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Mikrokredit für kleine Kredit­beträge

Der Mikrokredit, auch als Mikrodarlehen bekannt, unterstützt Menschen ohne Einkommen dabei, sich eine geschäftliche Existenz aufzubauen. Auch in Deutschland gilt der Mikrokredit als intelligente Finanzierungsform für Existenzgründer und finanzschwache Personen.

Das Wichtigste zusammen­gefasst

  • Ein Mikrokredit ist ein Finanzierungsinstrument zur Existenzgründung. Er schließt eine Lücke auf dem Kreditmarkt, der lange keine geringen Darlehenssummen bereitstellte.
  • Der Darlehensbetrag eines Mikrokredits liegt zwischen 500 und 25.000 Euro, wobei höhere Mikrokredite vor allem in der Existenzgründerfinanzierung zum Einsatz kommen.
  • Der Zinssatz kann bei einem Mikrokredit überdurchschnittlich hoch sein. Privatpersonen sollten darum verschiedene Mikrokredit-Angebote vergleichen.

Inhalts­verzeichnis

    Definition und Formen des Mikrokredits

    Von einem Mikrokredit spricht man bei einem Kreditvergleich in der Regel von einem Kredit mit einem geringen Volumen. Ein Mikrokredit beläuft sich normalerweise auf unter 1.000 Euro, während eine große Bank selten Kredite mit Beträgen von unter 5.000 Euro vergibt. So gering wie die Summe ist zumeist auch die Laufzeit: So gibt es Mikrokredite, die innerhalb von 30 Tagen oder weniger Monate zurückgezahlt werden sollen. Dank des niedrigen Geldbetrags haben auch Personen mit schlechtem SCHUFA-Score oder ohne geregeltes Einkommen eine vergleichsweise hohe Erfolgschance, wenn sie einen Mikrokredit beantragen. Neben dem Mikrokredit für Privatpersonen, der vor allem als kurzfristiges Finanzierungsinstrument von privaten Verbrauchern genutzt wird, gibt es auch den Mikrokredit für Jungunternehmer bzw. den Mikrokredit für Selbstständige. Diese Varianten weisen deutlich höhere Beträge auf und sollen die Unternehmensgründung bzw. ersten Schritte in die Selbstständigkeit unterstützen. Die Kreditbeträge liegen bei höchstens 25.000 Euro, die maximale Laufzeit des Kredits bei drei Jahren. Der Mikrokredit für Gründer wird in Deutschland insbesondere von Förderbanken vergeben, wobei die Darlehen seit der Gründung des „Mikrokreditfonds Deutschland“ staatlich gesichert sind. Zudem gibt es sogenannte Peer-to-Peer-Kreditplattformen, auf denen Privatpersonen und Unternehmen Mikrokredite vergeben.

    Verwendungsmöglichkeiten des Mikrokredits

    Prinzipiell gibt es keine Einschränkung der Verwendung eines Mikrokredits. Sie können das Geld beliebig investieren. Ausnahmen von der Regel sind der Mikrokredit für Selbständige bzw. der Mikrokredit für Kleinunternehmer. Beide können die Bedingung mit sich bringen, für Geschäftsausgaben und vergleichbare laufende Kosten verwendet werden zu müssen. Davon abgesehen sind viele Mikrokredite sogar implizit oder explizit als Konsumkredite konzipiert. Trotzdem sollte davon Abstand genommen werden, einen Mikrokredit etwa für den Kurzurlaub zu verwenden.

    Mögliche Antragssteller für einen Mikrokredit

    In seiner Vergangenheit als entwicklungspolitisches Instrument war der Mikrokredit an Frauen Standard: Frauen galten als zuverlässige Geschäftspartnerinnen und gute Wirtschafterinnen, sodass – zumindest laut Zahlen des Mikrokredit-Pioniers Muhammad Yunus – Rückzahlungsquoten von 95 Prozent erreicht wurden. Seitdem sich das Erfolgsmodell durchgesetzt hat, werden Mikrokredite an die verschiedensten Personengruppen vergeben. So gibt es einen Mikrokredit für Freiberufler, für Angestellte und Beamte. Ebenso sind ein Mikrokredit für Studenten oder ein Mikrokredit für Auszubildende erhältlich. Voraussetzungen für die Beantragung eines Mikrokredits sind:

    • Volljährigkeit und Geschäftsfähigkeit
    • Wohnsitz in Deutschland
    • kein SCHUFA-Eintrag

    Der erste Punkt schließt ein, dass ein Mikrokredit für Schüler nur vergeben wird, wenn der Antragsstellende das 18. Lebensjahr vollendet hat. Das stärkste Ausschlusskriterium für Antragssteller ist die Bonität bzw. der SCHUFA-Score: Ein Mikro-Kredit mit negativer Schufa wird in der Regel nicht vergeben. Einzig ein Mikrokredit von privat ist ohne Schufa machbar, verzichten doch private Kreditgeber generell auf eine SCHUFA-Anfrage.

