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Nachtstrom
Günstiger Strom im Nachttarif

Nachtstrom ist ein spezieller Tarif, der in den 70er-Jahren eingeführt wurde, um eine gleichmäßige Auslastung der Kohlekraftwerke sicherzustellen: Der Strom wurde nachts günstiger angeboten, was zu einem Anstieg des üblicherweise geringeren Verbrauchs in dieser Zeit führte. Tagsüber kommt dann der Tagstrom-Tarif zum Tragen. Dementsprechend zahlen Kunden je nach Tageszeit unterschiedliche Strompreise. Für die Abrechnung ist ein sogenannter Doppel- bzw. Zweitarifzähler erforderlich.

Das Wichtigste zusammen­gefasst

  • Nachtstrom ist ein Stromtarif, der günstigere Arbeitspreise für den Stromverbrauch in der Nacht vorsieht.
  • Die Nachtstrom-Zeiten variieren von Anbieter zu Anbieter. Bei den meisten Versorgern gilt dieser Tarif zwischen 22 und 6 Uhr.
  • Nachtstrom lohnt sich in der Regel vor allem dann, wenn du mit Strom heizt.

Inhalts­verzeichnis

    Was ist Nachtstrom?

    Bei Nachtstrom handelt es sich im Grunde um eine Preisstufe innerhalb eines speziellen Stromtarifs, der für unterschiedliche Tageszeiten auf verschiedene Berechnungsgrundlagen zurückgreift. Für den Stromverbrauch in der Nacht wird der Nachtstrom-Tarif herangezogen. Dieser wird häufig auch als Nieder- bzw. Schwachlasttarif bezeichnet. Die Berechnungsgrundlage für den während des Tages verbrauchten Strom wird analog als Tagstrom- oder Hochlasttarif bezeichnet.

    Was bedeuten "HT" und "NT" auf meinem Stromzähler?

    Auf dem Doppel- oder Zweitarifzähler finden sich die Abkürzungen „HT“ und „NT“. Damit sind Hochtarif (HT) und Niedertarif (NT) gemeint. Der Energieverbrauch am Tag und in der Nacht wird also getrennt berechnet: tagsüber der Hochtarif (HT) und nachts der günstigere Niedertarif (NT).

    Moderne Stromheizungen arbeiten zu etwa 25 Prozent energieeffizienter als Nachtspeicherheizungen. Auch hier lohnt sich es sich, einen Strompreis-Vergleich durchzuführen. Die Ersparnis kann gerade bei hohem Stromverbrauch erheblich sein.

    Energieüberschuss nutzen: Die Vorteile von Nachtstrom

    In den 1970er Jahren erfolgte die Stromerzeugung in Deutschland in erster Linie in Kohlekraftwerken. Während Gaskraftwerke vergleichsweise schnell regelbar sind und Wasserkraftwerke ihre Leistung im Sekundenbereich abrufen können, nimmt das Anfahren eines Kohlekraftwerks deutlich mehr Zeit in Anspruch.

    Hinzu kommt, dass die Kesseltemperatur und damit der Wirkungsgrad von Kohlekraftwerken erheblich sinkt, wenn sie nur im Teillastbetrieb gefahren werden. Für einen effizienten Betrieb waren diese Kraftwerke also darauf angewiesen, dass sie eine gleichmäßige Auslastung erfahren. In den Nachtstunden wird jedoch üblicherweise weniger Strom verbraucht. Um die Kraftwerksauslastung in der Nacht zu erhöhen, wurde ein Stromtarif eingeführt, der in preislicher Hinsicht signifikante Unterschiede zwischen Tag- und Nachtstrom machte.

    Die Bevölkerung sollte auf diese Weise animiert werden, in den Nachtstunden mehr Energie zu verbrauchen. Der Nachtstrom wurde dann häufig für den Betrieb von Nachtspeicheröfen genutzt. Auch wenn der Anteil von Kohlekraft am gesamten Strommix heute geringer ausfällt, ist Nachtstrom noch immer von Vorteil. Denn der Strombedarf in Deutschland wird zunehmend durch Wasserwerke und Windkraftanlagen gedeckt. Es ist bislang noch nicht möglich, den Energieüberschuss aus diesen Anlagen zu speichern. In den Nachtstunden gibt es daher häufig Stromkapazitäten, die ungenutzt bleiben. Mittels Nachtstrom-Tarifen mit günstigeren kWh-Preise werden Kunden nun dazu angehalten, den nachts erzeugten Strom aus regenerativen Quellen besser zu nutzen.

