Handyvertrag – was beim Anbieterwechsel zu beachten ist

Berlin, 30. Oktober 2014 – Mit zunehmender Anzahl der Mobilfunkanbieter auf dem Markt steigt auch die Auswahl der einzelnen Angebote. Verbraucher finden sich dadurch oftmals in einem unübersichtlichen Tarifdschungel wieder.

Viele Anbieter locken heutzutage mit besonders günstigen Tarifen, Prämien oder anderen Bonusleistungen zum Vertrag. Hierbei lohnt es sich, vor der endgültigen Entscheidung verschiedene Angebote miteinander zu vergleichen. Welcher Vertrag wirklich Sinn macht, entscheidet nämlich vor allem das individuelle Nutzungsverhalten, auf das der Vertrag zugeschnitten sein sollte. Das Berliner Vergleichsportal TopTarif (www.toptarif.de) klärt auf, nach welchen Kriterien Verbraucher den besten Tarif auswählen und was bei einem Anbieterwechsel beachtet werden sollte.

Nutzungsverhalten und Tarife

Bei der Wahl des richtigen Tarifs macht es Sinn, sich im Vorfeld klar zu sein, wie das eigene Nutzungsverhalten aussieht. Bevor Verbraucher sich bei einem Vertragswechsel für einen neuen Vertrag entscheiden, sollten sie sich folgende Fragen beantworten:

  • Telefonie: Wie oft und lange telefoniere ich? Öfter in bestimmte Netze? Benötige ich eine Allnet-Flat oder reicht die Abrechnung pro Minute beziehungsweise ein Community-Tarif?
  • SMS: Wie viele SMS versende ich im Monat? Benötige ich auch hier eine Flatrate  oder reicht ein bestimmtes Budget? Verbraucher, die hauptsächlich  Messenger nutzen, benötigen unter Umständen gar keine SMS-Ermäßigung.
  • Mobiles Internet: Surfe ich stundenlang mit dem Handy im Netz und lade häufig größere Dateien wie Videos hoch,  machen ein hohes Datenvolumen und eine schnelle Verbindung Sinn. Für Verbraucher, die das mobile Internet wenig bis gar nicht nutzen, ist es hingegen ratsam, die Funktion auf dem Handy nur bei Bedarf einzuschalten. Die Nutzung eines modernen Smartphones ohne Budget fürs mobile Internet ist wenig sinnvoll, da Programm-Updates ähnlich wie bei Computern notwendig sind. So wird Datenvolumen gewissermaßen „ im Hintergrund“ verbraucht.
  • Prepaid oder Vertrag: Möchte ich zu meinem Vertrag ein vergünstigtes Handy? Dann werde ich im Regelfall eine längere Vertragsbindung eingehen. Der Abschluss eines Tarifs, der ein Smartphone beinhaltet, erhöht zwar meist die monatlichen Kosten, es gibt aber auch Kombitarife, die gegenüber dem Getrenntkauf dennoch günstiger sind.Möchte ich mein bisheriges Handy weiternutzen, kann ich auch auf Vertragstarife mit einer monatlichen Kündigungsfrist oder auf Prepaid-Verträge mit Komfortaufladung zurückgreifen. Die Wahlmöglichkeiten sind groß: Es gibt auch Tarife, in denen man Handys mieten kann.   

 Unbedingt Kündigungsfrist einhalten bei Vertragswechsel

Wer zu einem günstigeren Anbieter wechseln möchte, sollte sich rechtzeitig informieren, bis wann er seinen laufenden Vertrag kündigen muss. Die übliche Kündigungsfrist bei Laufzeitverträgen sind drei Monate zum Vertragsende. Wird diese Frist verpasst, verlängern sich viele Verträge automatisch um ein Jahr. Auch Prepaidtarife sollte man kündigen. Aufgelaufenes Guthaben muss zurückgezahlt werden, das passiert aber nicht automatisch. Vorsicht ist beim Zurücksenden der Karte geboten. Hier sollte man sich vorab informieren, ob eine Gebühr fällig wird.

Kündigen sollte man am besten schriftlich per Einschreiben; wenn es nicht eilt, reicht auch vorab ein Fax. Anders als bei DSL/Festnetz sollten Handyverträge wirklich selbst gekündigt werden und  nicht vom neuen Anbieter.

Portierung der bestehenden Rufnummer

Der Antrag auf Mitnahme der Rufnummer sollte rechtzeitig gestellt werden. Das geht inzwischen auch während laufender Verträge. Die Rufnummer wird dann schon während der Laufzeit dem neuen Vertrag zugeordnet, der alte Vertrag läuft allerdings weiter. Für diesen erhält man dann eine neue Nummer. Ist der Altvertrag schon ausgelaufen, ist Eile geboten. Verbraucher können ihre Rufnummer nur bis 30 Tage nach Vertragsende mitnehmen – die Bearbeitungszeit ist hierbei mit einzurechnen.

Sonderfall Prepaid: Zur Portierung der Rufnummer muss bei dem alten Prepaid-Anbieter eine Verzichtserklärung abgegeben werden. Die Anbieter halten hierfür Formulare bereit. Danach ist die Karte nicht mehr nutzbar. Wichtig hierbei ist, dass die eingetragenen Daten exakt mit denen beim alten Anbieter übereinstimmen. Das Portierungsentgelt wird von der Karte abgebucht. Dieses liegt im Schnitt zwischen 25 und 30 Euro. Verbraucher müssen also darauf achten, dass genügend Guthaben auf der Karte ist. Vielfach übernimmt der neue Anbieter die Portierungsgebühr.

Portierungen im gleichen Netz sind nur eingeschränkt möglich. Hingegen ist ein Wechsel innerhalb des gleichen Anbieters – etwa von Prepaid zu Postpaid – meistens vollkommen unkompliziert. Dafür muss auch kein Portierungsantrag gestellt werden. Der Verbraucher behält seine SIM-Karte und Rufnummer.

Vorzeitiger Vertragswechsel

Die vorzeitige Vertragsbeendigung ist meist nur aus Kulanz möglich und nur in Sonderfällen. Hierzu zählen z.B. Umzüge ins Ausland oder ein Todesfall. Ein Tarifwechsel während eines laufenden Vertrages ist unter Umständen möglich, hierbei beginnt die Laufzeit aber meistens von neuem.


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