Kfz-Versicherung: Je nach Wohnort Preisunterschiede von bis zu 63 Prozent

Berlin, 18. Oktober 2011 - Mit Blick auf die jährlichen Unterhaltskosten des eigenen Fahrzeugs macht die Kfz-Versicherung einen nicht unerheblichen Anteil aus. Wie tief Autofahrer für die Absicherung ihres fahrbaren Untersatzes in die Tasche greifen müssen, hängt von zahlreichen Faktoren ab - ein entscheidender ist der Wohnort des Halters. Einmal jährlich nimmt die Versicherungswirtschaft auf Basis der Schadenhäufigkeit eine Risikobewertung sämtlicher Zulassungsgebiete vor. In diesem Zusammenhang hat das unabhängige Verbraucherportal toptarif.de (www.toptarif.de) die aktuelle Regionalklasseneinteilung* des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) für 2012 genauer unter die Lupe genommen und untersucht, wie sich diese konkret im Portemonnaie der Verbraucher bemerkbar macht. Im Ergebnis zeigen sich je nach Wohnort Preisunterschiede für Kfz-Policen von bis zu 63 Prozent.

Im Rahmen der Untersuchung wurde das aktuelle Preisniveau der jeweils zehn günstigsten ausgewiesenen Produkte in den 80 deutschen Großstädten mit über 100.000 Einwohnern sowie in ausgewählten Landkreisen verglichen. Als Grundlage der Berechnung diente dabei eine vierköpfige Familie** mit einem vier Jahre alten VW Golf Variant, die für das Jahr 2012 eine neue Kfz-Versicherung sucht. Für die genaue Untersuchung erfolgte zusätzlich eine Differenzierung zwischen den Kosten einer reinen Haftpflichtversicherung und den Kosten für eine Haftpflicht mit zusätzlichem Teil- bzw. Vollkaskoschutz.

Tabelle: Kfz-Versicherung - Große regionale Unterschiede

Unabhängig vom Umfang des Schutzes zeigen sich in allen untersuchten Kategorien erhebliche Preisunterschiede zwischen den Regionen. So ist das ermittelte Niveau der reinen Haftpflichtversicherung für die Musterfamilie mit 286 Euro in Wiesbaden am höchsten. Hintergrund: Autofahrer in der hessischen Landeshauptstadt sind in der Haftpflicht der Regionalklasse 12 und damit der höchstmöglichen Risikogruppe zugeordnet. In Cottbus, der günstigsten Großstadt, werden indes nur knapp 200 Euro in Rechnung gestellt. Lebt die Familie im brandenburgischen Landkreis Elbe-Elster, wird es jährlich noch einmal rund 25 Euro günstiger. „Die Preisunterschiede zwischen den Haftpflicht-Policen in der teuersten und in der günstigsten Region liegen bei rund 63 Prozent", erklärt Daniel Dodt von toptarif.de (www.toptarif.de).

Hauptstadt Berlin teures Pflaster für Versicherungsnehmer

Eine Haftpflichtversicherung mit zusätzlichem Teilkaskoschutz ist für Autofahrer in Münster mit einem errechneten Preisniveau von durchschnittlich 275 Euro am günstigsten zu haben. In Berlin werden mit 412 Euro knapp 50 Prozent mehr fällig. Noch etwas kostspieliger sind Haftpflicht und Teilkasko mit rund 420 Euro im bayrischen Kaufbeuren. Hier zahlen Fahrzeughalter sogar 53 Prozent mehr als in Münster.

Generell erweist sich die Bundeshauptstadt in Bezug auf die Kfz-Versicherung als ein teures Pflaster für Autofahrer. So ist Berlin im Bereich der Haftpflicht und zugleich auch im Bereich der Vollkaskoeinstufung der höchsten Regionalklasse, sprich Risikogruppe, zugeordnet. Auch hinsichtlich der Teilkasko gehört Berlin nicht zu den positiv bewerteten Gebieten. Die finanziellen Auswirkungen der Risikoeinstufung schlagen sich generell in den hohen Preisen, die die Versicherer von den Berlinern verlangen, nieder.

Gerade im Bereich der Haftpflichtversicherung mit Vollkaskoschutz treten diese Preisunterschiede am deutlichsten hervor. Für eine entsprechende Absicherung müssen Autofahrer in der Bundeshauptstadt bei einem Preisniveau von 713 Euro am tiefsten in die Tasche greifen. Am preiswertesten fahren hingegen Versicherte im niedersächsischen Landkreis Aurich. Sie zahlen für die gleichen Leistungen nur 469 Euro und damit 244 Euro weniger.

Erhebliche Preisdifferenzen zwischen den einzelnen Versicherern auch vor Ort

Große Unterschiede gibt es jedoch nicht nur zwischen verschiedenen Regionen, sondern auch zwischen den Angeboten der Versicherer vor Ort. Oft sind die Kosten bei preiswerten Anbietern nur halb so hoch wie bei teuren Produkten im gleichen Leistungsspektrum. So werden für den Haftpflicht- und Vollkaskoschutz in Berlin** beim preiswertesten Versicherer 625 Euro fällig, beim teuersten angebotenen Produkt sind hingegen stolze 1.217 Euro zu zahlen. „Ein genauer Vergleich der vor Ort verfügbaren Angebote kann also schnell mehrere Hundert Euro einsparen", verdeutlicht Daniel Dodt von toptarif.de. „Verbraucher, die im kommenden Jahr günstiger fahren wollen, haben noch bis zum 30. November die Möglichkeit, ihre Kfz-Versicherung zu kündigen und zu einem preiswerteren Versicherer zu wechseln", so Dodt.

Durch Verbraucherportale wie toptarif.de (www.toptarif.de/kfz-versicherung) oder kostenlose Service-Hotlines wie 0800 - 10 30 49 800 können sich Verbraucher schnell und unkompliziert über verfügbare Alternativen in ihrer Region informieren und kostenlos zu alternativen Anbietern wechseln.

* Infos zur Regionalstatistik beim Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV): http://www.gdv.de/Presse/Pressemeldungen_2011_Uebersichtsseite/inhaltsseite29239.html

** Fahrerprofil junge Familie: Die Eheleute sind beide Anfang dreißig und arbeiten als Angestellte. Beide Ehegatten fahren mit dem VW Golf V Variant, Baujahr 2007. Die Familie wohnt mit zwei Kindern unter 17 Jahren zur Miete, das Auto parkt auf der Straße. Die Fahrleistung liegt pro Jahr bei 20.000 Kilometern. Der Mann als Hauptfahrer wird mit der Schadensfreiheitsklasse 6 eingestuft und möchte mit einer Selbstbeteiligung von 300 Euro in der Voll- und 150 Euro in der Teilkasko versichert werden. Das Ehepaar wünscht nur Tarife mit erhöhter Deckungssumme im Haftpflichtfall, mit verbesserter Deckung bei Wildschäden, mit Verzicht auf den Einwand grober Fahrlässigkeit und ohne Werkstattbindung. Für die Berechnung der Kosten wurde in den jeweiligen Großstädten eine zugehörige Postleitzahl verwendet.

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