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Möbel-Finanzierung: Die neue Wohnungs­einrichtung in Raten bezahlen

Mit einer Möbel-Finanzierung kannst du dir das neue Sofa oder die Esszimmereinrichtung sofort kaufen, auch wenn du nicht genügend Geld auf dem Konto hast. Um Wohnträume schneller wahr werden zu lassen, stehen grundsätzlich zwei Finanzierungsformen zur Auswahl: ein Möbelkredit des Möbelhauses oder ein regulärer Ratenkredit zur Möbel-Finanzierung bei einer Bank. Beim Vergleich der beiden Möglichkeiten sind stets die Gesamtkosten entscheidend. In beiden Fällen sollte auf eine realistische Planung der Rückzahlung geachtet werden.

Das Wichtigste zusammengefasst

  • Viele Möbelhäuser bieten beim Kauf neuer Einrichtungsgegenstände eine sogenannte 0-Prozent-Finanzierung.
  • Alternativ kannst du einen Ratenkredit bei deiner Bank vereinbaren und im Möbelhaus als Barzahler auftreten.
  • Vor dem Abschluss einer dieser Finanzierungsvarianten solltest du die Konditionen genau überprüfen und auf die Möglichkeit einer vorzeitigen Rückzahlung achten.

Inhalts­verzeichnis

    Möbel mit Finanzierung kaufen – wann ein Möbelkredit sinnvoll ist

    Du wünschst dir fürs Wohnzimmer eine ausladende Sofalandschaft, auf der die ganze Familie relaxen kann? Oder brauchst du eine Kompletteinrichtung für die Küche in der neuen Wohnung? Der Möbelkauf ist meist eine größere finanzielle Ausgabe. Denn gute Möbel haben ihren Preis – da können schnell ein paar tausend Euro zusammenkommen. Und besonders für größere Anschaffungen reicht das Ersparte mitunter nicht aus. Während du auf ein neues Sofa eventuell noch ein paar Monate warten kannst und den fehlenden Betrag monatlich zurücklegst, dulden andere Anschaffungen wie die Küche meist keinen Aufschub.

    In diesen Fällen kann eine Möbel-Finanzierung sinnvoll sein. Mit einem Möbelkredit lassen sich üblicherweise sowohl einzelne Möbelstücke als auch komplette Zimmereinrichtungen finanzieren, unter anderem sind folgende Anschaffungen mit einer Möbel-Finanzierung möglich:


    • Neue Badmöbel oder Badrenovierung.
    • Neue Küchenmöbel.
    • Schrankwand, Esstisch, Sofa oder edle Vitrinen und Teppiche fürs Wohnzimmer.
    • Bett und Kleiderschrank fürs Schlafzimmer oder ein komplettes Schlafzimmer.
    • Baby- oder Kinderzimmereinrichtung.

    Die Möbelhaus-Variante: Möbel-Finanzierung mit 0 Prozent Zinsen

    Heute bietet fast jedes Möbelhaus einen Kreditkauf an – nicht selten sogar eine Möbel-Finanzierung zu 0 Prozent Zinsen. Dabei stellen die Händler nicht selbst den Kreditbetrag zur Verfügung, sondern agieren als Vermittler: Der eigentliche Möbelkredit wird von einer Partnerbank bereitgestellt. Um die 0-Prozent-Finanzierung anbieten zu können, übernehmen die Möbelhändler die Differenz zum regulären Zinssatz des Kreditinstituts.

    Verbraucherschützer raten bei dieser Variante zur Vorsicht. Denn laut einem Urteil des Bundesgerichtshofs verlierst du wichtige Schutzrechte, wenn du eine 0-Prozent-Finanzierung abschließt, da es sich hierbei nicht um einen Verbraucherdarlehensvertrag gemäß §491 Abs. 1 BGB handelt. Dies bedeutet jedoch, dass die Schutzregelung dieses Paragrafen nicht greift. Wenn du beispielsweise aufgrund von Mängeln vom Kaufvertrag zurücktrittst, musst du die Darlehensraten trotzdem an die Bank zahlen.

    Bei einem Verbraucherdarlehensvertrag kannst du hingegen unter bestimmten Voraussetzungen die Ratenrückzahlung verweigern. Des Weiteren wird der günstige Zinssatz von 0 Prozent bei vielen Händlern nur für einen gewissen Zeitraum von einem oder zwei Jahren gewährt. In den folgenden Monaten oder Jahren fallen dann deutlich höhere Zinsen an, die unter Umständen die Zinssätze regulärer Ratenkredite deutlich übersteigen.

    Händlerunabhängige Möbel-Finanzierung: Ratenkredite bei Banken oder Sparkassen

    Eine gute Alternative ist daher, bei der Möbel-Finanzierung auf einen regulären Ratenkredit zu setzen – beispielsweise bei deiner Hausbank oder online bei einer Direktbank. Denn in vielen Fällen sind die Konditionen deutlich besser. Hinzu kommt, dass du in der Wahl des Möbelhändlers frei bist. Dies ist vor allem dann interessant, wenn du eine gesamte Zimmereinrichtung benötigst, die Elektrogeräte aber lieber im Elektrofachhandel und das Mobiliar im Möbelhaus kaufen möchtest.

    Zudem kannst du bei einem regulären Bankkredit auch einen höheren Kreditbetrag vereinbaren und hast so auch ausreichend Geld für weitere Anschaffungen, wie Dekoartikel, Besteck oder Ähnliches. Ein entscheidender Vorteil der händlerunabhängigen Möbel-Finanzierung ist zudem, dass du gegenüber dem Möbelhändler als Barzahler auftreten kannst und mit dem Verkäufer einen sogenannten Barzahlerrabatt aushandeln kannst.

