen jährlich vergleichen, denn mit jedem neuen Lebensjahr verändert sich eines der wichtigsten Prämienmerkmale und es sind enorme Kostensprünge möglich“, erklärt Klaus Hufnagel, Geschäftsführer des Vergleichsportals TopTarif.

Eltern eines 18-Jährigen Fahranfängers zahlen 330 Euro mehr als Eltern eines 23-Jährigen

Das Alter von Fahranfängern ist auch für Eltern entscheidend, die ihre Kinder als Zweitfahrer angeben. Auch hier zeigen sich unabhängig von der Schadenfreiheitsklasse große Kostenunterschiede: Während ein 50-jähriger Familienvater für seine Vollkasko und einen 18-jährigen Mitfahrer im Modellfall etwa 760 Euro im Jahr zahlt, wären es fünf Jahre später bei einem Neuabschluss durchschnittlich 330 Euro weniger. Außerdem: Der Tarif, der beim 18-jährigen Mitfahrer noch der günstigste gewesen ist, ist beim 23-Jährigen nicht einmal mehr unter den ersten zehn zu finden: „Die durchschnittlichen Kosten sinken pro Lebensjahr eines Mitfahrers – allerdings nicht zwingend auch der eigene Tarif. Wer einen jüngeren Fahrer mitversichert hat, sollte seine Kfz-Police regelmäßig prüfen, um nicht unnötig draufzuzahlen“, rät Klaus Hufnagel.

Wie Fahranfänger die Versicherungskosten senken können

Tipp 1: Die Eltern fragen
Auch Kinder können von der besseren Schadenfreiheitsklasse der Eltern profitieren. Zum Beispiel indem sie das Auto als Zweitwagen über den Vater oder die Mutter anmelden. Dann stuft die Versicherung das Fahrzeug meistens in der SF-Klasse 1/2 ein. Im Vergleich zur Klasse 0 lassen sich so mehrere Hundert Euro im Jahr sparen. Eine zweite Möglichkeit ist die sogenannte Eltern-Kind-Regelung, also die Möglichkeit, das eigene Auto beim gleichen Versicherer anzumelden wie die Eltern. Auch hier werden die Kinder dann in die SF-Klasse 1/2 gestuft, aber sie sind in der Auswahl des Versicherers eingeschränkt.

Tipp 2: Die Großeltern fragen
Wenn die Großeltern nicht mehr Auto fahren können oder möchten, haben sie die Möglichkeit, die Schadenfreiheitsklassen auf direkte Verwandte zu übertragen – allerdings nur in der Höhe, die der neue Versicherungsnehmer selbst hätte „erfahren“ können. Fahranfänger, die zum Beispiel seit einem Jahr einen Führerschein besitzen, können maximal in die SF-Klasse 1 rutschen. Daher ist es meist sinnvoller, die Prozente an die Eltern zu übertragen, die wiederum den Fahranfänger als Fahrzeughalter angeben können. Das Gute an dieser Lösung: Die Eltern profitieren vom SF-Klassen-Polster der Großeltern und die Kinder bauen ihres in der Zwischenzeit aus. Später wiederum können sie die Schadenfreiheitsklassen der Eltern übernehmen.

Wichtig: Die Übertragung der SF-Klassen setzt jeweils einen Nachweis voraus, dass das Auto von der entsprechenden Person regelmäßig gefahren wurde.

Tipp 3: Den richtigen Versicherungsumfang wählen
Wer statt eines Neuwagens ein älteres Modell kauft, sollte abwägen, welchen Versicherungsschutz er noch benötigt. Die Kfz-Haftpflicht ist gesetzlich vorgeschrieben und deckt Schäden an anderen Verkehrsteilnehmern oder Fahrzeugen. Sie darf also in keinem Fall fehlen. Teil- und Vollkasko hingegen ersetzen Schäden am eigenen Fahrzeug. Zumindest ein Vollkasko-Schutz lohnt sich bei älteren Modellen oft nicht mehr, weil er lediglich den Zeitwert des Gebrauchtwagens erstattet.

Weitere Hintergrundinformationen:

https://www.toptarif.de/fahranfaenger-versicherung/

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