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Kredit ablösen: So geht es!

Es gibt viele Gründe, einen Kredit abzulösen. Lohnenswert ist es immer dann, wenn sich durch eine Umschuldung die Gesamtkosten für das Darlehen reduzieren. Dank Kreditvergleich im Internet ist es ganz leicht, einen neuen passenden Kredit zu finden, der den alten ablöst. Je nach bestehendem Kredit kommen bei der Ablösung noch weitere Kosten auf dich zu, die bei der Umschuldung berücksichtigt werden sollten.

Das Wichtigste zusammen­gefasst

  • Die Kreditablöse lohnt sich, wenn die Zinsen stark gefallen sind oder sich der eigene finanzielle Spielraum merklich verbessert hat.
  • Bei vielen Krediten fällt bei der vorzeitigen Ablösung eine Vorfälligkeitsentschädigung an. Es gibt jedoch manchmal Möglichkeiten, diese zu umgehen.
  • Vergleiche verschiedene Kredite im Internet und stelle dann gezielte Anfragen an Banken, um deine individuellen Konditionen zu erfahren.

Inhalts­verzeichnis

    Kredit ablösen: Wann lohnt es sich?

    Kreditraten gehören für viele Menschen zu den regelmäßigen monatlichen Ausgaben. Laut einer Erhebung der GfK nutzten im Jahr 2016 etwa 40 Prozent aller Deutschen mindestens eine Finanzierung, im Durchschnitt sind es 2,1 Finanzierungen pro Person. Die Gründe für die Kreditaufnahme sind unterschiedlich. Klassische Kredite sind etwa der Autokredit , um sich ein neues Fahrzeug zu kaufen oder der Dispokredit, um einen finanziellen Puffer auf dem Girokonto zu haben. Hinzu kommen Ratenkredite für Konsumgüter wie Waschmaschinen oder Urlaubsreisen oder Baufinanzierungen. Doch gerade bei langfristigen Krediten kann es passieren, dass die Konditionen nach einiger Zeit nicht mehr optimal sind. In solchen Fällen kann es sich lohnen, einen bestehenden Kredit abzulösen.

    • Kredit ablösen wegen gesunkener Zinsen

      Kredite werden meist zu den aktuell besten Konditionen abgeschlossen, doch was passiert, wenn die Rahmenbedingungen sich ändern? Zinsen, die vor ein paar Jahren noch als sehr günstig angesehen wurden, können einige Zeit später viel zu hoch sein. Doch bei einem einmal geschlossenen Kredit ändert sich während der Laufzeit nichts an der Zinshöhe. Sinken diese also deutlich, zahlst du möglicherweise viel zu hohe Zinsen für deine Kredite. Deshalb lohnt es sich, die Zinsen immer im Auge zu behalten. Stellst du fest, dass du viel zu viel zahlst, solltest du den Kredit ablösen, um die finanziellen Belastungen in der Zukunft zu reduzieren.

    • Veränderte finanzielle Möglichkeiten für eine Kreditablösung nutzen

      Nicht nur veränderte Zinssätze können dazu führen, dass Kreditnehmer ihren Kredit ablösen wollen. Auch wenn die individuelle finanzielle Situation sich geändert hat, kann eine Umschuldung sinnvoll sein. Denn ebenso wie der Zinssatz sich während der Laufzeit nicht ändert, sind auch die monatlichen Tilgungsraten vorab festgelegt. Hast du aber zum Beispiel durch einen neuen Job inzwischen mehr Geld zur Verfügung, reduzieren sich die Gesamtkosten für den Kredit, wenn du ihn schneller abbezahlst als zuvor geplant – und das je nach Konditionen sogar dann, wenn du einen neuen Kredit als Ablöse für den alten abschließt.