    Wer bekommt Mikrokredite?

    Mikrokredite werden prinzipiell an alle Personengruppen vergeben, die...

    • das 18. Lebensjahr vollendet,
    • ihren Wohnsitz in Deutschland haben und
    • ein Einkommen nachweisen können

    So können beispielsweise Rentner, Freiberufler, Angestellte oder Studenten einen Mikrokredit beantragen. Auch volljährige Schüler und Auszubildende gehören in den Kreis der möglichen Antragssteller. Ausschlusskriterium bei der Vergabe ist in den meisten Fällen das Fehlen eines regelmäßigen Einkommens.

    So beantragen Sie einen Mikrokredit

    Einen Mikrokredit ganz ohne Papierkram gibt es nicht. Wie bei anderen Kreditprodukten ist auch mit der Vergabe eines Mikrokredits eine Identitätsprüfung und ein Nachweis des Einkommens verbunden. Bei einem Mikrokredit vergeht zwischen Antragsstellung und Auszahlung in der Regel jedoch recht wenig Zeit. Die schnelle Kreditentscheidung verdankt sich auch dem geringen Kreditvolumen. Vor allem Direktbanken bieten sogar einen Mikro-Kredit mit Sofortauszahlung oder Blitzüberweisung. Nach einer schnellen, automatisierten Kreditzusage wird das Geld ebenso schnell ausgezahlt und steht dem Antragssteller direkt zur Verfügung.

    Fragen / Antworten zum Mikrokredit

    • Wie wird ein Antrag auf Mikrokredit gestellt?

      Einen Antrag auf Mikrokredit können Sie bei verschiedenen Anbietern stellen. Je nachdem, ob es sich um eine Filial- oder Direktbank, eine P2P-Kreditvermittlungsplattform oder beispielsweise einen Mikrokredit für Existenzgründer handelt, sind je unterschiedliche Unterlagen einzureichen. Gemeinsam haben alle Angebote, dass eine Identitätsprüfung stattfindet. Diese kann mit einem Personalausweis oder einem Reisepass (mit Anmeldebestätigung zur Prüfung des Wohnortes) geschehen. Bei Direktbanken und Online-Kreditbörsen fand die Identitätsprüfung bis vor wenigen Jahren noch vor allem über Postident statt. Dieses Verfahren wurde inzwischen durch moderne Alternativen wie Videoident oder Webident ersetzt: Ein Mikrokredit ohne Postident spart Zeit. Die genauen Konditionen werden bestimmt durch die Kreditsumme, die Laufzeit und Ihre Bonität. Hier lohnt es sich, verschiedene Angebote zu vergleichen und auf diese Weise den besten Mikrokredit zu finden. Ein tagesaktueller Mikrokredit-Vergleich lässt sich schnell und unkompliziert online machen – ohne großen Aufwand entdecken Sie so ein Kreditangebot, das perfekt zu Ihnen passt!

    • Mikrokredit-Beratung: Konditionen gründlich prüfen?

      Der Mikrokredit hat zwar eine geringe Summe, dennoch kann er für den Kreditnehmer eine deutliche finanzielle Belastung darstellen. Denn einen Mikrokredit ohne Zinsen gibt es – mit Ausnahme des Jobcenter-Mikrokredits – nicht. Im Gegenteil, in der Regel sind die Zinssätze deutlich höher als bei „klassischen“ Krediten mit höheren Volumen. Die Banken begründen das mit dem höheren Verwaltungsaufwand, den Mikrokredite mit sich bringen. Aus diesem Grund sollten Sie, gerade wenn Sie einen Mikrokredit ohne Einkommen suchen, die Zinsen und Tilgungsraten realistisch abschätzen und in Ihren Finanzplan aufnehmen. In der Regel ist ein Mikrokredit, der als Online-Kredit abgeschlossen wird, geringfügig günstiger, da Online-Finanzdienstleister niedrigere Fixkosten haben und diesen Vorteil partiell an die Kunden weitergeben. Verbraucher sollten einen Mikrokredit-Vergleich machen, bevor sie sich für ein Angebot entscheiden.

    • Ist ein Mikrokredit ohne Einkommensnachweis möglich?