    Wie sind Tarife für Nachtstrom gestaltet?

    Wer für Tag- und Nachtstrom getrennte Tarife gewählt hat, zahlt in der Regel unterschiedliche Arbeitspreise für den während des Tages beziehungsweise in der Nacht verbrauchten Strom. Der Nachtstrom-Preis pro kWh ist höher als der Tagstrom-Preis. Das bedeutet, dass du im Tagstrom- bzw. Hochlasttarif pro verbrauchter Kilowattstunde Strom mehr zahlst als im Nachtstrom- oder Nieder- bzw. Schwachlasttarif.

    Nachtstrom-Zeiten

    In welchem Zeitfenster der Tarif für Nachtstrom gilt, wird vom jeweiligen Stromversorger festgelegt und kann sich von Anbieter zu Anbieter unterscheiden. Die konkreten Nachtstrom-Zeiten kannst du den Tarifdetails des jeweiligen Angebots entnehmen. Wenn du schon einen entsprechenden Nachtstrom-Tarif hast, findest du die Information im Vertrag, den du mit deinem Stromversorger abgeschlossen hast. Die meisten Versorger liefern günstigen Nachtstrom zwischen 22 Uhr abends und 6 Uhr morgens. Mitunter kannst du auch in den Nachmittagsstunden vom Schwachlasttarif profitieren.

    Voraussetzung für Nachtstrom: Doppel- oder Zweitarifzähler

    Um einen Tarif nutzen zu können, der für Tag- und Nachtstrom unterschiedliche Arbeitspreise zugrunde legt, benötigst du einen sogenannten Zwei- bzw. Doppeltarifzähler. Bei den herkömmlichen Stromzählern handelt es sich um Einzeltarifzähler mit nur einem Zählwerk. Im Unterschied dazu verfügen Doppeltarifzähler über zwei Zählwerke – eines für den Tagstrom und eines für den Nachtstrom.

    • Die Entwicklung von Doppeltarifzählern

      Bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurden die ersten Zwei- bzw. Doppeltarifzähler eingeführt. Damals wurden sie genutzt, um sogenannten Licht- und Kraftstrom getrennt abzurechnen. Verbraucher sollten dazu animiert werden, elektrische Geräte vor allem dann zu verwenden, wenn weniger Beleuchtung gebraucht wird. Denn der Lichtstromverbrauch unterlag je nach Tageszeit starken Schwankungen. Entsprechend ungleichmäßig fiel die Auslastung der Kraftwerke aus. Die Funktionsweise dieser frühen Doppeltarifzähler für Kraft- und Lichtstrom war denkbar einfach. Sie arbeiteten entweder mit einer externen Umschaltung oder mit einer integrierten Uhr. Die ebenfalls zeitgesteuerte externe Umschaltung erfolgte durch andere Geräte oder wurde von Hand durchgeführt. Allerdings konnte die Umschaltung dieser Geräte relativ leicht manipuliert werden, sodass die Energieversorger in den 50er-Jahren die bis dato genutzten Zweitarifzähler durch Rundsteuerempfänger ersetzten. Die Tarifumschaltung kann bei diesen Geräten durch den Stromversorger selbst via Signal gesteuert werden, das der Versorger der Netzspannung aufmoduliert. Die neuen Zähler wurden also ferngesteuert – mit einigen Vorteilen für Verbraucher. So konnten Nachtspeicheröfen oder Boiler für die Warmwasserbereitung beim Wechsel zum Nachtstrom automatisch ein- und in Hochtarifzeiten ausgeschaltet werden.

    • Vom Doppeltarifzähler bis zum intelligenten Stromzähler

      Als in den 70er-Jahren durch die erste Energiekrise das Augenmerk verstärkt darauf gelegt wurde, den Energieverbrauch einzudämmen und die Kraftwerke besser auszulasten, wurden immer fortschrittlichere Geräte für die Strommessung auf den Markt gebracht. Vor allem die Entwicklungen in der Digitaltechnik führten dazu, dass immer detailliertere und komplexere Systeme für die Abrechnung des Stromverbrauchs möglich waren. Mitte der 80er-Jahre gab es bereits Geräte, die bis zu sechs unterschiedliche Verbräuche messen konnten. Diese Geräte wurden auch Analysatoren genannt. Die voll elektronischen EDL21-Zähler stellen den aktuellen Stand der Technik dar. In § 21 des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) ist der Leistungsumfang dieser Stromzähler genau definiert. Künftig sollen diese Zähler für die Abrechnung von Tag- und Nachtstrom zunehmend durch sogenannte Smart Meter ersetzt werden. Dank dieser intelligenten Stromzähler ist es möglich, den Stromverbrauch sekundengenau zu erfassen. Dies macht die Abrechnung zeitvariabler Tarife wie Tag- und Nachtstrom-Tarife besonders einfach. Darüber hinaus können Zählerstände aus der Ferne abgelesen werden.

