Deutsche schieben Überstunden für Stromrechnung

Berlin, den 27. April 2017 – 65 Stunden – so lange musste ein deutscher Arbeitnehmer 2016 im Durchschnitt arbeiten, um die jährlichen Stromkosten einer Familie zu begleichen. Das sind 7 Stunden mehr als noch vor 10 Jahren, wie eine Auswertung des Vergleichsportals TopTarif zeigt.

Einkommen kann steigende Strompreise nicht ausgleichen

Gemessen an der Kaufkraft sind viele Güter des täglichen Bedarfs, wie Zucker oder Kaffee, günstiger geworden. Anders beim Strom: Die gestiegenen Löhne reichen für einen Durchschnittsverdiener nicht aus, um die Strompreiserhöhungen der vergangenen zehn Jahre auszugleichen. Stiegen die Nominallöhne um 27 Prozent, verteuerte sich Strom im gleichen Zeitraum um 42 Prozent.

Eine Familie mit einem jährlichen Stromverbrauch von 4.000 Kilowattstunden (kWh) zahlte 2006 im Schnitt 771 Euro für ihre Stromrechnung. 2016 waren es 326 Euro mehr: 1.097 Euro. Nach Zahlen des Statistischen Bundesamtes ist der durchschnittliche Nettostundenlohn im gleichen Zeitraum von 13,35 Euro auf 16,92 Euro gestiegen.

Infografik Arbeitsaufwand für Strom

Mehrarbeit für Strom, Fernseher günstiger

„Dass Strom hierzulande so teuer ist, liegt vor allem an den staatlichen Steuern, Umlagen und Abgaben. Sie machen inzwischen über die Hälfte des Strompreises aus“, erklärt TopTarif-Geschäftsführer Dr. Arnd Schröder.

Zum Vergleich: Der durchschnittliche Preis für einen LCD-Fernseher ist in den vergangenen zehn Jahren um rund die Hälfte gesunken (von 1.115 Euro auf 570 Euro). 2016 musste ein Arbeitnehmer für die Neuanschaffung im Schnitt noch 34 Stunden arbeiten – etwa halb so lange wie für die jährliche Stromrechnung.

Wer für seine Stromrechnung keine Überstunden machen möchte, sollte die Preisdifferenzen auf dem Strommarkt für sich nutzen. Eine Familie mit einem Stromverbrauch von 4.000 kWh zahlt aktuell 1.229 Euro im teuren Grundversorgungstarif. Beim günstigsten Anbieter werden pro Jahr nur 823 Euro fällig. Das entspricht einer jährlichen Entlastung von 406 Euro.

Methodik

Zur Berechnung der Einkommensentwicklung wurden die Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen des Statistischen Bundesamtes (2016) herangezogen. Die Entwicklung der Strompreise basiert auf Zeitreihen von TopTarif. Die durchschnittliche Preisentwicklung für TV-Geräte dokumentiert der Consumer Electronics Marktindex Deutschland (CEMIX).

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