    • Mehrere laufende Kredite ablösen und zusammenfassen

      Bedienst du monatlich verschiedene Kredite, kannst du diese Kredite ablösen und zu einem einzelnen Kredit zusammenfassen. Das hat den Vorteil, dass jeden Monat nur noch eine einzige Rate anfällt, die zudem gut kalkulierbar ist. Vor allem, wenn einer der laufenden Kredite ein Dispokredit ist, lohnt sich die Umschuldung. Denn Dispozinsen sind viel höher als herkömmliche Ratenkredite, sodass sich eine Menge an Kosten einsparen lässt, wenn der Dispokredit mit einem günstigeren Darlehen ausgeglichen wird. Ein Umschuldungskredit ist dann günstiger, wenn die Gesamtkosten für den einzelnen Kredit niedriger sind als die Restschulden der Einzelkredite und die darauf anfallenden Zinsen bis zum Ende der jeweiligen Laufzeiten. Ein Vorteil beim Umschuldungskredit: Seit dem 13. Mai 2014 dürfen laut einem Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) für Umschuldungskredite keine Abschlussgebühren mehr erhoben werden.

    • Kredit ablösen ohne Vorfälligkeits­entschädigung

      Endet die Zinsbindung bei einer Baufinanzierung , kannst du den Kredit ablösen, ohne dass die Bank eine Vorfälligkeitsentschädigung dafür verlangen darf. Zusätzlich ist die Kündigung eines Immobilienkredits nach zehn Jahren ohne Entschädigung möglich. Die Kündigungsfrist beträgt sechs Monate. Das bedeutet in der Praxis, dass du den Kredit nach zehn Jahren und sechs Monaten wechseln kannst. Endet der Kredit, musst du den noch ausstehenden Betrag vollständig an die Bank zurückzahlen. Berücksichtige bei der Suche nach einem neuen Kredit alle anfallenden Kosten, zum Beispiel die Gebühren für den Kreditabschluss sowie die Kosten für die Änderung der Grundschuld. Nur wenn alle Kosten einkalkuliert werden, kannst du einen realistischen Vergleich zwischen dem alten und dem neuen Kredit machen.

    • Keine Vorfälligkeits­entschädigung bei Dispo- und Rahmenkrediten

      Bei Dispokrediten entfällt die Vorfälligkeitsentschädigung. Du kannst also jederzeit deinen Dispokredit ablösen, ohne dass dafür zusätzliche Kosten anfallen. Das gleiche gilt auch für Rahmenkredite. Hier räumt das Kreditinstitut eine bestimmte Summe als Kredit ein, die vom Kunden nach Bedarf abgerufen werden kann. Der Kreditrahmen bewegt sich meist im Bereich zwischen 2.500 und 20.000 Euro. Einen solchen Rahmenkredit kann der Kunde beantragen und dabei die gewünschte Kredithöhe angeben. Je nach Bonität wird dann ein Kreditrahmen eingeräumt. Dieser kann nach Belieben verwendet werden.

    Vorfälligkeits­entschädigung bei vorzeitiger Kreditablöse

    Bei der Berechnung der Kreditkonditionen berücksichtigen Banken die Einnahmen, die sie während der Kreditlaufzeit durch die Zinsen generieren. Wird ein Kredit abgelöst, bevor die Laufzeit zu Ende ist, hat die Bank einen Verlust, weil ihr Zinseinnahmen verlorengehen. Um diesen Verlust auszugleichen, dürfen Banken die sogenannte Vorfälligkeitsentschädigung vom Kunden verlangen. Diese ist bei Ratenkrediten gesetzlich festgelegt. Beträgt die Kreditlaufzeit noch mehr als ein Jahr, darf die Vorfälligkeitsentschädigung maximal ein Prozent der Restsumme ausmachen. Bei Verträgen mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr reduziert sich der Prozentsatz auf 0,5. Kredite, die vor dem 11.06.2010 aufgenommen wurden, sind von dieser Regelung ausgenommen. Für sie gilt die Vorfälligkeitsentschädigung in der Höhe, wie sie im Vertrag vereinbart wurde. Auch bei Baufinanzierungen kommt es auf den Vertrag an. Denn hier ist die Höhe der Vorfälligkeitsentschädigung nicht gesetzlich begrenzt und daher eine individuelle Vereinbarung zwischen dem Darlehensgeber und dem Kreditnehmer. Selbstverständlich besteht die Möglichkeit, von vorneherein beim Kreditabschluss darauf zu achten, dass keine Vorfälligkeitsentschädigung erhoben wird. Kalkulierst du bereits beim Abschluss des Darlehens ein, den Kredit abzulösen, achte auf ein Angebot, das jederzeit die kostenlose Gesamttilgung beinhaltet.

