Autounfall: Auf Erstattung der Wertminderung achten

Berlin, den 18. Mai 2017 – Jeden Tag kracht es über 7.000 Mal auf Deutschlands Straßen. Dabei kommt es oft zu Streitigkeiten über Schuld und Unschuld. Weil der Wert eines Fahrzeuges nach einem Unfall sinkt, sollten Geschädigte bei der Schadenabwicklung unbedingt auch auf die Erstattung der Wertminderung achten. Darauf weist das Vergleichsportal TopTarif hin.

Verkehrsunfall mindert Fahrzeugwert

Nach einem Unfall ist ein Fahrzeug auf dem Markt weniger wert als ein identischer Pkw ohne Vorschaden. Diese Differenz heißt im Fachjargon „merkantiler Minderwert“. Der Wertverlust des Fahrzeuges besteht auch dann, wenn der Schaden ordnungsgemäß repariert wurde. „Ab dem Unfall gilt der Wagen als Unfallwagen. Für die Wertminderung muss der Unfallverursacher aufkommen. Auch dann, wenn der Geschädigte das Fahrzeug nach dem Unfall nicht weiterverkaufen möchte. Denn die Minderung tritt nicht erst beim Verkauf, sondern zum Zeitpunkt des Unfalls ein“, erklärt TopTarif-Geschäftsführer Dr. Arnd Schröder.

Anspruch auf Wertminderung: Gutachten einholen

Geschädigte lassen sich nach einem Unfall häufig von ihrer Werkstatt einen Kostenvoranschlag für die Reparatur machen. Dieser berücksichtigt den eingetretenen Wertverlust allerdings nicht. Nur ein Sachverständiger kann den Wertverlust ermitteln. „Daher ist es immer ratsam, ein Gutachten durch einen Sachverständigen erstellen zu lassen. Denn nur so wird die Schadenhöhe im vollen Umfang ermittelt, die Betroffene bei der Gegenseite geltend machen können“, sagt Schröder. Für den Unfallschaden, das Gutachten und die Erstattung der Wertminderung kommt die Haftpflichtversicherung des Verursachers auf.

Um den merkantilen Minderwert einzufordern, muss das Fahrzeug nicht zwingend repariert werden. Geschädigte haben auch die Möglichkeit, sich die Reparaturkosten auf Grundlage des Schadengutachtens auszahlen zu lassen. Im Falle eines Totalschadens entfällt der Anspruch auf Auszahlung des merkantilen Minderwertes hingegen. Hier erhalten Betroffene nur die Differenz aus Wiederbeschaffungswert (Betrag, der für ein gleichwertiges Fahrzeug aufgewendet werden müsste) und Restwert des Fahrzeuges.

Anders verhält es sich beim Unfallverursacher. Dieser kann zwar die Schäden am eigenen Fahrzeug bei seiner Vollkaskoversicherung einreichen, die Wertminderung am eigenen Wagen wird ihm allerdings nicht erstattet. Nach der Regulierung steigt dann aber der Schadenfreiheitsrabatt – die Police wird teurer.

Wie wird der merkantile Minderwert berechnet?

Für die Berechnung gibt es keine einheitliche Methode. In der Regel wird aus der Summe der voraussichtlichen Reparaturkosten und dem Wiederbeschaffungswert ein Prozentsatz gebildet. Je nach Fahrzeugalter, Kilometerstand und Art der Reparatur kann die Wertminderung zwischen null und maximal acht Prozent liegen – so die Richtlinien des Bundesverbandes der freiberuflichen und unabhängigen Sachverständigen (BVSK). Besonders hoch ist der Wertverlust nach einem Unfall bei Neuwagen.

„Auch bei Unfällen mit Gebrauchtwagen oder Bagatellschäden kann Betroffenen ein merkantiler Minderwert zustehen. Das haben bereits verschiedene Gerichtsurteile bestätigt. Versicherungen versuchen aber gerne, kleinere Unfallschäden abzutun. Darauf sollten sich Autofahrer nicht einlassen“, sagt Schröder. Laut Gesetz steht Geschädigten ein möglichst vollständiger Ausgleich des Schadens zu. Zudem haben Betroffene bei einem unverschuldeten Unfall das Recht auf einen Anwalt.

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