    • Wie erhalte ich einen Doppeltarifzähler?

      Wenn du von Nachtstrom profitieren und dazu deinen bestehenden Eintarif- durch einen Doppeltarifzähler auswechseln möchtest, musst du in jedem Fall den Netzbetreiber kontaktieren. Üblicherweise sind die Geräte verplombt und werden nur im Auftrag des Netzbetreibers freigeschaltet. Wer für die Nutzung von Nachtstrom einen Doppeltarifzähler benötigt, kann diesen in der Regel vom Netzbetreiber kaufen. Mitunter wird der Zähler auch nur vermietet und verbleibt während der Verwendung im Eigentum des Netzbetreibers.

    Für wen lohnt sich Nachtstrom?

    Heutzutage unterscheiden sich die Preise für Tag- und Nachtstrom nicht mehr so deutlich wie in den 70er-Jahren. Dies ist vor allem darauf zurückzuführen, dass der Anteil von Braun- und Steinkohle am gesamten Strommix abgenommen hat. Darüber hinaus können Betreiber moderner Kohlekraftwerke Schwankungen in der Auslastung besser ausgleichen. Und auch das Verhalten beim Stromkonsum hat sich verändert. So laden wir viele unserer elektronischen Geräte wie Smartphones, Tablets oder auch die Batterien von Elektrorollern und -autos nachts auf. Wer jedoch mit Strom heizt oder das Warmwasser elektrisch erwärmt, kann mit einem speziellen Tag- und Nachtstrom-Tarif unter Umständen seine Stromkosten auch heute noch deutlich reduzieren.

    Zähler- und Ablesekosten

    Lange Zeit wurde Nachtstrom in erster Linie nur von den örtlichen Netzbetreibern, den sogenannten Grundversorgern, angeboten. Dies war vor allem dem Umstand geschuldet, dass die Netzbetreiber den Stromanbietern bei Doppeltarifzählern höhere Gebühren für den Messstellenbetrieb sowie die Ablesung, also das Messen der Zählerstände, in Rechnung gestellt haben. Denn dies ist bei Zweitarifzählern deutlich aufwendiger und damit auch teurer. Durch die zunehmende Einführung von Funksystemen haben sich der Aufwand und die Kosten für das Ablesen von Doppeltarifzählern deutlich verringert. Dementsprechend haben heute neben den örtlichen Grundversorgern auch viele bundesweite und regionale Stromanbieter Nachtstrom-Tarife im Portfolio.

    Nachtstrom-Tarife: Regelmäßig Preise vergleichen und sparen

    Früher wurde Nachtstrom vom örtlichen Grundversorger in der Regel besonders günstig angeboten. Ein Wechsel des Stromanbieters brachte für die meisten Stromkunden keine nennenswerten Ersparnisse. In den vergangenen Jahren sind die Preise der Nachtstrom-Tarife jedoch bundesweit erheblich gestiegen. Wer regelmäßig Nachtstrom-Tarife vergleicht und gegebenenfalls zu einem günstigeren Anbieter wechselt, kann kräftig sparen. Besonders einfach gelingt ein Anbietervergleich im Internet. Mit dem Vergleichsrechner von TopTarif kannst du dir innerhalb kürzester Zeit die an deinem Wohnort verfügbaren Nachtstrom-Tarife anzeigen lassen. Idealerweise schaust du dir zum Vergleich auch die regulären Stromtarife an, die nicht zwischen Tag- und Nachtstrom unterscheiden. So kannst du feststellen, ob die Arbeitspreise bei diesen Tarifen unterm Strich günstiger oder teurer sind als die Nachtstrom-Preise pro kWh.

    Heizen mit Nachtstrom: Nachtspeicherheizungen

    Nachtstrom-Tarife sind vor allem für Haushalte mit Nachtspeicherheizungen interessant. Im Folgenden stellen wir Nachtspeicherheizungen detailliert vor und zeigen, wie du mit der Wahl des passenden Stromanbieters deine Kosten für Heizstrom deutlich senken kannst.

