Fahranfänger verdoppeln Kosten für Kfz-Police

Berlin, den 20. Juli 2017 – Besonders junge Fahranfänger müssen bei der Kfz-Versicherung tief in die Tasche greifen. Das trifft auch Eltern, die ihre Kinder als Zweitfahrer angeben. Wie eine Auswertung des Vergleichsportals TopTarif zeigt, verteuert sich die Versicherungsprämie im Schnitt auf mehr als das Doppelte, wenn junge Fahrer mitversichert sind. Mit einfachen Maßnahmen lassen sich die Versicherungskosten jedoch reduzieren.

Alter der Fahranfänger entscheidend

Fahranfänger steigen mit der höchsten Schadenfreiheitsklasse „SF 0“ in die Kfz-Versicherung ein und zahlen bis zu 240 Prozent Beitragshöhe. Oft kommt dann noch ein Aufschlag wegen des erhöhten Unfallrisikos oben drauf. Günstiger als ein eigenes Auto ist es dann, wenn Eltern ihre Kinder als Zweitfahrer angeben. Doch auch hier ist das Alter entscheidend: In einem Modellfall zahlt ein 54-jähriger Familienvater für seine Vollkasko 688 Euro im Jahr. Versichert der Vater auch sein 18-jähriges Kind als Mitfahrer, verteuert sich die Police auf mehr als das Doppelte: Der Beitrag steigt auf rund 1.400 Euro. Bei einem 23-jährigen Mitfahrer steigt die Prämie hingegen um nur 16 Prozent auf 796 Euro. „Mit jedem Lebensjahr der Kinder sinken die jährlichen Kosten des Kfz-Beitrages erheblich. Weil die Versicherer ganz unterschiedliche Zuschläge für das Fahreralter verlangen, ist allerdings kein Tarif durchgehend am günstigsten. Daher sollten vor allem junge Fahrer und Eltern von Fahranfängern ihre Kfz-Versicherung jährlich unter die Lupe nehmen“, rät Dr. Arnd Schröder, Geschäftsführer des Vergleichsportals TopTarif.

Fahrpraxis zahlt sich aus

Nicht nur das Alter hat Auswirkungen auf die Versicherungskosten. Jugendliche, die beispielsweise durch das „Begleitete Fahren ab 17 Jahren“ schon Fahrpraxis gesammelt haben, werden von Versicherern mit niedrigeren Beiträgen belohnt. So zahlt der Familienvater für einen 18-jährigen Mitfahrer, der am Begleiteten Fahren teilgenommen hat, rund 1.290 Euro für die Kfz-Versicherung. Im Vergleich zu einem Fahranfänger ohne dieses Zusatzjahr sind das 16 Prozent Ersparnis. Auch Fahrsicherheitstrainings werden von manchen Versicherungen bei der Prämienberechnung positiv berücksichtigt.

So senken Fahranfänger die Versicherungskosten:

1. Eigenes Auto als Zweitwagen der Eltern anmelden

2. Familientarife in Anspruch nehmen

3. Teilnahme am Begleiteten Fahren

4. Sicherheitstraining absolvieren

5. Schadenfreiheitsklassen von Motorrädern oder Rollern übernehmen

6. Älteres Auto benötigt geringeren Versicherungsumfang als Neuwagen

Methodik

Die Auswertung basiert auf einem VW Passat Alltrack 2.0 TDI BlueMotion (Baujahr 2011). Der Halter ist ein 54-jähriger Angestellter aus Berlin mit der SF-Klasse 15 und 12.000 km Fahrleistung pro Jahr. Die Police umfasst die freie Werkstattwahl und wird jährlich gezahlt. Die Kfz-Beiträge wurden aus dem Durchschnitt der fünf günstigsten Versicherer ermittelt. Zum Vergleich wurde der Kfz-Beitrag für einen 23-jährigen Mitfahrer und für einen 18-jährigen Mitfahrer mit und ohne Teilnahme am Begleiteten Fahren berechnet.

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