    Kredit ablösen? Die Suche nach einem neuen ist ganz einfach

    Möchtest du einen Kredit ablösen, solltest du zunächst die Angebote verschiedener Banken vergleichen. Das geht ganz leicht übers Internet. Denn bei einem Online-Kreditvergleich gibst du einfach deine Daten ein und erhältst sofort eine Übersicht über Kreditanbieter und deren Konditionen. Für den Vergleich brauchst Du nur wenige Angaben:

    • Höhe der Kreditsumme
    • Gewünschte Laufzeit
    • Umschuldung als Verwendungszweck

    Um die Höhe der Kreditsumme genau bestimmen zu können ist es sinnvoll, vom bisherigen Kreditgeber eine Aufstellung der noch offenen Beträge zu einem bestimmten Stichtag anzufordern. Denn wenn du den alten Kredit ablöst, musst du den ausstehenden Betrag komplett zurückzahlen plus eventuelle Gebühren für die Vorfälligkeitsentschädigung. Entsprechend ist es notwendig, vorher den genauen Betrag zu kennen, der gezahlt werden muss. Von der Laufzeit hängt zum einen die monatliche Belastung ab, zum anderen unterscheiden sich aber auch die Gesamtkosten bei verschiedenen Laufzeiten. Als Faustregel gilt: Je länger ein Kredit abbezahlt wird, umso teurer ist er. Vor allem bei einer Kreditablösung infolge veränderter finanzieller Rahmenbedingungen ist es sinnvoll, die Kreditlaufzeit zu verkürzen, um die Gesamtkosten zu reduzieren. Bei den meisten Kreditvergleichsrechnern kannst du einen Verwendungszweck angeben. Hier sollte unbedingt „Umschuldung“ ausgewählt werden. Denn das ist gut für die Bonitätsprüfung. Zum einen weiß die Bank so, dass du schon mal einen Kredit bewilligt bekommen hast, zum anderen nimmst du bei der Umschuldung keinen neuen Kredit auf.

    Angebote vergleichen und individuelle Konditionen anfordern

    Wenn du deinen Kredit ablösen willst, gibt dir der Kreditvergleich einen ersten Anhaltspunkt über mögliche Konditionen. Im Ergebnis sind meistens Spannen angegeben, die vom bestmöglichen Zinssatz bis zum schlechtesten reichen. Lange Zeit war nur der günstigste Zinssatz angegeben, um Kreditangebote besonders attraktiv zu machen. Da die letztendlichen Konditionen aber von der individuellen Bonität abhängen, war diese Zinsangabe nicht aussagekräftig genug. Seit einiger Zeit sind Banken daher nicht nur verpflichtet, eine Zinsspanne anzugeben, die für einen Kredit möglich ist. Zusätzlich wird auch ein Zweidrittel-Wert angegeben. Dieser sagt aus, welche Konditionen zwei Drittel aller Kreditnehmer für diesen Kredit bekommen haben.