    Möbel-Finanzierung: Voraussetzungen

    Um eine Möbel-Finanzierung abschließen zu können, musst du mindestens 18 Jahre als sein und deinen Wohnsitz in Deutschland haben. Unabhängig davon, ob du einen Möbelkredit direkt im Möbelhaus oder bei einer Bank abschließt, wirst du vor der Kreditbewilligung üblicherweise einer Bonitätsprüfung unterzogen. Die jeweilige Bank führt zu diesem Zweck eine SCHUFA-Abfrage durch. Sofern die Prüfung einen positiven SCHUFA-Score ergibt, wird die Möbel-Finanzierung in der Regel bewilligt.

    Darüber hinaus muss bei den meisten Ratenkrediten ein regelmäßiges Einkommen nachgewiesen werden, das in einem guten Verhältnis zur monatlich zu zahlenden Rate steht. Unter Umständen besteht die Möglichkeit, eine Bürgschaft als Sicherheit anzugeben. Sollten die monatlichen Raten nicht beglichen werden, kann die Bank die ausstehenden Beträge vom Bürgen verlangen. Dadurch können selbst Studenten oder Auszubildende mit geringem Einkommen eine Möbel-Finanzierung für die Ersteinrichtung Ihrer Wohnung erhalten.

    Möbel finanzieren: Online-Angebote vergleichen

    Wer auf der Suche nach einer Möbel-Finanzierung ist und dabei auf reguläre Kredite setzen möchte, kann ganz leicht im Internet verschiedene Angebote vergleichen. Beim Kreditrechner von TopTarif gibst du einfach die erforderliche Kreditsumme ein und klickst beim Verwendungszweck auf den Auswahlpunkt „Wohnen“. Innerhalb weniger Sekunden werden dir die verschiedenen Angebote für eine Möbel-Finanzierung online angezeigt – und zwar übersichtlich sortiert nach den günstigsten Zinsen. In der Rechnermaske kannst du zudem zwischen verschiedenen Laufzeiten von zwölf bis 144 Monaten wählen und so die zu deinen persönlichen Anforderungen passenden Angebote ermitteln.

    In der Ergebnisliste wird neben dem gebundenen Sollzins auch der effektive Jahreszins angezeigt. Letzterer umfasst neben den eigentlichen Sollzinsen zusätzlich noch weitere Faktoren. Hierzu zählen neben der Laufzeit auch Verrechnungs- sowie Zinszahlungstermine und weitere preisbestimmende Kriterien. Mithilfe des effektiven Jahreszinses kannst du die gesamten Kreditkosten der einzelnen Möbelkredite besser miteinander vergleichen. Darüber hinaus werden hier auch die monatlichen Raten angezeigt. Hast du das optimale Angebot für deine Möbel-Finanzierung gefunden, kannst du direkt online eine Kreditanfrage stellen.

    Möbel auf Kredit kaufen – darauf sollest du achten

    Hast dich für einen Möbelkauf auf Raten entschieden, solltest du vorab ein paar Dinge berücksichtigen. So stellst du sicher, dass du dich mit der Möbel-Finanzierung nicht übernimmst.

    Laufzeit und Höhe der monatlichen Raten

    Die Höhe der monatlichen Raten sollte so gewählt werden, dass der Kredit auch langfristig zurückgezahlt werden kann. Um den finanziellen Spielraum für die Tilgung zu ermitteln, ist es ratsam, sämtliche monatlichen Einnahmen und Ausgaben einander gegenüberzustellen. Die Differenz steht grundsätzlich zur Tilgung zur Verfügung. Idealerweise solltest du aber immer auch einen kleinen Betrag für unvorhergesehene Ausgaben zurückbehalten. Hast du ermittelt, wie viel dir monatlich zur Tilgung zur Verfügung steht, kannst du mithilfe des Kreditrechners die für dich optimale Laufzeit der Möbel-Finanzierung ermitteln. Ein kleines Beispiel soll dies verdeutlichen: Brauchst du für deine neue Küche einen Möbelkredit in Höhe von 10.000 Euro und liegt der Sollzins bei 2,0 Prozent, ergeben sich bei unterschiedlichen Monatsraten folgenden Laufzeiten:


    • Bei einer Rate von 150 Euro im Monat müsstest du ca. 5 Jahre und 11 Monate tilgen.
    • Legst du eine monatliche Rate von 250 Euro fest, dauert die Tilgung etwa 3 Jahre und 5 Monate.
    • Nur rund 2 Jahre und 5 Monate brauchst du für die Tilgung, wenn du monatlich 350 Euro zurückzahlst.

    Auch wenn es angesichts der geringeren Monatsraten verlockender klingt, eine lange Laufzeit zu wählen, solltest du gerade bei schnelllebigen Trendmöbeln eine kurze Laufzeit wählen. Sonst tilgst du unter Umständen noch nach Jahren eine Couch, die längst nicht mehr in deinem Wohnzimmer steht.

    Möglichkeit von Sondertilgungen

    Manchmal ist eine Möbel-Finanzierung nur erforderlich, weil die finanziellen Mittel fest angelegt sind und erst in einigen Monaten oder Jahren wieder verfügbar sind. Vor allem in solchen Fällen solltest du bei deinem Möbelkredit auf Sondertilgungsoptionen achten. So kannst du mit den freiwerdenden finanziellen Mitteln aus der festen Geldanlage deine Möbel-Finanzierung schneller tilgen. Sondertilgungen sind aber auch dann sinnvoll, wenn du in naher Zukunft eine Erbschaft erwartest oder dir dein Arbeitgeber zum Jahresende Weihnachtsgeld oder Boni zahlt.

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