Kfz-Versicherung: Hohe Selbstbeteiligung nicht immer ratsam

Berlin, den 14. Juni 2017 – Autofahrer können die Höhe der Selbstbeteiligung in der Kfz-Versicherung frei wählen. Mit einem hohen Selbstbehalt lässt sich die Prämie um bis zu 39 Prozent senken, wie eine Auswertung des Vergleichsportals TopTarif zeigt. Das lohnt aber nicht immer.

Teilkasko: Weniger bringt meist mehr

Eine kleine Beule muss nicht unbedingt von der Kfz-Versicherung übernommen werden. Hier tragen Autofahrer die Kosten im Rahmen ihrer Selbstbeteiligung oft selbst. Das hat zwei Vorteile: Sie umgehen eine steigende Versicherungsprämie und für die Versicherer fällt der Verwaltungsaufwand weg. Daher gewähren die Unternehmen bei Tarifen mit Selbstbehalt Preisnachlässe. „Vielen Autofahrern ist allerdings nicht bewusst, welcher Eigenanteil sinnvoll ist und wie stark sich der Betrag auf die Prämie auswirkt“, sagt TopTarif-Geschäftsführer Dr. Arnd Schröder.

Wie hoch der Rabatt sein kann, hat TopTarif für einen Berliner Modellfahrer ermittelt. Ohne Selbstbeteiligung kostet die Teilkaskoversicherung rund 390 Euro im Jahr. Ein Selbstbehalt von 150 Euro bringt im Schnitt 20 Prozent Ermäßigung. Bei 300 Euro steigt der Nachlass auf 27 Prozent, das sind rund 100 Euro Ersparnis bei der Versicherungsprämie. „Ein noch höherer Eigenanteil lässt den Rabatt aber nicht proportional mit ansteigen. Hier sinkt der Kfz-Beitrag nur noch geringfügig um wenige Prozent“, sagt Schröder. „Bei der Teilkasko lohnt sich daher für die meisten Autofahrer ein Selbstbehalt in Höhe von 150 oder 300 Euro.“

Infografik: Kaskoversicherung: Veränderung der Beiträge

Vollkasko: 300/150 ist gute Wahl

Bei der Vollkaskoversicherung kann der Selbstbehalt unter Umständen mehrere Hundert Euro Ersparnis ausmachen. Im Modellfall zahlt der Fahrer ohne Selbstbeteiligung 805 Euro im Jahr für die Vollkasko. Schon 150 Euro Eigenleistung senken die Police um 24 Prozent, 300 Euro um knapp ein Drittel – das sind mehr als 200 Euro Ersparnis. „Aber auch hier gilt: Das Rabattpotenzial nimmt mit steigender Höhe der Selbstbeteiligung ab. Ob es sich lohnt, für weitere neun Prozent Nachlass in der Versicherung, 1000 Euro Selbstbeteiligung bei einem Unfall aufzubringen, muss jeder für sich abwägen“, sagt Schröder. Darüber hinaus lassen viele günstige Tarife oft nur einen niedrigen Selbstbehalt zu. Eine gängige Variante sind 300 Euro Selbstbehalt in der Vollkasko und 150 in der Teilkasko. Hier ist das Sparpotenzial relativ hoch, die Eigenleistung aber überschaubar. „Autofahrer sollten am besten schrittweise prüfen, welche Kombination sich eher rechnet“, rät Schröder.

Methode

Die Auswertung basiert auf einem VW Golf 1.4 TSI BlueMotion (Baujahr 2013). Der 36-jährige Fahrer ist ein Angestellter aus Berlin mit der SF-Klasse 10 und 12.000 km Fahrleistung pro Jahr. Er allein fährt das Fahrzeug. Die Police umfasst die freie Werkstattwahl und wird jährlich gezahlt. Die Kfz-Beiträge wurden aus dem Durchschnitt der fünf günstigsten Versicherer ermittelt. Da es sich um eine marktübliche Variante handelt, wurde bei der Vollkasko ein Selbstbehalt von 150 Euro für die Teilkasko angenommen.

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