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Kredit für Selbständige und Freiberufler

Die Suche nach einem Kredit gestaltet sich für Selbständige und Freiberufler nicht immer leicht. Im Folgenden erfährst du, welche Kredit-Optionen es für Selbständige gibt und worauf du bei der Suche nach einem passenden Anbieter achten solltest.

Das Wichtigste zusammen­gefasst

  • Die Prüfung bei einem Kredit für Selbständige oder Freiberufler durch die Bank fällt aufgrund des meist unregelmäßigen Einkommens deutlich umfangreicher aus.
  • Der Abrufkredit bietet für Selbständige bei günstigeren Konditionen die gleiche Flexibilität wie ein Dispokredit.
  • Ein Online-Kredit ist für Selbständige oft eine schnelle Möglichkeit, auch kleinere Darlehensbeträge zu erhalten.

Inhalts­verzeichnis

    Kredit für Selbständige: Diese Unterlagen werden beim Antrag benötigt

    Bei der Vergabe von Darlehen an Selbständige und Freiberufler gelten in der Regel andere Kriterien als beispielsweise für Angestellte, die über ein regelmäßiges und gleichbleibendes Einkommen verfügen. Denn das Einkommen Selbständiger unterliegt meist starken Schwankungen, sodass das Risiko einer Zahlungsunfähigkeit aus Sicht der Bank höher ist als bei Verbrauchern mit Festanstellung. Daher fordern Banken zur Beurteilung der Kreditfähigkeit von Selbständigen und Freiberuflern deutlich umfangreichere Unterlagen. Welche Dokumente im Einzelfall benötigt werden, erfährst du am einfachsten auf den Internetseiten der jeweiligen Bank. Bereithalten solltest du in jedem Fall folgende Unterlagen.

    • aktueller Einkommensteuerbescheid
    • Betriebswirtschaftliche Auswertung (BWA)
    • Bilanzen der letzten drei Jahre
    • Gewinn-und-Verlustrechnung (GuV) bzw. Einnahmen-/Überschussrechnung (EÜR)

    Die Betriebswirtschaft­liche Auswertung (BWA)

    Zur Überprüfung der Bonität und Kreditwürdigkeit eines Selbständigen benötigt die Bank vor der Kreditvergabe unter anderem die Betriebswirtschaftliche Auswertung (kurz: BWA). Diese bietet eine komprimierte Übersicht über die aktuellen Vermögens- und Schuldverhältnisse des Selbständigen und gibt an, welche Gewinne und Erlöse bisher erwirtschaftet wurden. Im Gegensatz zum Jahresabschluss (Bilanz und GuV), der ebenfalls von vielen Banken zur Beurteilung der Kreditwürdigkeit gefordert wird, steht die BWA ganzjährig zur Verfügung. Sie dient dem Unternehmer als Grundlage für betriebswirtschaftliche Entscheidungen, zum Beispiel ob neue Projekte finanzierbar sind oder ob neue Mitarbeiter eingestellt werden können. In den meisten Fällen wird die BWA vom Steuerberater im Rahmen der Finanzbuchhaltung erstellt. Wie bereits erwähnt, dient die BWA den Banken als wichtige Entscheidungsgrundlage bei der Kreditvergabe. Darüber hinaus hat sie einen nicht unerheblichen Einfluss auf die Höhe der Zinsen .

