Gaspreise: Bei kaltem Winter drohen rund neun Prozent höhere Heizkosten

Berlin, 28. September 2012 – Nachdem viele Haushalte in der letzten Heizsaison dank des milden Wetters weniger für ihren Gasbezug bezahlen mussten, drohen im kommenden Winter nun höhere Heizkosten. Der Grund für mögliche Zusatzbelastungen ist dabei aber weniger die tatsächliche Preisentwicklung als vielmehr das zu erwartende kalte Wetter in den kommenden Monaten.

Insgesamt sind die bundesweiten Gaspreise in den letzten zwölf Monaten nur moderat um etwa zwei Prozent gestiegen. Auch in den kommenden Wochen und Monaten wird es zu keinen flächendeckenden Preissteigerungen kommen. Bislang verteuern nur rund 50 von über 700 örtlichen Gasversorgern ihre Tarife ab Oktober. Etwa 20 Unternehmen wollen ihre Preise hingegen sogar senken. Sollte die „kalte Jahreszeit“ aber deutlich frostiger ausfallen als in der Vorsaison, drohen nach Berechnungen des unabhängigen Verbraucherportals toptarif.de (www.toptarif.de) rund neun Prozent höhere Heizkosten.

Dank mildem Wetter weniger Verbrauch in der Heizperiode 2011/12

„Die letzte Heizsaison mit einem sehr milden Dezember und einem vergleichsweise kurzen Kälteeinbruch im Februar gehörte zu den wärmsten drei Heizperioden in den letzten zehn Jahren“, erklärt Daniel Dodt von toptarif.de. Mit Blick auf aktuelle klimatische Entwicklungen halten es aber einige Wetterexperten für wahrscheinlich, dass nun wieder ein strengerer Winter folgen wird. *

In diesem Zusammenhang haben die Experten von toptarif.de die zu erwartenden Gaskosten eines mittelgroßen Einfamilienhauses für den Zeitraum Oktober 2012 bis April 2013** auf Basis von zwei verschiedenen Wetterszenarien berechnet. Ausgehend von einer Wohnfläche von 150 Quadratmetern wurde der temperaturbedingte Erdgasbedarf anhand der Werte der letzten zehn Heizperioden ermittelt.   

Prognose: Leichtes Plus bei Gaskosten in einer normalen Heizsaison

In der letzten Heizsaison beliefen sich demnach die Gaskosten für das Einfamilienhaus – unter Berücksichtigung des saisonal schwankenden Heizbedarfs – auf rund 1.548 Euro, bei einem Verbrauch von 24.300 kWh Gas. Mit einem angenommenen Energiebedarf, der dem Durchschnitt der letzten zehn Heizperioden in Deutschland entspricht, steigt der erwartete Gasverbrauch in der anstehenden Saison leicht auf rund 24.670 kWh. Auf Basis des aktuellen Gaspreisniveaus werden dafür etwa 1.591 Euro in Rechnung gestellt.

Grafik: Heizen mit Gas: Bei frostigem Winter wird’s teuer

Frostiger Winter treibt Heizkosten in die Höhe

Erheblich teurer wird es hingegen bei einem vergleichsweise frostigen Winter. Nimmt man die drei kältesten und verbrauchsintensivsten Heizperioden der letzten zehn Jahre zum Maßstab, steigt der prognostizierte Energiebedarf auf rund 26.090 kWh an. Mit dem zusätzlichen Verbrauch wachsen auch die Kosten um etwa 135 Euro auf 1.683 Euro. 

In einigen Regionen können sogar noch höhere Mehrkosten anfallen. So haben mit E.ON und RWE zwei der größten deutschen Gasversorger vor dem Beginn der aktuellen Heizperiode im August und September Preiserhöhungen zwischen fünf und elf Prozent vorgenommen. Auch zum Jahreswechsel und während des Winters sind weitere Preiserhöhungen bei einem Teil der Versorger wahrscheinlich.

„Effektiven Schutz vor unnötigen Zusatzkosten im Winter bieten Gastarife mit Preisgarantien, die das aktuelle Preisniveau mindestens bis zum Ende der Heizperiode im April 2013 festschreiben“, so Dodt. Vielfach lässt sich mit einem Wechsel zu solchen Tarifen sogar bares Geld sparen. Nicht selten liegen die Preise günstiger Wettbewerber mit entsprechenden Konditionen 15 bis 20 Prozent unter den Angeboten der örtlichen Grundversorger.

Durch Verbraucherportale wie toptarif.de (www.toptarif.de/gas) oder kostenlose Service-Hotlines wie 0800 - 10 30 49 820 können Verbraucher schnell und unkompliziert verfügbare Gastarife vergleichen und kostenlos zu günstigen Angeboten wechseln.

* http://www.wetter.com/news/arktis-schmelze-bringt-strenge-winter-nach-europa_aid_3923.html http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/nordpol-meereis-in-der-arktis-schmilzt-auf-neuen-minusrekord-a-856734.html

**Heizbedarf: 27.000 kWh/Gas pro Jahr, 24.300 kWh Gas in der Heizperiode 2011/2012, Preise auf Basis des ab Oktober 2012 gültigen Preisniveaus bei den gesetzlichen Grundversorgungsunternehmen

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