Heizsaison: In diesem Winter können Verbraucher sparen

Berlin, 03. Dezember 2015 – Verbraucher können wieder mit sinkenden Gaspreisen rechnen, denn viele Gasanbieter haben für das kommende Jahr Preissenkungen angekündigt. Und auch ein Anbieterwechsel war im November so lukrativ wie seit drei Jahren nicht mehr: Die Differenz zwischen örtlicher Grundversorgung und günstigstem Angebot lag durchschnittlich bei 43 Prozent. „Verbraucher, die richtig heizen und beim Anbieter nicht zu viel zahlen, können in diesem Winter viele hundert Euro einsparen“, erklärt Klaus Hufnagel, Geschäftsführer des Vergleichsportals TopTarif.

160 Versorger kündigen für das neue Jahr Entlastungen um durchschnittlich 4,6 Prozent an
Insgesamt 160 Gasanbieter haben für das kommende Jahr Preisnachlässe von durchschnittlich 4,6 Prozent angekündigt. Das entspricht bei einem Verbrauch von 20.000 Kilowattstunden etwa 64 Euro jährlich. Lediglich 12 Versorger wollen die Preise um durchschnittlich 4,4 Prozent erhöhen. Bereits in diesem Jahr ist der Preis für Gas um 2 Prozent zurückgegangen.

In vielen Teilen Deutschlands bleiben die Preise in den kommenden Monaten stabil, obwohl die Entgelte der Netzbetreiber im nächsten Jahr um durchschnittlich 5,5 Prozent steigen. Offenbar haben Versorger durch die gesunkenen Börsenpreise für Gas wieder etwas mehr Spielraum, um gestiegene Netzkosten auszugleichen. „Verbraucher sollten sich allerdings nicht darauf ausruhen. Die Preissenkungen betreffen nur einzelne Regionen, die bundesweite Ersparnis bei einem Anbieterwechsel ist zehn Mal höher als die angekündigten Preissenkungen“, erklärt Klaus Hufnagel.

Ersparnis bei Anbieterwechsel auf 43 Prozent gestiegen
Eine Familie mit einem Gas-Verbrauch von 20.000 Kilowattstunden zahlt in der Grundversorgung durchschnittlich 1.484 Euro, beim günstigsten Versorger sind es nur 852 Euro. Damit lag das Sparpotenzial für Verbraucher im November bei durchschnittlich 43 Prozent. Vor einem Jahr waren es noch 39 Prozent, vor zwei Jahren sogar nur 32 Prozent.

Auch Heizöl-Preise im Sinkflug
Auch der Preis für Heizöl ist laut statistischem Bundesamt im Vergleich zum Vorjahr um 26 Prozent gesunken. Im Oktober kostete ein Hektoliter Heizöl rund 45 Euro, ein Jahr zuvor waren es noch 61 Euro. Im Zweijahresvergleich zeigt sich sogar ein Rückgang um 36 Prozent. In Deutschland heizt von den rund 40 Millionen Haushalten etwa jeder zweite mit Erdgas und jeder dritte mit Heizöl. Erst dahinter kommen erneuerbare Energien, Fernwärme und Strom.

Jedes Grad Raumtemperatur bringt sechs Prozent Ersparnis
Verbraucher können außerdem durch bewusstes Heizen mehrere hundert Euro zusätzlich im Jahr sparen. Bereits ein Grad Raumtemperatur entspricht etwa sechs Prozent der Energiekosten. Wer sich also im Winter zu Hause wärmer kleidet und die Raumtemperatur um ein, zwei Grad senkt, spart bereits bis zu 100 Euro. Nachts sollte die Heizung sowieso heruntergedreht werden. Gleiches gilt beim Verlassen der Wohnung. „Allerdings sollten Verbraucher die Heizung nicht auf unter 16 Grad stellen, denn das Wiederaufheizen kostet verhältnismäßig viel Energie“, rät Klaus Hufnagel. Zudem gilt es, die Wärme effektiv zu nutzen. Die Luft kann nur zirkulieren, wenn der Heizkörper frei ist, zudem verhindert eine gute Dämmung, z. B. auch über Nacht geschlossene Rollläden, dass Wärme entweicht.

Weitere Heiztipps für Verbraucher: https://www.toptarif.de/gas/gas-ratgeber/heiztipps

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