Damit der Stromzähler nicht heiß läuft: Stromkosten im Sommer ganz einfach um bis zu 200 Euro senken

Berlin, 16. Juli 2012 – Wenn draußen die Temperaturen steigen, kommt oft auch der Stromzähler ins Schwitzen. Zwar fallen in den warmen Sommermonaten die Heizkosten weg, Geräte wie Waschmaschine, Klimaanlage und Kühlschrank laufen dafür allerdings auf Hochtouren. So liegt der Stromverbrauch in den Monaten Juni bis September nach Angaben des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft* durchschnittlich nur 7,4 Prozent unter dem Jahresschnitt. Der sommerliche Energieverbrauch lässt sich jedoch mit wenig Aufwand kräftig reduzieren. Das unabhängige Verbraucherportal toptarif.de (www.toptarif.de) hat Stromsparmöglichkeiten speziell für den Sommer untersucht und zeigt, wie Verbraucher sparen können. 

„Vor allem mit Blick auf die stetig steigenden Strompreise ist es ratsam, jede Möglichkeit zu nutzen, um den heimischen Energieverbrauch zu drosseln“, erklärt Janine Pentzold, Energieexpertin bei toptarif.de. „So kann beispielsweise eine effizientere Nutzung oder der Verzicht auf einzelne Elektrogeräte den Energieverbrauch allein in den Sommermonaten Juni bis September um bis zu 779 Kilowattstunden reduzieren. So wird die Umwelt geschont und die Haushaltskasse freut sich zudem über ein Plus von bis zu 200 Euro**“, so Pentzold.

Grafik: Damit der Stromzähler nicht heiß läuft – Strom sparen im Sommer

Sommerfrische Wäsche auf die Leine statt in den Wäschetrockner

Wäschetrockner sind in deutschen Haushalten sehr beliebt: Rund 40 Prozent aller Verbraucher besitzen nach Angaben des Statistischen Bundesamtes*** ein solches Gerät. Dabei kann im Sommer – schönes Wetter vorausgesetzt – gut auf das Gerät verzichtet werden und die Wäsche stattdessen auf der Leine trocknen. Das schont Umwelt und Portemonnaie, da auf diese Weise bis zu 100 Prozent des Energiebedarfes des Gerätes im Sommer eingespart werden. Je nach Alter und Modell der praktischen Haushaltshilfe fallen pro Jahr zwischen 120 und 750 Kilowattstunden an. Wird der Trockner in den Monaten Juni bis September nicht genutzt, entlastet das die Stromrechnung bei einem mittleren Verbrauch von 320 Kilowattstunden pro Jahr um immerhin knapp 28 Euro.  

Kühlgeräte leisten im Sommer Schwerstarbeit – richtige Nutzung senkt die Kosten

Wenn draußen die Sonne lacht, kommen Kühlschränke schnell ins Schwitzen. Sie gehören zu den Haushaltsgeräten, die rund um die Uhr in Betrieb sind, und zählen damit zu den größten heimischen Stromverbrauchern. Jedoch gibt es auch Möglichkeiten, Energie einzusparen. Generell sollte der Kühlschrank selbst möglichst kühl stehen und keiner direkten Sonnenstrahlung ausgesetzt sein. Auch sollte ein Standort neben Wärmequellen wie beispielsweise dem Backofen vermieden werden. Sparen kann zudem, wer mit der richtigen Temperatur kühlt – in der Regel sind 7 bis 8 Grad Celsius ausreichend, um Lebensmittel frisch zu halten. Jedes Grad weniger erhöht den Energieverbrauch um etwa sechs Prozent. Zusätzlich lässt sich der Strombedarf senken, wenn der Kühlschrank voll beladen wird, da Lebensmittel die Kälte besser speichern als ein halbleeres Gerät. Mit diesen Tipps kann der Strombedarf des Kühlschrankes in den Sommermonaten um bis zu 50 Prozent reduziert werden. Bei einem Jahresverbrauch von 350 Kilowattstunden sind das mehr als 15 Euro.

Ähnliche Einsparpotenziale gelten auch für Gefrierschränke. Wichtig ist hier das regelmäßige Abtauen, mindestens einmal jährlich. Wer dem nachkommt und Lebensmittel außerdem bei maximal -18 Grad Celsius einfriert, kann ebenfalls etwa die Hälfte der Stromkosten einsparen. Das sind bei einem Jahresverbrauch von 250 Kilowattstunden von Juni bis September knapp 11 Euro.

