Kfz-Versicherung auch nach dem Stichtag kündigen - Wann das Sonderkündigungsrecht gilt

Berlin, den 28. November 2016 – Bis zum 30. November können Autofahrer ihre Kfz-Versicherung noch fristgemäß kündigen. Aber auch nach dem Stichtag ist der Wechsel möglich – dank des Sonderkündigungsrechts. Das Vergleichsportal TopTarif erklärt, in welchen Fällen die außerordentliche Kündigung greift.

Wann gilt das Sonderkündigungsrecht?

Die Kfz-Versicherer müssen ihre Kunden bis spätestens Ende November über die Beitragshöhe zum 1. Januar informieren. Ab dem Eingang der Nachricht haben Autofahrer vier Wochen Zeit zu kündigen. Ob der neue Beitrag eine Sonderkündigung rechtfertigt, hängt von folgenden Fällen ab:

1. Preiserhöhung

„Wenn Autofahrer plötzlich viel mehr für ihre Kfz-Versicherung zahlen sollen, müssen sie das nicht einfach hinnehmen. Erhöht sich der Beitrag, dann greift in der Regel das Sonderkündigungsrecht“, sagt Dr. Arnd Schröder, Geschäftsführer von TopTarif.

Grundsätzlich gilt: Ändern sich die Vertragsbedingungen oder steigt die Prämie – ohne dass gleichzeitig die Leistung des Versicherungsschutzes erweitert wird – können Verbraucher außerordentlich kündigen. Entscheidend bei der Preiserhöhung ist der so genannte Vergleichsbeitrag, den die Versicherer in der Jahresrechnung ausweisen müssen. Dabei handelt es sich um einen rein rechnerischen Betrag. Er gibt an, welche Beitragshöhe sich bei gleichen Leistungen mit dem Schadenfreiheitsrabatt für 2017 ergeben hätte – ohne Berücksichtigung von Preisanpassungen. Ist der zu zahlende Gesamtbeitrag für das neue Versicherungsjahr höher als der Vergleichsbeitrag, können Autofahrer auch nach dem Stichtag kündigen.

Das trifft auch zu, wenn die Prämie durch die Änderung der Typ- oder Regionalklasse teurer wird. Sinkt der Beitrag aufgrund der neuen Einstufung allerdings, besteht kein Sonderkündigungsrecht.

2. Rabatte werden oft nicht weitergereicht

Versicherte können ihre Autoversicherung manchmal auch dann außerordentlich kündigen, wenn die Prämie sinkt. Viele Autofahrer erhalten zum neuen Jahr einen höheren Schadensfreiheitsrabatt. Fällt der Beitrag allerdings nicht um denselben Prozentsatz, ist auch in diesem Fall die Sonderkündigung möglich.

3. Schadensfall

Hat die Kfz-Versicherung im laufenden Jahr einen Schaden reguliert, wird der Versicherte im neuen Vertragsjahr in eine teurere Schadensfreiheitsklasse umgestuft. Ist nur die Rückstufung für die Preiserhöhung ausschlaggebend, greift das Sonderkündigungsrecht nicht.

Generell gilt jedoch: Bei einem Schadensfall besteht immer ein beidseitiges Kündigungsrecht. Sowohl der Versicherungsnehmer als auch der Kfz-Versicherer können den Vertrag aufheben – zum Ende des laufenden Versicherungsjahres oder ab sofort.

4. Fahrzeugwechsel

Unabhängig vom Stichtag gilt das Sonderkündigungsrecht auch beim Kauf eines neuen Fahrzeugs. Versicherer müssen nicht zwingend ihre aktuelle Autoversicherung übernehmen. Der Versicherungsschutz erlischt automatisch mit der Abmeldung des alten Fahrzeugs. Es muss keine gesonderte Kündigung ausgesprochen werden.

Kfz-Versicherung am besten per Einschreiben kündigen

Um die Kfz-Versicherung zu kündigen, reicht ein formloses schriftliches Schreiben mit der Versicherungsnummer, dem Kfz-Kennzeichen und dem Datum, zu wann der Vertrag aufgelöst werden soll. Bei Sonderkündigungen ist es außerdem sinnvoll, den Grund mit anzugeben. „Wer auf Nummer sicher gehen möchte, verschickt seine Kündigung am besten per Einschreiben mit Rückschein. So können Versicherte jederzeit nachweisen, dass ihr Schreiben fristgerecht eingegangen ist“, rät Dr. Schröder.

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