Kfz-Versicherung: 5 Punkte, die Autofahrer vor dem Wechsel wissen sollten

Berlin, den 3. November 2016 – Einmal im Jahr sollten Autofahrer ihre Kfz-Versicherung auf den Prüfstand stellen. Denn Versicherer geben günstigere Prämien nicht automatisch an ihre Kunden weiter. Zudem verändern sich jedes Jahr die Tarife und Preise. Das Vergleichsportal TopTarif erklärt 5 Punkte zum Wechsel und gibt Tipps, die die Prämie senken.

1. Was ist wichtig bei der Tarifwahl?

Gute Tarife zeichnen sich durch eine hohe Deckungssumme für Sach- und Personenschäden aus – 100 Millionen Euro. Zwar ist gesetzlich nur eine Mindestabdeckung von 1,12 Millionen Euro bei Sachschäden vorgesehen, diese reicht bei teuren Verkehrsunfällen allerdings nicht aus. Zudem liegt die Ersparnis im Vergleich zu einem Tarif mit niedriger Deckungssumme nur bei ein paar Euro.

Wer eine rote Ampel überfährt und dadurch einen Unfall verursacht, der bleibt bei einem Kaskoschaden oft auf einem Teil des Schadens sitzen. Gleiches gilt für die Benutzung von Mobiltelefonen am Steuer. Daher ist es ratsam, grobe Fahrlässigkeit in den Vertrag einzuschließen. Erst dann zahlt die Versicherung auch solche Schäden komplett, die der Autofahrer grob fahrlässig verursacht.

Nicht nur Zusammenstöße mit Rehen und Wildschweinen können für unangenehme Überraschungen sorgen. Autofahrer, die einen erweiterten Wildtierschutz abschließen, sind darüber hinaus auch bei Unfällen mit Hunden und anderen Tieren geschützt.

2. Wie können Autofahrer ihre Prämie senken?

Wie hoch der Betrag für die Kfz-Versicherung ausfällt, darüber entscheiden – je nach Versicherer – über 20 Faktoren – einige senken die Prämie, andere verteuern sie. Günstiger wird der Beitrag, wenn Autofahrer ihre Versicherungssumme einmal im Jahr bezahlen. Das spart gegenüber der monatlichen Zahlungsweise rund 8 Prozent. Auch die jährliche Laufleistung bringt bis zu 15 Prozent Nachlass, wenn Autofahrer statt 20.000 Kilometern nur 10.000 Kilometer pro Jahr fahren. Deshalb sollten sie ihre Fahrleistung beim Abschluss der Versicherung realistisch einschätzen. Wer doch weiter fährt, kann im Lauf des Jahres nachmelden. Großen Einfluss hat auch der Fahrerkreis. Da von Fahranfängern ein erhöhtes Risiko ausgeht, treiben sie die Prämie nach oben. Fällt das Kind als Fahrer weg, kann sich die Police für das Familienauto sogar halbieren.

3. Welcher Zusatzschutz bei der Kfz-Versicherung ist außerdem sinnvoll?

Wenn Marder wüten, kann das für Autofahrer unter Umständen teuer werden – vor allem die Folgeschäden. Denn laut der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) sind Marderbisse der dritthäufigste Schaden in der Teilkasko-Versicherung. Schutz bei Marderschäden gehört mittlerweile zum Standard in der Teilkasko, leistungsstarke Tarife gehen weiter und übernehmen auch die Folgeschäden.

Wer auf freie Werkstattwahl verzichtet, senkt dadurch nicht nur seinen Beitrag für die Kaskoversicherung, sondern profitiert gleichzeitig von den zertifizierten Partnerwerkstätten der Autoversicherer. Damit verpflichten sich Autofahrer gleichzeitig, bei einem Kaskoschaden in eine dieser Werkstätten zu fahren. Sinnvoll ist der Einschluss allerdings nur, wenn sich rund um den eigenen Wohnort ein dichtes Netz an Partnerwerkstätten befindet.

Neuwagen reißen meist nicht nur ein Loch in die Haushaltskasse, sie sind auch beliebt bei Dieben. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte bei seiner Autoversicherung auf Neuwertentschädigung achten. Damit erstatten die Versicherungen meist bis zu 12 Monate den Kaufpreis – nicht nur den Zeitwert – wenn das Auto zum Beispiel gestohlen wird. Leistungsstarke Tarife schließen den Schutz sogar für bis zu 24 Monate ein.

4. Wann sind Voll- und Teilkasko wichtig?

Die Vollkaskoversicherung ist der Rundumschutz für Autofahrer und empfiehlt sich daher in den ersten fünf Jahren bei Neuwagen und bei Fahrzeugen mit hohem Zeitwert. Denn im Vergleich zum Teilkasko-Schutz kommt die Vollkasko auch bei selbstverschuldeten Schäden am eigenen Fahrzeug und bei Vandalismus auf. Können sich Autofahrer im Fall eines Totalverlustes ihres Autos kein neues leisten oder sind sie täglich auf ihr Fahrzeug angewiesen, ist es ratsam, auf den Komplettschutz zurückzugreifen.

Die Teilkaskoversicherung ist meist ein sinnvoller Schutz – auch bei älteren Fahrzeugen bis zehn Jahren. Sie springt bei Unwetterschäden, Wildtierunfällen, Glasbruch und Diebstahl ein. Hat das Fahrzeug allerdings nur noch einen geringen Restwert, reicht meist die Kfz-Haftpflicht aus.

5. Wann kann die Kfz-Versicherung gekündigt werden?

Die Verträge der meisten Kfz-Versicherungen laufen bis zum Jahresende. In der Regel müssen Autofahrer ihren Vertrag einen Monat vorher kündigen – Stichtag ist der 30. November. In der Wechselsaison profitieren Verbraucher dabei besonders vom Preiskampf unter den Versicherern. Einige Versicherer wollen weg von diesem einheitlichen Wechseltermin. Dann würden sich die Kündigungstermine über das ganze Jahr verteilen. Doch das ist nicht im Sinne der Verbraucher. Außerdem gilt: Erhalten Autofahrer für das neue Versicherungsjahr eine Preiserhöhung, können sie von ihrem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen.

TopTarif.de ist das Vergleichsportal der nächsten Generation für alle, die im Internet nicht mehr nach dem besten Tarif suchen, sondern ihn schnell und einfach finden wollen. Auf www.toptarif.de erhalten Verbraucher für Energie, Finanzen, Kommunikation und Versicherungen 3 persönliche Top-Tarife anhand ihrer Wünsche – vom günstigsten über den Preis-Leistungs-Sieger bis zum Angebot mit den besten Kundenbewertungen. So findet bei TopTarif jeder seinen Top-Tarif und kann ohne viel Aufwand direkt zum neuen Anbieter wechseln. Für die persönliche Beratung steht das TopTarif-Servicecenter telefonisch unter der kostenfreien Rufnummer 0800 - 72 45 817 zur Verfügung. Der gesamte Vergleichs- und Wechselservice ist dabei völlig kostenfrei und unabhängig. Die 20 Mitarbeiter von TopTarif arbeiten am Hauptsitz in Berlin zudem daran, für Verbraucher viele nützliche Tipps, News und Informationen zu den wichtigen Themen rund um den Haushalt zusammenzustellen.

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