      Ein Mikrokredit ohne Einkommensnachweis ist nur schwer zu erhalten; Banken und andere Kreditgeber nehmen auch bei einem Mikrokredit eine Risikoabschätzung vor. Wer kein Einkommen hat, sollte anderweitige Sicherheiten nachweisen können. So erhöhen etwa Bürgen die Chance auf einen Mikrokredit. Ohne Bürgschaft und Einkommen vergibt kein seriöses Finanzinstitut einen Mikrokredit. Vorsicht ist darum geboten bei einem Mikrokredit für Hartz-4-Empfänger, der damit wirbt, keinerlei Bonitätsprüfung vorzunehmen. Nicht selten versteckt sich hinter dem „verlockenden Mikrokreditangebot“ eine Kreditvermittlung, die für ihre Dienste bezahlt werden muss – und das mit ungewissen Erfolgsaussichten. Eine seriösen „Mikrokredit für Hartz 4“ stellt das zinslose Darlehen dar, das Hartz-4-Empfänger vom Jobcenter erhalten können. Die Vergabe ist an bestimmte Voraussetzungen geknüpft. So muss ein „zur Sicherung des Lebensunterhalts (…) unabweisbarer Bedarf“ (SGB II, § 24) bestehen. Dieser Mikrokredit für Arbeitslose ist zinslos; die Rückzahlung erfolgt durch Abzüge von der Regelleistung. Hartz-4-Empfänger sollten ihr Jobcenter kontaktieren, um sich über die Möglichkeit eines solchen Mikrokredits zu informieren.

    • Was ist ein Mikrokredit?

      Bei einem Mikrokredit handelt es sich um ein Darlehen mit einem relativ geringen Volumen. Die Höhe eines Mikrokredits liegt zwischen ca. 500 und 25.000 Euro. Diese Darlehensform schließt damit eine Lücke: Klassische Ratenkredite von unter 2.000 Euro waren für Banken lange Zeit uninteressant. Die Gewinnmarge war zu gering, der Verwaltungsaufwand zu hoch. Erst mit flächendeckenden Mikrokredit-Angeboten konnten Verbraucher auch eine geringe Kreditsumme kostengünstig beantragen: Der Mikrokredit für den Führerschein, die neue Waschmaschine und andere Anschaffungen war nunmehr möglich. Nicht nur die Summe, auch die Laufzeit eines Mikrokredits ist oftmals relativ gering. So gibt es Mikrokredite, die innerhalb von 30 Tagen zurückgezahlt werden müssen, aber auch Angebote mit Laufzeiten von einem Jahr und mehr lassen sich finden.

    • Wer vergibt Mikrokredite?

      Mikrokredite werden von unterschiedlichen Finanzdienstleistern vergeben. Neben Direkt- und Filialbanken, die diese Darlehensform inzwischen in ihr Angebot aufgenommen haben, vergeben beispielsweise P2P-Kreditplattformen und verschiedene regionale Investitionsbanken Mikrokredite. Zudem haben sich manche Finanzdienstleister auf Mikrokredite für Privatpersonen und Unternehmen spezialisiert.

    • Seit wann gibt es Mikrokredite?

      Das bekannteste Mikrokredit-Programm wurde im Jahr 1976 in Bangladesch gestartet. Es fungierte als eine Art der Entwicklungshilfe. Mikrokredite sollten den Kreditnehmern den Aufbau einer eigenen Existenz ermöglichen. In den sogenannten Entwicklungsländern haben verschiedene Banken insbesondere mit dem Mikrokredit für Frauen gute Erfahrungen gemacht: Im Durchschnitt hatten diese Kredite eine sehr hohe Rückzahlungsquote. Weiterhin gilt Mikrofinanzierung als ein zentrales Element der Armutsbekämpfung. Im Jahr 2010 beauftragte die Bundesregierung die GLS Gemeinschaftsbank damit, den „Mikrokreditfonds Deutschland“ aufzubauen. Seitdem sind Mikrokredite auch deutschlandweit verfügbar und stellen ein sinnvolles Finanzierungsinstrument gerade für einkommensschwache Gruppen dar.

    • Wo beantrage ich einen Mikrokredit?

      Einen Mikrokredit können Sie prinzipiell überall dort beantragen, wo er auch vergeben wird. Die klassische Anlaufstelle sind seit der Gründung des „Mikrokreditfonds Deutschland“ die entsprechenden Vergabestellen und Banken. Aber auch online lässt sich ein Mikrokredit beantragen; hier wird er von Direktbanken und P2P-Kreditplattformen angeboten.

    • Wie hoch ist ein Mikrokredit?

      Die Höhe eines Mikrokredits für Privatpersonen beträgt in der Regel zwischen ca. 500 und 5.000 Euro. Als Maximalhöhe für einen Mikrokredit werden oftmals 25.000 Euro angegeben, was auf eine begriffliche Unschärfe hinweist: Ein Betrag von 25.000 Euro ist genauso über ein klassisches Ratendarlehen zu erhalten – hierbei kann somit nicht mehr von einem Mikrokredit gesprochen werden.

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