#factproof: 6 Ökostrom-Irrtümer, die Du kennen solltest

Berlin, den 27.03.2018 – Steckt Öko drin, wenn Öko drauf steht? Anders als bei Lebensmitteln gibt es keine gesetzliche Definition von Ökostrom. TopTarif klärt auf, was dahinter steckt, wo wir in Sachen Energiewende im Moment stehen und worauf Du achten solltest.

1. Irrtum: Ökostrom ist teuer

„Ich würde ja wechseln, wenn es nicht so teuer wäre.“ Stimmt das Argument? Nein. Preisvergleiche zeigen, dass Öko-Tarife häufig deutlich günstiger sind als die Grundversorgung beim örtlichen Anbieter. Wer wechselt, kann bis zu 300 Euro einsparen und tut somit nicht nur Gutes für die Umwelt, sondern auch für seinen Geldbeutel.

2. Irrtum: Wenn ich Öko-Strom bestelle, bekomme ich auch Öko-Strom

Welcher Strom kommt denn nun eigentlich aus der Steckdose? Auf jeden Fall ist es kein reiner Öko-Strom. Man muss sich das gesamte Stromnetz in Deutschland wie einen großen See vorstellen, der aus verschiedenen Zuflüssen besteht. Diese stehen für die verschiedenen Energieerzeuger – also beispielsweise Windkraftanlagen, die Ökostrom, und Kohlekraftwerke, die so genannten Graustrom liefern. Die Mischung gelangt dann letztendlich in die Steckdosen. „Das Motto lautet also: Viel hilft viel“, sagt Dr. Arnd Schröder, Geschäftsführer von TopTarif. „Je mehr Leute sich für Ökostrom entscheiden, desto grüner wird der Stromsee. Gleichzeitig fließt mehr Geld in den Umbau des Energiesystems.“

3. Irrtum: Echt Öko dank Zertifikat

Nein, auf Zertifikate sollte man sich besser nicht verlassen. Denn sie sagen nur etwas über die Herkunft und die Zusammensetzung des Stroms aus. Und: Sie werden gehandelt. Das heißt Unternehmen können das Zertifikat erwerben, ohne dass sie überhaupt Strom aus erneuerbaren Energien produziert haben. Viel besser ist es, auf Gütesiegel zu achten. Sie geben über die wirkliche Qualität des Ökostroms Auskunft und werden auch nur dann vergeben, wenn ein Anteil der Einnahmen aktiv in die Energiewende gesteckt wird. Die Anbieter müssen damit in den Bau von neuen Anlagen zur regenerativen Stromerzeugung investieren.

4. Irrtum: In Deutschland geht die Energiewende gut voran

Leider ist das nicht so. Laut aktuellem Energiewende-Index von McKinsey in Zusammenarbeit mit dem Weltwirtschaftsforum liegt Deutschland auf Platz 16. Damit hinken wir im weltweiten Vergleich deutlich hinter den skandinavischen Ländern und der Schweiz, aber auch hinter Großbritannien und Frankreich hinterher. Und auch die Verbraucher selbst zeigen immer weniger Interesse an Ökostrom. Das hat das Vergleichsportal Verivox herausgefunden. Nur noch 36 Prozent haben sich bei einem Anbieterwechsel im letzten Jahr für grüne Energie entschieden. Das sind 40 Prozentpunkte weniger als 2012.

5. Irrtum: Auf dem Land ist man umweltbewusster

Für Strom gilt das nicht unbedingt. Am beliebtesten ist Ökostrom nämlich in Berlin und Hamburg, gefolgt von Bremen und Brandenburg. Ähnlich wie bei Bio-Lebensmitteln scheinen sich Großstädter eher für grüne Energie zu entscheiden. Am wenigsten wechseln die Leute in Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Nordrhein-Westfalen zu einem Öko-Tarif.

6. Irrtum: Die EEG-Umlage gilt für alle

Mit der EEG-Umlage finanziert der Verbraucher die Energiewende mit. So funktioniert´s: Wer eine Solaranlage oder ein Windrad betreibt, speist den Strom in das Netz ein und erhält dafür eine im EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz) festgelegte Vergütung. Die Netzbetreiber verkaufen dann den „grünen Strom“ an die Strombörse. Da die dort erzielten Preise weit unter der festgelegten Vergütung liegen, wird die Differenz durch die EEG-Umlage auf die Verbraucher umgelegt. Aber wirklich auf alle? Nein. Viele Betriebe mit hohem Stromverbrauch sind davon ausgenommen. Das ist ärgerlich für den privaten Verbraucher, für den sich der Beitrag damit deutlich erhöht. Aktuell liegt dieser bei 6,79 Cent pro Kilowattstunde (kWh).

TopTarif.de ist das Vergleichsportal der nächsten Generation für alle, die im Internet nicht mehr nach dem besten Tarif suchen, sondern ihn schnell und einfach finden wollen. Auf www.toptarif.de erhalten Verbraucher für Energie, Finanzen, Kommunikation und Versicherungen 3 persönliche Top-Tarife anhand ihrer Wünsche – vom günstigsten über den Preis-Leistungs-Sieger bis zum Angebot mit den besten Kundenbewertungen. So findet bei TopTarif jeder seinen Top-Tarif und kann ohne viel Aufwand direkt zum neuen Anbieter wechseln. Für die persönliche Beratung steht das TopTarif-Servicecenter telefonisch unter der kostenfreien Rufnummer 0800 - 72 45 817 zur Verfügung. Der gesamte Vergleichs- und Wechselservice ist dabei völlig kostenfrei und unabhängig. Die 20 Mitarbeiter von TopTarif arbeiten am Hauptsitz in Berlin zudem daran, für Verbraucher viele nützliche Tipps, News und Informationen zu den wichtigen Themen rund um den Haushalt zusammenzustellen.

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