Kfz-Versicherung: Hohe Kosten durch geschickte Vertragsgestaltung ausbremsen

Berlin, 10. November 2011 – Zwar steigen gegenwärtig die Preise für Kfz-Versicherungen das erste Mal seit sieben Jahren wieder an, dennoch können Versicherungsnehmer allein durch geschickte Angaben bei Abschluss einer Kfz-Police durchaus mehrere Hundert Euro sparen. Grundsätzlich bestimmen dutzende Faktoren darüber, wie tief Autofahrer für die Absicherung ihres fahrbaren Untersatzes in die Tasche greifen müssen. So spielt neben den persönlichen Daten des Versicherungsnehmers und der Anzahl der unfallfreien Jahre das gewünschte Leistungsspektrum eine wichtige Rolle. Weitere preisbestimmende Komponenten wie Typ- und Regionalklasseneinstufungen lassen sich vom Versicherten kaum beeinflussen, andere hingegen schon. Welchen Einfluss Autofahrer auf den Preis der Police nehmen und welche finanziellen Auswirkungen ihre Angaben haben können, zeigt das unabhängige Verbraucherportal toptarif.de (www.toptarif.de).

„Durch gut überlegte und exakte Vertragsangaben lassen sich die Kosten für die Kfz-Police oft deutlich reduzieren“, erklärt Daniel Dodt von toptarif.de (www.toptarif.de). „So können Fahrzeughalter in manchen Fällen bereits durch die Einschränkung ihres Fahrerkreises die Höhe der Versicherungsprämie halbieren.“

Grafik: Einfluss von Fahrleistung, Fahrerkreis, Werkstattbindung und Zahlweise auf Kosten der Police

Beliebiger Fahrerkreis kann Police extrem teuer machen

Bei der Angabe des Fahrerkreises gilt die Faustregel: Je genauer benannt wird, wer mit dem Fahrzeug unterwegs ist, desto weniger muss der Versicherungsnehmer zahlen. Teurer wird es bereits, wenn im Antrag ein unspezifischer ‚beliebiger Fahrerkreis‘ angegeben wird. Besonders kostspielig ist es, junge Erwachsene ans Steuer zu lassen. Denn Fahrer unter 23 Jahren gelten bei den Versicherern auf Grund der mangelnden Fahrpraxis als stärker unfallgefährdet. So kann beispielsweise eine Berliner Familie* mit einem zwei Jahre alten VW Passat mehr als 700 Euro sparen, wenn nur die Ehegatten und nicht auch der 19-jährige Sohn den Wagen steuern. Nutzen sowohl die Ehepartner als auch der Sohn den Wagen, fallen selbst bei günstigen Versicherern rund 1.300 Euro pro Jahr an. Werden Fahrer unter 23 Jahren hingegen ausgeschlossen, sinken die Prämien auf unter 600 Euro.

Werkstattbindung günstiger als Wahlfreiheit

Geld sparen kann bei der Kfz-Versicherung außerdem, wer auf eine freie Werkstattwahl verzichtet. Versicherte willigen hierbei ein, ausschließlich vom Versicherer festgelegte Werkstätten aufzusuchen. Im Gegenzug erhalten sie die Kfz-Police günstiger. Im Beispiel der Familie aus Berlin* werden so rund 50 Euro pro Jahr weniger fällig. „Bei einer mehrjährigen Versicherungsdauer kommen so schnell einige Hundert Euro zusammen“, betont Dodt. „Autofahrer müssen ob der besseren Konditionen dennoch nicht fürchten, an fragwürdige Hinterhof-Werkstätten zu geraten. Im Gegenteil: Werkstätten, die Rahmenverträge mit Versicherern schließen, müssen verschiedene Qualifikationen nachweisen und sind in der Regel durch Prüforganisationen wie TÜV oder DEKRA zertifiziert. Außerdem profitieren Kunden mit Werkstattbindung häufig von zusätzlichen Dienstleistungen wie zum Beispiel einem kostenlosen Ersatzwagen.“

Fahrleistung pro Jahr: Gefahrene Kilometer exakt angeben

Versicherungen kalkulieren damit, dass Vielfahrer statistisch gesehen häufiger in Unfälle verwickelt werden und bitten diese entsprechend stärker zur Kasse. Häufig sind Versicherungsnehmer beim Abschluss einer neuen Police unsicher, wie viele Kilometer jedes Jahr auf dem Tacho zusammenkommen. Oftmals werden dann ungenaue oder zu hohe Angaben gemacht. Vor dem Abschluss einer Kfz-Versicherung sollte deshalb die eigene Fahrleistung genau überprüft werden. Gibt die Familie* im Beispielfall 20.000 Kilometer statt der tatsächlich gefahrenen 12.000 Kilometer an, verteuert das die Police um durchschnittlich 87 Euro bzw. 13 Prozent jährlich.

Jährliche Zahlweise reduziert Prämienhöhe zusätzlich

Noch einmal rund fünf Prozent preiswerter wird es für Versicherungsnehmer, wenn sie sich für eine jährliche, statt für eine vierteljährliche, Zahlweise entscheiden. Darüber hinaus können die Kosten der Kfz-Police von weiteren Komponenten beeinflusst werden. Diese sollten bei Vertragsabschluss im Hinterkopf behalten werden. So können zum Beispiel der Besitz einer Bahncard oder die Mitgliedschaft in einem Automobilclub die Prämienhöhe bei einzelnen Versicherungen reduzieren.

Generell sollte vor dem Abschluss einer Versicherung überlegt werden, welche Leistungen wichtig sind und worauf im Zweifel verzichtet werden kann. Außerdem ist es ratsam, bei der Berechnung verschiedener Angebote mehrere Varianten durchzuspielen. Hierbei können kostenlose Vergleichsrechner im Internet helfen.

Durch Verbraucherportale wie toptarif.de (www.toptarif.de/kfz-versicherung) oder kostenlose Service-Hotlines wie 0800 - 10 30 49 800 können sich Verbraucher schnell und unkompliziert über Kfz-Versicherungstarife informieren und kostenlos zu alternativen Angeboten wechseln.

* Fahrerprofil Familie: Eine Berliner Familie möchte ihren zwei Jahre alten VW Passat 1.6 TDI für 2012 neu versichern. Die Eheleute sind beide Anfang vierzig und arbeiten als Angestellte. Mit dem Fahrzeug werden im Jahr rund 12.000 Kilometer zurückgelegt. Die Familie wohnt mit ihrem 19-jährigen Sohn zur Miete, das Auto parkt auf der Straße. Der Mann als Hauptfahrer ist seit 15 Jahren unfallfrei und wird daher mit der Schadenfreiheitsklasse 15 eingestuft. Das Ehepaar wünscht nur Tarife mit erhöhten Deckungssummen im Haftpflichtfall, verbesserter Deckung bei Wildschäden, den Verzicht auf den Einwand grober Fahrlässigkeit sowie eine Selbstbeteiligung von 300 Euro in der Vollkasko- und 150 Euro in der Teilkaskoversicherung. Tarife mit Werkstattbindung werden akzeptiert.

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