    Aus diesem Wert ergibt sich ein realistischeres Bild der erwarteten Konditionen. Die finalen Konditionen erfährst du aber erst, wenn du bei der Bank deiner Wahl anfragst und sie deine Bonität beurteilt hat. Hierfür benötigt die Bank unter anderem Einkommensnachweise und wird eine Schufa-Abfrage durchführen. Denn anhand deines monatlichen Einkommens und anderer Parameter kann sie besser einschätzen, wie hoch das Ausfallrisiko ist. Da die Konditionen sich erst bei der individuellen Anfrage ergeben, lohnt es sich, auch bei den Banken ein Angebot anzufordern, die im Vergleich nicht unbedingt das allerbeste Angebot hatten. Denn hier können sich im persönlichen Kontakt gute Konditionen ergeben.

    Vor der Kreditablösung mit der alten Bank verhandeln

    Hast du dich entschieden, deine Kredite abzulösen und Konditionen verglichen, kannst du zu deiner Bank gehen und dort über eine Verbesserung deiner bisherigen Konditionen verhandeln. Die meisten Banken haben ein Interesse daran, ihre Kunden zu halten, vor allem wenn mehrere Verträge mit hohen Kreditsummen bestehen. Außerdem kennen sie die aktuelle Zinsentwicklung. Kunden sollten sich schriftlich oder persönlich mit ihrer Bank in Verbindung setzen und mitteilen, dass sie ihren Kredit ablösen wollen. Als Verhandlungsbasis dient der Zinssatz der ausgewählten Bank des Kreditvergleichs. Gib deiner Bank während des Kontakts zu verstehen, dass du auf eine Kündigung verzichten würdest, wenn deine Konditionen angepasst werden. Oft gehen Banken darauf ein und du kannst auf die Kreditablösung verzichten.

    Kreditwechselservice nutzen, wenn angeboten

    Ist die Kreditablösung beschlossen, kündigst du den Vertrag bei der alten Bank und schließt den neuen Vertrag ab. Besonders einfach ist der Wechsel, wenn die neue Bank einen Kreditwechselservice anbietet. Mit einer Ablösevollmacht kann die neue Bank ganz einfach den Kredit bei der alten Bank ablösen und alle Formalitäten klären.

    Kredit ablösen mit Zwischenfinanzierung

    Eine Sonderform der Kreditablösung ist die Nutzung von Zwischenfinanzierungen bei Baufinanzierungen. Bei Immobilienkrediten geht es meist um große Summen, die über mehrere Jahrzehnte abbezahlt werden. Möchtest du den Kredit ablösen, sobald die Zinsbindung ausläuft, solltest du dich rechtzeitig um einen neuen Kredit kümmern. Ein Sonderfall tritt ein, wenn du in der näheren Zukunft eine größere Geldsumme erwartest und diese für die Tilgung deines Kredits nutzen möchtest. Dies können Lebensversicherungen oder Erträge aus Geldanlagen sein. Gibt es eine gesicherte Finanzierung für die Zukunft, kannst du eine Zwischenfinanzierung in Anspruch nehmen. Diese überbrückt den Zeitraum zwischen dem Ende eines Kredits und dem Beginn einer neuen Finanzierung. Beispiel:

    • Es besteht ein Immobiliendarlehen über 500.000 Euro.
    • In zwei Jahren wird eine Lebensversicherung über 40.000 Euro fällig, die der Baufinanzierung dienen soll.
    • Von den 500.000 Euro sind in zwei Jahren bereits 420.000 Euro abbezahlt.
    • Für die restlichen 40.000 Euro wird ein neuer Kredit benötigt.

    Ideal ist in diesem Fall die Vereinbarung eines Forward-Darlehens, vor allem wenn die Zinsen gerade sehr günstig sind. Bei diesem Darlehen profitierst du von den günstigen aktuellen Konditionen. Denn beim Forward-Darlehen vereinbarst du einen Zinssatz für einen Kredit, den du in der Zukunft nutzen wirst. Um das Darlehen günstig zu halten, kannst du beispielsweise auf Sondertilgungen verzichten, da diese oft zu Zinsaufschlägen führen.

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