Gaspreise: Verbraucher zahlen trotz anhaltender Preissenkungen mehr als im Vorjahr

Berlin, 27. Oktober 2009 - Seit Jahresbeginn sind die Gaspreise in Deutschland um durchschnittlich 21 Prozent gefallen. Dennoch müssen Millionen Haushalte für ihre Gasversorgung in diesem Jahr erneut tiefer in ihre Taschen greifen. Nach aktuellen Berechnungen des unabhängigen Verbraucherportals toptarif.de www.toptarif.de werden die jährlichen Kosten für Gas unter Berücksichtigung der Preisentwicklung und des wetterabhängigen Heizbedarfs rund 3 Prozent höher liegen als 2008.

?Die Gründe für die erneut gestiegenen Gaskosten für Haushalte lassen sich einerseits an einem relativ kalten Winter und andererseits an deutlich höheren Gaspreisen zu Beginn des Jahres festmachen", erklärt Energieexperte Thorsten Bohg von toptarif.de www.toptarif.de. So lag der temperaturbedingte Heizbedarf im ersten Quartal 2009 rund 17 Prozent höher als im eher milden Winter 2008. Zusätzlich mussten Verbraucher für ihr Gas in den ersten Monaten 2009 knapp 18 Prozent mehr bezahlen als am Jahresbeginn 2008. ?Eine vierköpfige Familie zahlte im Zeitraum von Januar bis März 2008 durchschnittlich 562 Euro für ihren Gasbezug. Unter Beachtung der gegebenen Verbrauchs- und Preisänderungen beliefen sich die Kosten in der gleichen Periode des laufenden Jahres bereits auf 774 Euro", so Bohg.

Erst im April und Juli 2009 senkten die meisten deutschen Gasversorger ihre Preise signifikant - zu Zeitpunkten, an denen der Heizbedarf der Haushalte spürbar zurückging bzw. kaum mehr ins Gewicht fiel. Bereits im Frühjahr hatte toptarif.de www.toptarif.de in diesem Zusammenhang darauf hingewiesen, dass verspätete Gaspreissenkungen zu unnötigen Mehrkosten von rund einer halben Milliarde Euro für die Verbraucher geführt haben.  

Aktuell befinden sich die Gaspreise auf dem niedrigsten Stand seit 2 Jahren. ?Erst jetzt am Beginn der aktuellen Heizperiode, wo der Energieverbrauch wieder stark steigt, kommen den Verbrauchern die günstigen Gaspreise wirklich zu Gute", macht Bohg deutlich. ?Sollten die nächsten Wochen bis zum Jahresende aber kälter werden als üblich, drohen den Verbrauchern noch höhere Gesamtkosten, als in unserem Modell zu Grunde gelegt."

Hinzu kommt, dass spätestens zum Jahreswechsel wieder mit flächendeckend steigenden Gaspreisen zu rechnen ist. Zwar senken im November und Dezember noch einmal 57 Versorger die Preise. Erste Preisanhebungen bei 17 Versorgern von bis zu 12,8 Prozent seit Oktober sind allerdings ernste Anzeichen einer Trendwende. Triebfeder der anstehenden Teuerung ist dabei der ölpreis, der sich seit seinem Tiefststand im März auf rund 80 Dollar pro Barrel verdoppelt hat. Ihm folgt der Gaspreis in der Regel mit einem Abstand von etwa einem halben Jahr.

?Gerade mit Blick auf die kommende Entwicklung sollten sich Verbraucher durch die Wahl von Anbietern mit längerfristigen Preisgarantien die jetzt günstigen Gaspreise sichern", rät Bohg. ?Somit lassen sich nicht nur anstehende Erhöhungen umgehen, sondern gleichzeitig auch mehrere Hundert Euro sparen."

Durch Verbraucherportale wie toptarif.de www.toptarif.de/gas oder kostenlose Service-Hotlines wie 0800 - 10 30 499 können sich Verbraucher schnell und unkompliziert über Alternativen in ihrer Region informieren und kostenlos zu einem günstigeren Gasanbieter wechseln.

Entsprechendes Datenmaterial zu dieser Pressemitteilung stellen wir auf Nachfrage gerne zur Verfügung.

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