Energie: Strom- und Gaspreise steigen ab Februar weiter

Berlin, 20. Januar 2010 - Schlechte Nachrichten für Verbraucher: Nach zahlreichen Erhöhungen zum Jahreswechsel wollen in den nächsten Monaten viele weitere Energieversorger an der Preisschraube drehen.

Nach einer aktuellen Analyse des unabhängigen Verbraucherportals toptarif.de (www.toptarif.de) klettern die Preise in den kommenden Wochen bei mindestens 57 regionalen Stromanbietern um bis zu 12,1 Prozent und bei mindestens 15 regionalen Gasanbietern um 11,7 Prozent nach oben.

Strompreise: Mehrkosten von bis zu 110 Euro pro Haushalt

Durchschnittlich erhöhen ab Februar nach derzeitigem Stand 57 Stromversorger um 6,2 Prozent. Bereits zum Jahreswechsel hatten rund 160 Anbieter Preiserhöhungen vorgenommen. ?In der Spitze muss ein vierköpfiger Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 4.000 kWh Strom mit Mehrbelastungen von bis zu 110 Euro rechnen", erklärt Energieexperte Thorsten Bohg von toptarif.de (www.toptarif.de).

Neben zahlreichen kleineren Unternehmen erhöhen auch große Regionalversorger, wie die Stadtwerke in München (+3,2%), Bremen (+4,5%), Dresden (+8,2%) und Bielefeld (+5,8%) sowie die im süddeutschen Raum ansässige RWE-Tochter Süwag (+5,3%) die Strompreise im Februar und März. ?Zwar sind die Beschaffungskosten an der Leipziger Energiebörse (EEX) im vergangenen Jahr um mehr als 40 Prozent zurück gegangen. Dennoch verweisen viele Versorger neben langfristigen Lieferverträgen auf steigende Kosten für die Förderung von ökostrom im Rahmen der EEG-Umlage und höhere Netzdurchleitungsgebühren, die an die Verbraucher weitergegeben werden müssten", macht Bohg deutlich.

Preissenkungen von durchschnittlich 4,0 Prozent planen hingegen fünf Stromversorger. Bereits zu Beginn des Jahres ist der Strom bei rund 50 Unternehmen billiger geworden. ?In diesen Fällen scheint die Strombeschaffung für 2010 so günstig gewesen zu sein, dass Preissenkungen für private Verbraucher möglich werden", so Bohg.

Gaspreise: Leichter Aufwärtstrend setzt sich im Februar und März fort

Nach Preiserhöhungen bei 81 Unternehmen zum Jahresbeginn planen weitere 15 Gasversorger Tariferhöhungen von durchschnittlich 7,3 Prozent in den kommenden beiden Monaten. Besonders teuer wird es für die rund 180.000 Kunden der MITGAS, des größten regionalen Gasversorgers in den neuen Bundesländern. Für sie steigen die Preise um knapp 11 Prozent. Ein Musterhaushalt mit einem Verbrauch von 20.000 kWh Gas muss demnach mit Preissteigerungen von 146 Euro im Tarif der gesetzlichen Grundversorgung rechnen.

Lediglich fünf Versorgungsunternehmen haben sinkende Preise angekündigt. ?Insgesamt geht der Trend steigender Gaspreise mit dem höheren Preisniveau für öl und Heizöl einher, dem der Gaspreis mit einem Abstand von rund einem halben Jahr folgt", hebt Bohg hervor.

Angesichts wieder stetig steigender Energiepreise bieten ein Preisvergleich und die Möglichkeiten des Wechsels zu günstigeren Strom- und Gasanbietern die Chance, die Haushaltskasse erheblich zu entlasten. ?Verbraucher, die von Preiserhöhungen betroffen sind, haben im Rahmen eines Sonderkündigungsrechts die Möglichkeit, einen neuen Versorger zu wählen", führt Bohg aus. ?Vielfach lassen sich durch einen einfachen und völlig risikofreien Wechsel des Strom- und Gasversorgers mehrere Hundert Euro im Jahr sparen.

Durch Verbraucherportale wie toptarif.de (www.toptarif.de) oder kostenlose Service-Hotlines wie 0800 - 10 30 499 können sich Verbraucher schnell und unkompliziert über Alternativen in ihrer Region informieren und kostenlos zu günstigeren Strom- und Gasanbietern wechseln.

Aktuelles Datenmaterial zu dieser Pressemitteilung kann auf Anfrage gern zur Verfügung gestellt werden.

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