    • Die Vorzüge von Nachtspeicherheizungen

      Nachtspeicherheizungen sind Öfen, die in den Nachtstunden mit Strom aufgeladen werden. In ihrem Inneren befinden sich Steine, meist Schamottsteine, die als Wärmespeicher fungieren und die Wärme während des Tages nach und nach wieder abgeben. In den 70er- und 80er-Jahren wurde diese Technik als zukunftsweisend angesehen, schließlich konnte für den Betrieb der deutlich günstigere Nachtstrom verwendet werden und es wurde eine bessere und vor allem gleichmäßigere Kraftwerksauslastung erreicht. Aus diesem Grund hat der Staat sogar eine Förderung für Nachtspeicherheizungen eingeführt. Die Ermäßigungen für Anlagen, die vor dem 1. April 1999 gefertigt wurden, wurde im Jahr 2007 allerdings gestrichen. Die Steuer für Heizstrom stieg daraufhin von 1,23 Cent je Kilowattstunde auf die 2,05 Cent pro Kilowattstunde, die für Haushaltsstrom zu zahlen waren. In der Folge kostete Heizstrom deutlich mehr. Dennoch haben Nachtspeicherheizungen Experten zufolge einen ganz klaren Vorteil: ihre dezentrale Steuerung. Das bedeutet, du musst dich nicht mit einer voreingestellten Vorlauftemperatur arrangieren. Hinzu kommt, dass die Verteilverluste bei diesen Öfen deutlich geringer ausfallen, weil die Wärme im Gegensatz zu anderen Heizsystemen nicht in Leitungen über viele Zimmer hinweg transportiert werden muss. Auch die Installation ist vergleichsweise einfach, da Nachtspeicherheizungen weder einen Heizungsraum noch einen Tankkessel, Brenner, Rohre oder einen Kamin brauchen. Dies schlägt sich in erheblich geringeren Anschaffungskosten nieder.

    • Nachtspeicherheizungen: Das schrittweise Verbot

      In den 70er- und 80er-Jahren wurden die lange Zeit als zukunftsweisende Technik angesehenen Nachtspeicherheizungen in deutschen Haushalten massenhaft installiert. Einige Jahrzehnte später galten diese Modelle aber als teure Stromfresser. Im Vergleich zu anderen Heizungen arbeiteten sie ineffizient und sind damit unwirtschaftlich. Hinzu kommt, dass die Speichergröße und Wärmeproduktion meist auf den Gebäudestandard ausgelegt sind, der zum Zeitpunkt der Installation bestand. Vier Fünftel der bestehenden Nachtspeicherheizungen wurden vor 1978 installiert, werden also dementsprechend kaum noch dem heutigen Gebäudestandard gerecht. Verbraucherverbände forderten daher schon seit Jahren ein Verbot der Nachtspeicherheizungen. In der Energieeinsparverordnung (EnEV) 2009 wurde dann ein Verbot für einen Großteil der bestehenden Nachtspeicherheizungen festgelegt. Gemäß § 10a EnEV sollten elektrische Speicherheizsysteme, die vor dem 1. Januar 1990 in Gebäuden mit mehr als fünf Wohneinheiten eingebaut wurden, ab dem 31. Dezember 2019 außer Betrieb genommen werden. Bei Geräten, die nach dem 31. Dezember 1989 aufgestellt wurden, sollte der Betrieb spätestens nach Ablauf von 30 Jahren eingestellt werden. Dieses schrittweise gesetzliche Verbot von Nachtspeicherheizungen in der EnEV 2009 wurde nur vier Jahre später jedoch wieder gekippt.

    • Bundestag kippt 2013 Verbot der mit Nachtstrom betriebenen Nachtspeicheröfen

      Nachtspeicherheizungen sollten laut EnEV 2009 abgeschafft werden. Am 17. Mai 2013 entschied der Bundestag jedoch überraschend, dass diese Heizungen auch nach 2019 noch betrieben werden dürfen. Denn statt als Stromfresser wurden die Nachtspeicheröfen nun als flexible Stromspeicher gelobt. Es sei einzig eine Ausstattung der Geräte mit moderner Regeltechnik vonnöten und schon könnten sie als Energiespeicher für Strom aus Windkraftwerken, der bekanntlich starken Schwankungen unterliegt, zum Einsatz kommen.

