Hausratversicherung: So kommen Verbraucher durch die Einbruchsaison

Berlin, 11. Dezember 2014 – In der kalten Jahreszeit steigt die Zahl der Einbrüche. Laut Kriminalstatistik liegt sie zwischen Oktober und März höher als in den Sommermonaten. Die meisten Taten ereignen sich in den Abendstunden zwischen 17 und 21 Uhr. Was Verbraucher vorsorglich beachten sollten und welche Versicherung im Notfall greift, erklärt das Vergleichsportal TopTarif (www.toptarif.de).

Hausratversicherung ersetzt Wiederbeschaffungswert

Bei einem Einbruch kommt die Hausratversicherung für das gestohlene Hab und Gut auf. Ebenso für Schäden durch Vandalismus oder an Gebäudebestandteilen, die direkt an den Hausrat angrenzen, wie Eingangstüren oder Fenster. Dabei übernimmt die Versicherung sowohl die Wiederbeschaffungskosten für gestohlene Gegenstände als auch die Reparaturmaßnahmen. Eine Besonderheit gilt zum Beispiel für elektronische Geräte wie Notebooks, Tablets oder Smartphones. Hier erstattet die Hausratversicherung nicht den ursprünglichen Anschaffungswert, sondern die Summe, die ein vergleichbares Modell zum Zeitpunkt des Diebstahls kostet. Wertsachen wie Schmuck oder Antiquitäten sind ebenfalls mitversichert, üblicherweise bis etwa 20 oder 30 Prozent der Versicherungssumme. Wie hoch Bargeld versichert ist, hängt vom jeweiligen Vertrag ab. Oft liegt die Summe bei 1.000 oder 2.000 Euro.

Laut Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) wurden im Jahr 2013 150.000 versicherte Wohungseinbrüche gemeldet – das ist der höchste Stand seit 2004. Kommt es zum Einbruch, entstehen dabei Schäden von durchschnittlich 3.300 Euro.

Für die beschädigte Eingangstür eines Mehrfamilienhauses kommt die Hausratversicherung nicht auf. Hier müssen die Eigentümer auf eine Wohngebäudeversicherung zurückgreifen. Sie sollte in ihren Bedingungen die Klausel enthalten, dass auch Beschädigungen durch unbefugte Dritte versichert sind.

Tarife vergleichen: Musterhaushalt spart bei der Hausratsversicherung 120 Euro im Jahr

Wer Hausratversicherungen vergleicht, kann kräftig sparen. Für einen Musterhaushalt mit einer 80 Quadratmeter großen Wohnung und einer Versicherungssumme von 52.000 Euro hat TopTarif ein Sparpotenzial von 66 Prozent oder mehr als 120 Euro im Jahr zwischen der günstigsten und teuersten Versicherung errechnet.*

„Verbraucher sollten neben dem Preis auch die Leistungen vergleichen. Zahlreiche Versicherer zahlen heute jene Schäden vollständig, die durch grobe Fahrlässigkeit entstehen, zum Beispiel wenn die Diebe durch ein angekipptes Fenster einsteigen“, erklärt Klaus Hufnagel, Geschäftsführer bei TopTarif.

Pflichten der Versicherten

Versicherungsnehmer sind verpflichtet sogenannte Gefahrerhöhungen zu melden, zum Beispiel wenn die Wohnung mehr als 60 Tage unbewohnt ist oder wenn ein Baugerüst den Dieben das Handwerk erleichtert.

Im Zweifelsfall müssen Bestohlene nachweisen, dass sie die entsprechenden Sachen auch besessen haben. Deshalb sollten die Versicherten Kaufbelege und Quittungen aufheben und getrennt vom eigenen Hausrat aufbewahren. Nützlich sind auch Fotos der Wertsachen.

Tipp: Mit Apps für Smartphones oder Tablets lassen sich die Barcodes von Produkten einscannen, so dass alle wichtigen Informationen jederzeit digitalisiert abrufbar sind.

Was nach einem Einbruch zu tun ist

Nach dem Einbruch müssen Geschädigte den Vorfall der Polizei und Versicherung melden und eine Stehlgutliste übermitteln. Darin nehmen Versicherte sämtliche Gegenstände auf, die bei dem Einbruch abhanden gekommen sind. Wurden Sparbücher oder Kreditkarten gestohlen, sollten sie so schnell wie möglich gesperrt werden.

* Ort: 86153 Augsburg, Inklusivleistungen: Diebstahl aus dem Kfz, Wertsachen bis 30 Prozent, Fahrraddiebstahl mit 1.000 € versichert.



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