Durchblick beim Lampenkauf: Welche ist die richtige?

Berlin, den 21. Dezember 2017 – E14 oder GU10, LED oder Energiesparlampe – wer eine neue Lampe sucht, steht nicht selten ratlos vor dem Regal im Möbelhaus oder Baumarkt. Worauf es ankommt und warum die alte Glühbirne keine Option mehr sein sollte, erklärt Dr. Arnd Schröder, Geschäftsführer des Vergleichsportals TopTarif.

Schritt 1: Die richtige Helligkeit – von Watt zu Lumen

Die Glühbirne hat zwar schon seit 2012 ausgedient, doch Restbestände finden sich immer noch im Verkauf. Auch deshalb orientieren sich viele Verbraucher weiterhin an der Watt-Angabe auf der alten Glühbirne. Diese Angabe nutzt jedoch nur bedingt. „Neue LED- oder Energiesparleuchten verbrauchen viel weniger Strom als alte Glühbirnen und erreichen die gleiche Helligkeit mit einer viel geringeren Wattzahl. So leuchtet eine 10-Watt-LED-Lampe genauso hell wie eine 60-Watt-Glühbirne“, sagt Dr. Arnd Schröder. Bei neuen Leuchtmitteln ist daher eine andere Einheit relevant: Lumen. Lumen gibt die Helligkeit an und ist meist auf der Vorderseite der Verpackung zu finden. Wer weiß, welche Glühbirne ersetzt werden soll, kann sich an folgender Tabelle orientieren:

Watt-AngabeGlühlampe
vergleichbarer Lumen-Wert*
25 W
220 lm
40 W
430 lm
60 W
730 lm
75 W
970 lm
100 W
1.400 lm

*Richtwerte, die je nach Art des Leuchtmittels abweichen können.

Schritt 2: Die richtige Fassung

Neben der Helligkeit ist auch die richtige Fassung entscheidend. Da sich diese mit dem Verbot der Glühbirne nicht geändert hat, können Verbraucher die richtige Größe einfach an ihren alten Birnen ablesen. E27 und E14 sind die gebräuchlichsten Sockel mit Schraubengewinde. Bei GU10, GU5.3 und GU4 handelt es sich um Fassungen mit zwei oder mehreren Kontakten, zum Beispiel bei einer typischen Spotbeleuchtung.

Schritt 3: Die richtige Farbtemperatur

Ein weiteres Kriterium beim Lampenkauf ist die Farbtemperatur, auch Kelvin (K) genannt. Diese lag bei einer 60-Watt-Glühbirne bei 2700 K. LED- und Energiesparlampen gibt es hingegen in verschiedenen Farbtemperaturen – je nach Einsatzort. Wer im Wohn- oder Schlafzimmer ein gemütliches Licht bevorzugt, sollte Leuchtmittel mit 2700 bis 3300 K wählen – das klassische Warmweiß. Farbtemperaturen von 3300 bis 5000 K gelten als neutralweiß und schaffen einerseits eine wohnliche Atmosphäre, geben aber gleichzeitig genug Licht für Aktivitäten – passend für Küche, Bad oder Hobbyraum. Eine Lampe mit mehr als 5000 K strahlt in Tageslichtweiß und wirkt eher kühl-bläulich. Das fördert die Konzentration und ist somit optimal für Arbeitsräume geeignet.

Mehr Licht, weniger Kosten

LED- und Energiesparlampen sind nicht nur langlebiger als Glühbirnen, sie verbrauchen auch 70 bis 90 Prozent weniger Energie. Ein typischer Haushalt mit 15 Glühbirnen (60 Watt) zahlt bei einer täglichen Brenndauer von durchschnittlich nur 3 Stunden rund 276 Euro Stromkosten im Jahr. Wer stattdessen auf Energiesparlampen setzt, kommt auf knapp 60 Euro – eine jährliche Ersparnis von 216 Euro. Das bedeutet, die Stromkosten lassen sich mit einem Umstieg um 78 Prozent senken. Noch effizienter sind LED-Lampen: Mit nur 46 Euro im Jahr reduzieren sich die Kosten um 83 Prozent. „Wer seinen Haushalt komplett auf LED-Lampen umrüstet, spart einen Großteil der Anschaffungskosten schon im ersten Jahr ein“, sagt Schröder. Zudem haben LED den Vorteil, dass sie nach dem Anschalten sofort hell leuchten. Energiesparlampen benötigen eine gewisse Aufwärmzeit und enthalten giftiges Quecksilber.

Methodik

Bei der Berechnung der jährlichen Stromkosten wurde ein Preis von 28 Cent pro Kilowattstunde angenommen. Die Kosten der Energiesparlampe wurden mit einem Verbrauch von 13 Watt, die der LED-Lampe mit 10 Watt berechnet.

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