    Der Abrufkredit für Selbständige: Die Alternative zum Dispositionskredit

    Ein Kredit für Selbständige und Freiberufler sollte aufgrund des schwankenden Einkommens vor allem eines sein: flexibel. Klassische Ratenkredite sind in ihren Modalitäten oft viel zu starr. Ein Dispokredit wiederum ist zwar deutlich flexibler, aber eben auch teuer. Ein Abrufkredit – oft auch als Rahmenkredit bezeichnet – ähnelt vom Prinzip her dem Dispositionskredit für Verbraucher, ist aber erheblich günstiger. Hierbei wird nur ein Kreditrahmen beantragt, der anschließend bei Bedarf abgerufen werden kann. Erst nach Beanspruchung des Kreditbetrags werden Zinsen fällig, die Bereitstellung ist zunächst kostenlos. Auch die Rückzahlungsmodalitäten können meist individuell vereinbart werden. So kannst du selbst entscheiden, wann du wie viel tilgen möchtest. Das macht den Abrufkredit zu einer flexiblen Alternative zum klassischen Ratenkredit. Diesen gibt es zwar zu etwas günstigeren Zinskonditionen, er bietet jedoch nicht die gleiche Flexibilität in der Rückzahlung. Denn bei einem Ratenkredit muss der beantragte Kreditbetrag in Anspruch genommen werden und in vorher festgelegten Raten getilgt werden, selbst wenn du nicht mehr die gesamte Summe benötigst. Auch ein Erhöhen des Kreditrahmens ist im Gegensatz zum Rahmenkredit nicht jederzeit möglich.

    Vorteile des Abrufkredits für Selbständige

    • Günstige Zinsen: Im Unterschied zum Dispositionskredit verlangen Banken für einen Abrufkredit – bei ähnlicher Flexibilität meist deutlich günstigere Zinsen. Je nach Bank und aktuellem Zinsniveau zeigen sich Preisunterschiede von bis zu fünf Prozent.
    • Flexible Rückzahlung: Die abgerufenen Kreditbeträge können bei einem Rahmenkredit meist variabel getilgt werden, viele Kreditgeber verlangen eine monatliche Tilgung von mindestens zwei bis drei Prozent des verfügten Betrags. Dies ist ein erheblicher Vorteil gegenüber dem Ratenkredit, bei dem jeden Monat eine feste, meist hohe Rate zurückgezahlt werden muss.
    • Schnelle Verfügbarkeit: Wird Geld benötigt, kann ohne langwierige Antragsstellung über einen Betrag innerhalb des festgelegten Rahmens verfügt werden.
    • Unabhängigkeit vom Girokonto der Hausbank: Da du nicht an deine Hausbank gebunden bist, kannst du über einen Kredit-Vergleich das günstigste Angebot wählen.

    Nachteile des Abrufkredits für Selbständige

    • Höhere Zinsen als beim Ratenkredit: Aufgrund der höheren Flexibilität im Vergleich zum Ratenkredit sind die Zinsen bei einem Abrufkredit in der Regel höher.

    • Flexibler Zinssatz: Die Zinsen für den Abrufkredit sind wie beim Dispo flexibel und können jederzeit von der Bank geändert werden. Das kann zwar von Vorteil sein, wenn das Zinsniveau sinkt. Gegenwärtig ist aber eher mit steigenden Zinsen zu rechnen, wodurch sich auch die Kosten für den Abrufkredit erhöhen würden.

    • Keine festgelegte Rückzahlung: Für Selbständige und Freiberufler kann die Flexibilität in der Tilgung unter Umständen auch zur Herausforderung werden. Beim Ratenkredit werden jeden Monat feste Beträge vom Konto abgebucht, beim Abrufkredit hingegen nicht.

    Der Privat-Kredit für Selbständige

    Für einen Kredit müssen Selbständige und Freiberufler meist zahlreiche Kriterien erfüllen. Sollte das Eigenkapital nicht ausreichen, um neue Investitionen zu tätigen, kann ein Privat-Kredit für Selbständige eine gute Alternative sein. So gibt es etwa die Möglichkeit, sich bei Verwandten oder Freunden Geld zu leihen. Diese bieten meist bessere Zinsen und eine flexiblere Kreditlaufzeit als bei Bankkrediten. Auch die Voraussetzungen, die es zu erfüllen gilt, sind häufig weniger umfangreich. Falls du keine Verwandten oder Freunde hast, die dir finanziell weiterhelfen können, gibt es spezielle Online-Plattformen für die Vermittlung von Privat-Krediten an Selbständige und Freiberufler vermittelt werden. Unabhängig davon, ob sich die beteiligten Parteien persönlich kennen oder einen Kredit über eine der P2P-Plattformen vereinbaren, das Darlehen sollte zum Schutz beider Seiten immer vertraglich abgesichert werden.

