Kfz-Versicherung: 26 Prozent Preisunterschied in derselben Stadt

Berlin, den 20. Oktober 2016 – Kfz-Versicherungen kalkulieren ihre Tarife ganz unterschiedlich. Während einige Anbieter allen Versicherten in einem Zulassungsbezirk dieselbe Prämie geben, differenzieren andere nach Postleitzahlen. Wie eine Analyse des Vergleichsportals TopTarif zeigt, kommen so Preisdifferenzen von 26 Prozent innerhalb einer Stadt zustande. Auch in derselben Straße können sich die Kosten um fünf Prozent unterscheiden.

Kfz-Versicherer kalkulieren nach Wohnort

Ein Merkmal bei der Tarifberechnung der Kfz-Versicherer sind die Regionalklassen – sie spiegeln die Schadenhäufigkeit in einer Region wider. Je mehr Schäden in einer Region auftreten, desto teurer wird die Police für Autofahrer in diesem Gebiet. Mittlerweile sind viele Versicherer aber dazu übergegangen, den Kfz-Beitrag auf Basis der Postleitzahl zu berechnen. Die TopTarif-Auswertung zeigt am Beispiel eines Modellfahrers aus Berlin: Je nach Postleitzahlgebiet unterscheidet sich die Kfz-Prämie in derselben Stadt um bis zu 170 Euro – obwohl alle übrigen Angaben zur Tarifberechnung identisch sind. In Berlin Charlottenburg bezahlt der Kfz-Halter für seine Versicherung mit 648,59 Euro pro Jahr am meisten. Bei einem Umzug nach Blankenburg würde sich sein Beitrag auf 479,93 Euro jährlich verringern – das sind 26 Prozent weniger.

„Besonders teuer ist es für Kfz-Halter in der Regel in Zentrumsnähe. Durch das hohe und dichte Verkehrsaufkommen passieren häufiger Unfälle. Dadurch werden Kfz-Halter automatisch in eine höhere Regionalklasse eingestuft, die den Beitrag verteuert“, sagt Dr. Arnd Schröder, Geschäftsführer von TopTarif.

5 Prozent Unterschied innerhalb derselben Straße

Die Kalkulation auf Basis der Postleitzahl führt auch dazu, dass bei langen Straßen, die über mehrere Postleitzahlgebiete führen, Preisunterschiede zustande kommen. In der Landsberger Allee im Berliner Stadtteil Friedrichshain zahlt der Modellfahrer für seinen 3er BMW jährlich 592,74 Euro. Für das gleiche Fahrzeug müsste der Halter etwas stadtauswärts in Marzahn nur 561,42 Euro pro Jahr bezahlen – eine Differenz von 31 Euro oder fünf Prozent.

„Wie viel Autofahrer für ihre Kfz-Versicherung bezahlen müssen, darüber kann teilweise sogar die Hausnummer entscheiden. Letztlich bestimmen viele Kriterien die Prämie, daher sollten sich Verbraucher unbedingt einen guten Marktüberblick verschaffen“, sagt Dr. Schröder.

Kfz-Policen entwickeln sich 2017 unterschiedlich

Im Laufe des Novembers erhalten viele Autofahrer wieder Post von ihrer Kfz-Versicherung mit den Beiträgen für das kommende Jahr. Es gibt Anzeichen dafür, dass es bei den Prämien im mittleren Preissegment etwas nach unten geht. Die günstigsten Tarife stagnieren oder steigen leicht an. Die Tendenz resultiert aus einer Auswertung von 20 Modellfällen. Dabei wurden die Kfz-Prämien für Wechselkunden zum 1. Januar 2017 mit den Daten der letzten Saison verglichen.

„Steigt die Kfz-Prämie zum Jahreswechsel, müssen Versicherte die Preiserhöhung nicht einfach hinnehmen. Sie haben in der Regel ein außerordentliches Sonderkündigungsrecht, das sie auch nutzen sollten“, sagt Dr. Schröder.

Methodik:

Die Auswertung basiert auf einem 3er BMW (Baujahr 2015). Der 35-jährige Berliner fährt 15.000 km im Jahr und besitzt die SF-Klasse 12. Er allein fährt das Fahrzeug. Das Auto wurde mit einer Vollkasko/Teilkasko (Selbstbeteiligung: 300 Euro/150 Euro) versichert. Die Berechnung resultiert aus dem Durchschnitt der drei günstigsten Versicherer.

Mehr Informationen zur Auswertung:

https://www.toptarif.de/kfz-versicherung/vergleich-nach-postleitzahlen/

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