Klimaanlage durch Ventilatoren, Sonnenschutz und Lüften ersetzen

Steigen draußen die Temperaturen, sorgen Klimaanlagen drinnen für Wohlbefinden. Allerdings kann das schnell ein teurer Luxus werden, können doch die Geräte allein in einem heißen Sommer bis zu 400 Kilowattstunden Strom verschlingen. Um den Verbrauch zu senken, sollten mobile wie auch stationäre Anlagen nie auf höchster Stufe laufen. Optimal ist eine Raumtemperatur, die höchstens fünf bis acht Grad Celsius unter der Außentemperatur liegt. Günstiger ist es für Verbraucher ohnehin, wenn sie seltener auf die Klimaanlage zurückgreifen und stattdessen auf nächtliches Lüften, Rollos und Deckenventilatoren setzen. Kräftiges Durchlüften in kühlen Nächten senkt die Temperaturen in der Wohnung und spart so Energie. Das Anbringen von Rollos, Jalousien etc. sorgt ebenfalls für ein angenehmeres Wohnklima und macht den Einsatz der Klimaanlage oft nicht notwendig. Deckenventilatoren lassen die Luft gleichmäßig zirkulieren und senken so zusätzlich den Energiebedarf zum Kühlen der Räume. Summa summarum lassen sich mit diesen einfachen Tipps bis zu 50 Prozent des sommerlichen Strombedarfes der Klimaanlage einsparen. Das führt zu einem Plus von bis zu 52 Euro in der Haushaltskasse.

Nicht nur im Sommer sinnvoll: Stand-by-Modus  und versteckten Stromfressern den Saft abdrehen

Geräte mit Stand-by-Modus laden nicht nur im Sommer, sondern das ganze Jahr dazu ein, Strom zu sparen. Bleiben Geräte wie beispielsweise TV, Stereoanlage und DVD-Player bei Nichtnutzung permanent im Stand-by-Modus, schlägt dies mit bis zu 60 Watt pro Stunde zu Buche. Besser ist es, den Stecker zu ziehen und die Geräte komplett vom Stromnetz zu trennen. Das spart allein im Sommer bis zu 45 Euro. Wird zudem auch versteckten Stromfressern wie Netzteilen, Ladegeräten und Geräten mit Trafos der Saft abgedreht, bleiben allein in den Sommermonaten bis zu 38 Euro mehr im Portemonnaie. 

Urlaubszeit ist Stromsparzeit

Die Sommerzeit ist oft auch die beliebteste Reisezeit des Jahres. Vor der Abreise in die Ferien lohnt ein Rundgang durch die eigenen vier Wände. Dabei sollten die Stecker aller während der Abwesenheit nicht benötigten Geräte wie WLAN-Router, Radiowecker oder Kühlschrank gezogen werden. Das reduziert den heimischen Stromverbrauch während des Urlaubs um weitere 13 Euro.  

Den Stromverbrauch zu drosseln, ist eine Möglichkeit, die Energiekosten zu senken. Verbraucher können aber auch sparen, indem sie den eigenen Anbieter regelmäßig auf den Prüfstand stellen und verschiedene Tarife vergleichen. „Oft sind preiswerte Angebote am Markt 15 bis 20 Prozent günstiger als beispielsweise die gesetzlichen Grundversorgungstarife vor Ort“, so Pentzold. Durch einen Wechsel zu einem neuen Anbieter lassen sich so schnell mehrere Hundert Euro sparen.

Durch Verbraucherportale wie toptarif.de (www.toptarif.de/strom) oder kostenlose Service-Hotlines wie 0800 - 10 30 49 800 können sich Verbraucher schnell und unkompliziert über verfügbare Alternativen in ihrer Region informieren und kostenlos zu günstigeren Anbietern wechseln.

* Pressemitteilung des BDEW vom 28. Januar 2010: „Im Januar wird am meisten Strom verbraucht“

** Die Höhe des Einsparpotentials hängt dabei maßgeblich von der jeweiligen Haushaltsausstattung und dem Alter der vorhandenen Geräte ab.

*** Statistisches Bundesamt (2009): Wirtschaftsrechnungen. Laufende Wirtschaftsrechnungen/Ausstattung privater Haushalte mit ausgewählten Gebrauchsgütern

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