    Was ist bei einem Vertrag für einen Privat-Kredit zu beachten?

    Die Vergabe von Privatkrediten im Kreis der Familie oder unter Freunden unterliegt keinen besonderen Formvorschriften und kann sogar mündlich geschlossen werden. Aber gerade bei einem Kredit für Selbständige handelt es sich üblicherweise nicht gerade um kleine Beträge. Um beide Seiten in diesem Geschäft abzusichern, sollte der Kredit also vertraglich vereinbart werden. Im Internet finden sich entsprechende Mustervorlagen. Grundsätzlich sollte ein Kreditvertrag für ein privates Darlehen mindestens folgende Punkte beinhalten.

    • Kreditbetrag
    • Kreditbetrag
    • Kreditlaufzeit
    • Termin der Auszahlung
    • Termin der Rückzahlung
    • Zinssatz

    Je nachdem, wie hoch die Darlehenssumme ist, empfiehlt sich auch die Vereinbarung von Sicherheiten. Mit diesen kann sich der Kreditgeber davor schützen, im Falle eines Zahlungsausfalls mit leeren Händen dazustehen. Ein Anwalt oder ein Notar zur Beglaubigung des Vertrags ist nicht notwendig.

    Zinsen aus Privatkrediten sind zu versteuern

    Wer privat einen Kredit gewährt, muss die damit erwirtschafteten Zinsen versteuern, da diese Einkünfte darstellen. Wie hoch der Steuersatz ist, hängt davon ab, wofür der Kredit genutzt wird. Nutzen Selbständige das Darlehen nicht zur Erzielung von Einkünften, können sie die Kreditzinsen nicht steuerlich geltend machen. Dementsprechend muss der Kreditgeber die Zinseinnahmen nur mit dem Abgeltungssteuersatz von 25 Prozent versteuern. Wird der Privat-Kredit jedoch zur Einkunftserzielung genutzt, kann der Darlehensnehmer die Zinsen als Werbungskosten bzw. Betriebsausgaben absetzen. In diesem Fall zahlt der Kreditgeber für seine Zinseinnahmen auch den persönlichen Steuersatz an das Finanzamt.

    Online-Plattformen für Privatkredite

    Findet sich in der Verwandtschaft oder im Freundes- und Bekanntenkreis niemand, der über genügend Geld verfügt, gibt es auch die Möglichkeit über spezielle Plattformen im Internet private Kreditgeber zu finden. Diese sogenannten Peer-to-Peer-Plattformen sorgen dafür, dass private Kreditgeber und Kreditnehmer außerhalb des klassischen Kreditgeschäfts aufeinandertreffen. Die Tatsache, dass die Banken von diesen Geschäften größtenteils ausgenommen sind, stellt natürlich auch die Vermutung nahe, dass Kredite für Selbständige hier einfacher und ohne die bekannten Hürden zu bekommen sind. Dem ist aber nicht unbedingt so, denn gerade private Geldgeber sind besonders auf Sicherheit bedacht und müssen in der Regel auch mehr an den einzelnen Kreditvergaben verdienen, als die großen Kreditinstitute.

    Vorteile: Private Kredite für Selbständige

    • Keine starren Regeln: Im Gegensatz zum Bankengewerbe bestimmen private Anbieter ihre Richtlinien selbst und können dadurch mehr Flexibilität bieten. Auch können sie individueller auf die Kreditnehmer eingehen. Es zählen also nicht nur die Zahlen und Fakten auf dem Papier, sondern auch persönliche Sympathie und Vertrauen.

    • Bonitätsprüfung keine Grundvoraussetzung: Die meisten Portale prüfen zwar zunächst die Bonität und den Schufa-Score der Kreditsuchenden, es liegt aber im Ermessen des Kreditgebers, ob er trotzdem ein Darlehen vergeben will. Somit ist ein negativer Score kein zwingendes Ausschlusskriterium.

    • Kein Eintrag in die Schufa: Privatkredite werden nicht an die Schufa oder andere Wirtschaftsauskunfteien gemeldet.

