Handy-Flatrate kaum noch teurer als Minutenpaket

Berlin, den 23. Februar 2017 – Die meisten Handynutzer benötigen keine Allnet-Flatrate in alle Netze, da die Tarifleistung den eigenen Bedarf oft übersteigt. Doch wie eine Auswertung des Vergleichsportals TopTarif zeigt, kosten Flatrates heute kaum mehr als Minutentarife mit begrenzten Freieinheiten.

Allnet-Flatrate nur rund einen Euro teurer als Minutentarif

Statistisch gesehen verbraucht ein deutscher Handynutzer* im Monat 140 Telefonminuten, verschickt 18 SMS und nutzt 510 MB Datenvolumen. Dem Bedarf entsprechend wäre für diesen Nutzer ein Minutentarif mit 300 Freieinheiten (Minuten und SMS) und einem Gigabyte Datenvolumen pro Monat das beste Angebot. Kostenpunkt: rund sieben Euro. Ein Flatrate-Tarif mit 2 GB Datenvolumen kostet monatlich nur 1,25 Euro mehr. Über 24 Monate Laufzeit gerechnet sind das Mehrkosten von 30 Euro – für unbegrenztes Telefonieren und mehr Datenvolumen.

Insgesamt haben sich Preise von Allnet-Flatrates allein in den letzten drei Jahren stark verändert. Der Pauschaltarif mit 2 GB Datenvolumen kostete 2014 noch rund 30 Euro und damit vier Mal so viel wie heute. 2015 war er noch doppelt so teuer. Das gleiche Bild zeigt sich bei den Minutentarifen. Auch hier sind die Preise seit 2014 um das Vierfache gesunken – allerdings bei ähnlich bleibenden Tarifbedingungen. „Pauschaltarife werden immer günstiger und beinhalten auch deutlich mehr Leistung. Deswegen kommen sie für immer mehr Kunden in Frage – auch für Wenignutzer“, sagt Dr. Arnd Schröder, Geschäftsführer von TopTarif.

Auslaufmodell Minutentarif

Minutentarife mit festgelegten Freieinheiten sind nicht flexibel und nur für Verbraucher rentabel, die ihr Nutzerverhalten genau kennen. Denn wer doch etwas mehr verbraucht als im Tarif eingeschlossen, zahlt immer drauf. Im Gegenzug verfallen nicht genutzte Inklusiveinheiten. „Flatrates haben einen entscheidenden Vorteil: Niemand muss akribisch Minuten zählen oder sein Surfverhalten einschränken. Die Zeiten, in denen Nutzer für unbegrenztes Telefonieren, Simsen und Surfen tief in die Tasche greifen müssen, sind vorbei“, sagt Schröder. „Daher ist Handynutzern mit Minutenpaketen zu empfehlen, ihren aktuellen Handytarif auch mit Flatrate-Angeboten zu vergleichen. Entwickelt sich der Markt weiter so rasant, werden Minutenpakete kaum mehr attraktiv sein“, so Dr. Schröder weiter.

Große Datenpakete bleiben teuer

Die Datennutzung ist im Vergleich zu 2014 fast um das Doppelte gewachsen. Deutschland surft so viel mobil wie niemals zuvor. Darauf haben auch die Mobilfunkanbieter reagiert: Kaum ein Tarif ist heute unter 500 MB Datenvolumen zu haben. Smartphone-Flatrates mit großen Datenpaketen ab 5 GB und mehr lassen sich die Mobilfunkanbieter hingegen noch teuer bezahlen: monatlich ab 20 Euro aufwärts. „Wer wenig telefoniert und SMS schreibt und bereits komplett auf die Datennutzung umgestiegen ist, für den könnte sich auch ein reiner Datentarif lohnen“, sagt Dr. Schröder. Generell gilt: Der Tarif sollte sich immer dem Nutzer anpassen, nicht der Nutzer dem Tarif.

Wofür reichen 500 MB?

• 50.000 Messenger-Textnachrichten oder 6.250 Messenger-Bildnachrichten

• Ca. 100 Minuten YouTube (je nach Auflösung) oder 15 Minuten Streaming (HD)

• 10.000 Mal E-Mails abrufen oder 2.500 Google-Suchen

* Zur Erhebung des Durchschnittnutzers wurden die Daten der „18. TK-Marktanalyse Deutschland 2016“ (VATM), die Allensbacher Computer- und Technik-Analyse „Anzahl der Nutzer eines Handys oder Smartphones in der deutschen Bevölkerung von 2013 bis 2016 (in Millionen)“ und die Statista-Zeitreihe „Anzahl der verschickten SMS- und WhatsApp-Nachrichten in Deutschland von 1999 bis 2014 und Prognose für 2015 (in Millionen pro Tag)“ verwendet.

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