Bis zu 404 Euro mehr: Trend steigender Gaspreise setzt sich im August und September fort

Berlin - 20. Juli 2011 - Nachdem bereits im Juni und Juli mehr als 50 regionale Gasversorger an der Preisschraube gedreht haben, setzt sich der Trend steigender Gaspreise auch in den kommenden Wochen und Monaten fort. Wie eine aktuelle Auswertung des unabhängigen Verbraucherportals toptarif.de (www.toptarif.de) zu den bundesweiten Gaspreisänderungen zeigt, planen mindestens 90 weitere Unternehmen Preiserhöhungen im August und September von durchschnittlich 10,9 Prozent. In einigen Regionen müssen sich Verbraucher sogar auf Kostensteigerungen von 20 bis 29 Prozent einstellen.**

Teurer wird es im Rahmen der anstehenden Preisrunde für etwa jeden fünften Haushalt mit Gasbezug, da die Gaspreise unter anderem bei einigen Schwergewichten in der Branche wie EnBW, der E.ON-Tochter E.ON Avacon sowie beim norddeutschen Regionalversorger EWE anziehen. Auch in Großstädten wie Frankfurt am Main, Duisburg, Wuppertal, Bonn, Aachen, Chemnitz oder Hamm müssen Verbraucher für ihre Gasversorgung in den kommenden Wochen wieder tiefer in die Tasche greifen. Nach Angaben des Bundesverbandes der Energie und Wasserwirtschaft werden knapp 19 Millionen Haushalte in Deutschland mit Erdgas beheizt*.

143 Euro höhere Gaskosten für Haushalte

„Durchschnittlich werden für einen vierköpfigen Musterhaushalt mit 20.000 kWh Gas Jahresverbrauch Mehrkosten in Höhe von etwa 143 Euro in den betroffenen Regionen anfallen", erklärt Daniel Dodt von toptarif.de (www.toptarif.de). „In der Spitze können sogar bis zu 404 Euro pro Jahr zusätzlich fällig werden."

Ölpreisbindung: Steigende Beschaffungskosten bei Gasversorgern als Folge hoher Ölpreise

„Ob es in den kommenden Monaten Preiserhöhungen bei Versorgern geben wird und wie stark diese konkret ausfallen werden, hängt in erster Linie von der Beschaffungsstrategie der einzelnen Unternehmen ab", so Dodt. Anbieter, die sich primär über langfristige und ölpreisgebundene Lieferverträge mit Gas eindecken, haben derzeit einen entsprechenden Anpassungsdruck bei der Festlegung der Endkundenpreise.

Hintergrund: In den langfristigen Lieferverträgen ist der Gaspreis in der Regel mit etwa einem halben Jahr Verzögerung an den Ölpreis gekoppelt. Dieser ist in den letzten Monaten - mit Blick auf eine insgesamt stärkere Nachfrage nach Öl im Zuge einer anziehenden Weltkonjunktur sowie in Folge der Unruhen in Nordafrika und im Nahen Osten - stark angestiegen.

Unternehmen, die hingegen stärker auf kurzfristigere Beschaffungsstrategien setzen und größere Gasmengen an den verschiedenen Großhandelsplätzen einkaufen, besitzen mehr Spielraum bei der Preisgestaltung, da sie das Gas in der Regel zu weitaus günstigeren Konditionen beschaffen können. „Dennoch ist zu erwarten, dass gerade zu Beginn der Heizperiode im Oktober zahlreiche weitere Gasversorger Tariferhöhungen vornehmen werden, gerade vor dem Hintergrund, dass sich die Branche dem gestiegenen Ölpreis vorerst nicht wird entziehen können", führt Dodt aus.

Unterschiede zwischen Versorgern nutzen und aktuelle Preise langfristig sichern

Angesichts der unterschiedlichen Beschaffungsstrategien wird die Preisspanne zwischen den einzelnen Unternehmen weiter zunehmen. Verbraucher können trotz steigender Preise von den großen Unterschieden zwischen verschiedenen Anbietern profitieren und sich im Rahmen eines einfachen Wechsels für günstigere Alternativen entscheiden. Gerade bei mittleren und größeren Abnahmemengen, z.B. bei Familien oder Hausbesitzern, können oftmals mehrere Hundert Euro zwischen preiswerten und teuren Angeboten liegen. Wichtig vor der anstehenden Heizperiode ist zudem eine Absicherung mit entsprechend langfristigen Preisgarantien, die zumindest über den kommenden Winter hinaus eine Preissicherheit bieten. Somit können Haushalte zukünftigen Erhöhungen in der kalten Jahreszeit gelassen entgegen blicken und die Gaskosten auf dem jetzigen Niveau „einfrieren".

Durch Verbraucherportale wie toptarif.de (www.toptarif.de/gas) oder kostenlose Service-Hotlines wie 0800 - 10 30 499 können sich Verbraucher schnell und unkompliziert über verfügbare Alternativen in ihrer Region informieren und kostenlos zu günstigeren Anbietern wechseln.

* BDEW(2011): Energiemarkt Deutschland. Zahlen und Fakten zur Gas-, Strom- und Fernwärmeversorgung. Sommer 2011.

** Entsprechendes Datenmaterial stellen wir Ihnen auf Anfrage gern zur Verfügung.

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