    • Meist keine Sicherheiten: Bei privaten Krediten werden meist keine Sicherheiten von den Kreditnehmern gefordert. Falls sie verlangt werden, kann man sie individuell vereinbaren.


    Nachteile: Private Kredite für Selbständige

    • Keine oder kaum gesetzliche Regelungen: Banken müssen sich nach speziellen gesetzlichen Vorschriften richten, die Kreditnehmer jederzeit erfragen oder im Internet nachsehen können. Bei privaten Darlehensverhältnissen gibt es diese Regelungen nicht. Das bietet zwar einerseits Vorteile, kann sich aber auch nachteilig auswirken, wenn keine oder unzureichende Verträge geschlossen werden.
    • Verbraucherschutz greift nicht: Da es sich nicht um offizielle Bankengeschäfte handelt, die den staatlichen Regeln unterliegen, kannst du dich im Falle von Streitigkeiten auch nicht an den Verbraucherschutz wenden, sondern musst gegebenenfalls dein Recht über einen Anwalt einklagen.
    • Höhere Zinsen: Da private Geldgeber mit diesem Geschäft natürlich auch selbst etwas verdienen wollen, schlägt sich das meist auch auf den Zinssatz nieder. Gerade bei Risikokunden, die beispielsweise über negative Bonität verfügen oder wenig Sicherheiten bieten können, erhöhen sich dementsprechend auch die Zinsen.
    • Zusätzliche Gebühren: Auch der Vermittler, das heißt die Betreiber der P2P-Plattform, verdienen an diesem Geschäft mit. Üblich sind Gebühren in Höhe von zwei bis drei Prozent der Darlehenssumme für den Kreditnehmer.

    Online-Kredit für Selbständige

    Das Niveau für Kreditzinsen ist gegenwärtig auf einem historisch niedrigen Niveau. Zugleich legen Banken viel Wert auf Sicherheiten. Das bedeutet, Selbständige und Freiberufler können aufgrund ihres schwankenden Einkommens nur selten von diesen hervorragenden Zinsen profitieren. Während manche Kreditinstitute Kleinkredite für Selbständige gar nicht erst anbieten, da für sie der Aufwand der Bonitätsbeurteilung im Verhältnis zu den erwirtschafteten Zinsen zu hoch ist, spezialisieren sich immer mehr Online-Banken auf genau diese Zielgruppe. Über einen Online-Kredit können Selbständige dementsprechend auch kleine Kreditsummen beantragen. Ein großer Vorteil gegenüber herkömmlichen Banken liegt auch in der schnelleren Bearbeitung der Kreditanfrage und dem nicht ganz so aufwendigen Antragsverfahren.

    • Kredite für Selbständige und Freiberufler bei Direktbanken

      Viele Online-Banken bieten mittlerweile Ratenkredite an, die sich explizit an Selbständige und Freiberufler richten und auch die Beantragung kleiner Beträge ermöglichen. Diese Angebote sind in der Regel nicht an einen Verwendungszweck gebunden, können also privat oder betrieblich genutzt werden. Bei speziellen Angeboten, wie „Kredit ohne Schufa“ oder bonitätsunabhängige Darlehen, solltest du neben der Seriosität der Anbieter besonders auf die Preisaufschläge achten. Denn auch hier gilt: Je höher das Risiko für den Kreditgeber ist, desto höher fallen üblicherweise die Zinsen für den Kreditnehmer aus.

    • Kredit-Vergleich: Das beste Darlehen für Selbständige finden

      Um den Überblick auf dem umfangreichen Markt der Online-Kredite zu behalten, lohnt sich der Kredit-Vergleich im Internet. Hier kannst du nicht nur gezielt nach dem optimalen Kredit für Selbständige suchen, sondern bekommt auch übersichtlich tagesaktuelle Angebote inklusive Details zu den Kreditinstituten, den Zinssätzen, den möglichen Kreditlaufzeiten und den jeweiligen Bonitätskriterien aufgelistet. Auch hinsichtlich der Seriosität bietet der Online-Vergleich Sicherheit, da Vergleichsportale nur geprüfte Banken in ihre Datenbank aufnehmen.

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