    Heizen mit Nachtstrom: Anbieterwahl abhängig von Erfassung des Stromverbrauchs

    Wer mit Strom heizt, kann heutzutage zwischen vielen verschiedenen Tarifen wählen. Im Durchschnitt sind je nach Wohnort 16 Versorger verfügbar, die etwa 23 Tarife für Speicherheizungen bieten. Durch einen Wechsel des Anbieters für Heizstrom lassen sich mancherorts jährlich mehrere Hundert Euro sparen. Welcher Anbieter der richtige ist, hängt in erster Linie von der Messweise ab, also in welcher Form der Heizstromverbrauch erfasst wird: über einen getrennten Zähler oder in gemeinsamer Messung mit dem Haushaltsstrom. Folgende Messweisen sind möglich:

    Art der Heizstrom­versorgung Elektro-­Speicherheizung mit Nachtstrom Elektro-­Speicherheizung mit Nachtstrom Elektro-Wärmepumpe
    Art der Verbrauchs­erfassung gemeinsame Messung getrennte Messung getrennte Messung
    Zählerart Doppeltarif­zähler Doppeltarifzähler, Eintarifzähler Doppeltarifzähler, Eintarifzähler

    Gemeinsame Messung von Heiz- und Haushaltsstrom

    Bei dieser Variante gibt es im Haushalt lediglich einen Stromzähler, der den Stromverbrauch der Heizung und der anderen elektrischen Haushaltsgeräte erfasst. Dabei handelt es sich um einen Doppeltarifzähler mit zwei Zählwerken. In der Zeit, die der Netzbetreiber als günstigen Nachtstrom vorgibt, läuft das sogenannte NT-Register des Zählers. Während dieser Nachtstrom-Zeiten zwischen 22 Uhr und 6 Uhr wird die Elektro-Speicherheizung üblicherweise aufgeladen. Während der Tageszeit läuft das HT-Register. Der Verbrauch, der hierüber erfasst wird, wird zum meist teureren Hochlasttarif (HT) abgerechnet. Ob Tag- oder Nachtstrom bezogen wird, richtet sich einzig nach dem Zeitpunkt des Stromverbrauchs. Wofür du die Energie schlussendlich verwendest, ist für die Abrechnung unerheblich.

    Trennung von Heiz- und Haushaltsstrom empfohlen

    Im Unterschied dazu gibt es bei der getrennten Messung einen eigenen Stromzähler für die Heizungsanlage, der ausschließlich den Stromverbrauch der Heizung erfasst – unabhängig vom Haushaltsstromverbrauch. Bei diesem separaten Zähler für den Heizstrom kann es sich ebenfalls um einen Doppeltarifzähler handeln, der den Verbrauch je nach Uhrzeit im Tag- bzw. Nachtstromregister erfasst. Muss die Speicherheizung während der Tagesstunden nachladen, wird dieser Stromverbrauch zu höheren Arbeitspreisen abgerechnet als das Aufladen während der Nachtstunden. Der Vorteil dieser getrennten Erfassung von Heiz- und Haushaltsstrom liegt ganz klar in der flexibleren Tarifauswahl. So kannst du für Heiz- und Haushaltsstrom zwei getrennte Verträge abschließen und von besonders günstigen Konditionen profitieren.

    Wie funktioniert ein Nachtstrom-Anbieterwechsel?

    Der kostenlose Nachtstrom-Preisvergleich ist nicht schwieriger als jeder normale Strompreisvergleich. Neben den beiden üblichen Daten – Postleitzahl und Stromverbrauch – müssen Nachtstromkunden lediglich angeben, wie viel Prozent ihres Verbrauchs in der Haupt- bzw. in der Nebenzeit liegt. Weitere Optionen wie Paket- oder Ökostromtarif lassen sich wie üblich ab- bzw. anwählen.

    Nach der Daten-Eingabe stellt der Stromtarifrechner eine Liste zusammen, die mit dem günstigsten Nachtstrom-Anbieter beginnt. In der Regel kannst du gleich online zu einem neuen Versorger wechseln. Eine Versorgungslücke brauchst du dabei nicht zu befürchten. Der neue Versorger übernimmt auch die Kündigung beim bisherigen Stromanbieter .

    Kunden-Bewertungen

    • 4 / 5
      Bisher ist alles gut gelaufen. Ich bin aber noch am Anfang des Wechselprozesses. Meinen letzten Wechsel des Gaslieferanten habe ich auch mit Top-Tarif gemacht. Ich bin gespannt ob ich den versprochenen Bonus von meinem bisherigen Lieferanten bekomme. Man liest über Grüne Welt in Punkto Bonus nichts Gutes in den Portalen.
    • 4 / 5
      Zum neuen Anbieter kann ich noch keine Angaben machen. Im Internet wurden manche Mängel angezeigt.
    • 5 / 5
      Super Angebote, kaufe immer wieder gerne ein.
    • 5 / 5
      Der Wechsel wurde zwar noch nicht vollzogen. Aber das Angebot hat mich überzeugt.

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