FlexGas GmbH nach geplatzter Übernahme insolvent      

Berlin, 25. April 2013 – Nachdem vor knapp zwei Wochen bereits die FlexStrom-Gruppe Insolvenz beantragt hatte, ist nun auch die Tochtergesellschaft FlexGas GmbH zahlungsunfähig. Nachdem der Kauf des Unternehmens durch den Investor AKO Capital AG rückgängig gemacht wurde, gäbe es für das Unternehmen nach eigenen Angaben derzeit keine andere Option. Nach neuen Investoren werde dennoch weiterhin unvermindert Ausschau gehalten, teilte FlexGas mit.      

Mit der Bekanntgabe der Insolvenz erklärte FlexGas auch, die Belieferung sämtlicher Kunden einzustellen. „Die lückenlose Gasversorger betroffener Haushalte ist dennoch sichergestellt, niemand muss im Kalten sitzen“, weiß Daniel Dodt, Energieexperte beim Berliner Vergleichsportal TopTarif.de (www.toptarif.de).

Durch Lieferstopp in Ersatzversorgung – nun besteht Handlungsbedarf

„Verbraucher fallen mit dem Lieferstopp von FlexGas automatisch in die Ersatzversorgung des vor Ort zuständigen Grundversorgers“, so Dodt. Hierüber informiert der zuständige Versorger die Kunden in der Regel zeitnah und schriftlich. Für Verbraucher ergeben sich mit Beginn der Ersatzversorgung verschiedene Handlungsoptionen.

So können Verbraucher aus der Ersatzversorgung innerhalb von drei Monaten ohne Einhaltung von Kündigungsfristen zu einem neuen Versorger wechseln. Danach gelten die Tarife der Grundversorgung, aus denen wiederum mit einer 14-tägigen Kündigungsfrist zu anderen Anbietern gewechselt werden kann. „Da sowohl die Ersatz- als auch die Grundversorgungstarife zu den teuersten am Markt gehören, sollten betroffene Verbraucher hier nur kurz verweilen und zeitnahin andere Tarife oder zu neuen Anbietern wechseln“, empfiehlt Dodt. Kostenlose Portale wie www.toptarif.de bieten hierbei einen umfassenden Marktüberblick und erleichtern die Suche nach neuen Anbietern.  

Damit der Wechsel reibungslos funktioniert, ist es für Verbraucher ratsam, von dem ab Lieferstopp geltenden Sonderkündigungsrecht* Gebrauch zu machen. Dieses sollte gegenüber dem insolventen Versorgeram besten schriftlich und in Form eines Einschreibens mit Rückschein wahrgenommen werden. Um eine korrekte Abrechnung zu erleichtern. Ist es zudem sinnvoll, den Zählerstand abzulesen und sowohl dem Grundversorger, dem zuständigen Netzbetreiber sowie FlexGas mitzuteilen.

Außerdem haben Verbraucher jetzt die Möglichkeit, die Zahlungen an das insolvente Unternehmen vollständig einzustellen. Entsprechende Daueraufträge sollten gelöscht, Einzugsermächtigungen schriftlich widerrufen werden. Steht FlexGas-Kunden noch eine Bonusauszahlung zu oder wollen Verbraucher vorausgezahlte Abschläge zurückfordern, so müssen diese Ansprüche mit einem formlosen Brief gegenüber dem Insolvenzverwalter geltend gemacht werden. Dies ist jedoch erst mit der Eröffnung des Insolvenzverfahrens – vermutlich am 01. Juli 2013 – wirksam möglich. Ob und in welcher Höhe bestehende Forderungen tatsächlich bedient werden können, entscheidet der bestellte Insolvenzverwalter.** Eine Übernahme von Abschlägen, die bereits an FlexGas gezahlt wurden, ist weder durch den Grundversorger noch durch einen anderen neuen Versorger möglich.

* Sonderkündigungsrecht aus wichtigem Grund nach Paragraph 314, Bürgerliches Gesetz­buch

** Kontaktdaten des Insolvenzverwalters: WHITE & CASE Insolvenz GbR, Dr. Christoph Schulte-Kaubrügger, Kurfürstendamm 32, 10719 Berlin

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