Finanzen Fallschirm Himmel

Girokonto - einfach vergleichen

  • Umfassender Marktüberblick
  • Mit gratis Kreditkarte
  • Kostenlose Kontoführung

Kostenloses Girokonto: Wechseln und sparen

Gerade jetzt, da zahlreiche Banken die Kontoführungsgebühren erhöhen, denken viele Verbraucher über den Wechsel zu einem kostenlosen Girokonto nach. TopTarif sagt Ihnen, wie Sie ein kostenloses Girokonto mit herausragenden Konditionen finden!

Das Wichtigste zusammengefasst
  • Trotz weniger werdenden kostenlosen Girokonten, gibt es immer noch Banken, die Gratis-Konten anbieten.
  • Vor allem Neukunden können von attraktiven Wechselboni profitieren.
  • Der Girokontowechsel ist dank des Zahlungskontengesetzes noch einfacher geworden.
Inhaltsverzeichnis

    Kostenloses Girokonto: Bank wechseln und profitieren

    Das Girokonto ist heutzutage unverzichtbar: Gehaltseingänge, Mietzahlungen oder sonstige Ausgaben und Überweisungen werden über dieses Konto abgewickelt. Ohne Girokonto ist die Teilnahme am modernen Wirtschaftsleben stark eingeschränkt. Das wissen auch Banken und locken vor allem junge Menschen mit einem kostenlosen Girokonto. Dieses gilt als Einstieg in das Wirtschaftsleben. Zudem ist es das Produkt, von dem ausgehend andere Finanzdienstleistungen angeboten werden. Der Kunde beginnt häufig mit dem kostenlosen Girokonto bei einer bestimmten Bank, baut Vertrauen zu ihr auf, und nimmt anschließend weitere Leistungen in Anspruch: Er eröffnet ein Depot oder beantragt einen Kredit, eine VISA- oder MasterCard. Seit Beginn der Niedrigzinsphase im Jahr 2009 befindet sich die Bankenbranche jedoch in einem Umbruch. Ein kostenloses Konto, vor wenigen Jahren noch Standard, gibt es inzwischen immer seltener. Wir zeigen Ihnen, wie Sie dennoch ein kostenloses Girokonto finden und auf welche Konditionen Sie achten sollten.

    Wird das kostenlose Girokonto abgeschafft?

    Viele Banken, etwa Sparkasse und die Postbank, haben mittlerweile Kontoführungsgebühren für ihr ehemals kostenloses Girokonto eingeführt. Verbraucher müssen sich damit nicht abfinden: Immer noch gibt es zahlreiche Banken, die ein kostenloses Girokonto anbieten. Zusätzlich zur Gratis-Kontoführung gibt es zudem viele kostenlose Extra-Leistungen: Bargeld abheben im Ausland oder eine VISA-Card müssen keine zusätzlichen Gebühren kosten! Mit einem unabhängigen Girokonto-Vergleich können Verbraucher so nicht nur weiterhin von einem kostenlosen Girokonto profitieren, sondern außerdem viele gemeinhin kostenpflichtige Extra-Leistungen gratis in Anspruch nehmen.

    Der Hintergrund der steigenden Kontogebühren

    Das kostenlose Girokonto wird seltener. Grund dafür ist die bereits erwähnte Niedrigzinsphase. Spar- und Geldeinlagen bringen seit 2009 nur noch sehr geringe Zinsen, sodass Banken auch weniger an ihren Kunden verdienen. Die Verwaltungs- und Rahmenkosten der Bankhäuser sind dagegen gleichgeblieben oder gestiegen: Die IT-Infrastruktur für das Online-Banking muss stabil und sicher sein, Geldautomaten müssen gewartet und Filialnetze aufrecht gehalten werden. Laut einer Analyse der Boston Consulting Group führt dies dazu, dass Banken einen jährlichen Verlust von bis zu 30 Euro pro kostenlosem Girokonto machen. So befinden sich viele Geldinstitute in einem Zwiespalt: Das kostenlose Girokonto ist weiterhin die Kundenbindungsstrategie erster Wahl, doch handelt es sich nicht selten um ein Verlustgeschäft. Trotzdem setzen insbesondere Direktbanken weiterhin auf das kostenlose Girokonto, um Kunden zu gewinnen. Für Direktbanken ist das kostenlose Girokonto eine attraktive Option, da sie kein Filialnetz betreiben und somit deutlich geringere Fixkosten haben.

    Ein kostenloses Girokonto, das sich lohnt: So erkennen Sie es

    Kostenlose Girokonten gibt es für Verbraucher somit weiterhin. Die Angebote der zahlreichen Finanzdienstleister unterscheiden sich jedoch deutlich voneinander. So ist bei manchen das Girokonto nur ab einem bestimmten monatlichen Geldeingang tatsächlich kostenlos. Andere wiederum verzichten zwar auf den Mindestgeldeingang, haben dafür aber hohe Dispo-Zinsen. Um ein kostenloses Girokonto zu finden, das Ihren Bedürfnissen entspricht, sollten Sie folgende Faktoren berücksichtigen.

    Kostenfaktoren beim Girokonto:
    • Gibt es einen monatlichen Mindestgeldeingang?
    • Werden für die EC-Karte zusätzliche Gebühren fällig?
    • Wie viel kostet eine VISA- oder MasterCard?
    • Gibt es kostenlose Partnerkarten?
    • Wie hoch sind Dispo- und Überziehungszins?
    • Kosten Überweisungen und Kontoauszüge extra?
    • Kann ich meine Bankgeschäfte auch in einer Filiale führen oder bietet das kostenlose Girokonto nur Online-Banking?
    • Betreibt die Bank ein eigenes Geldautomatennetz?
    • Wie viel kostet Geldabheben bei Fremdbanken sowie in Fremdwährungen (innerhalb und außerhalb der EU)?
    • Wie hoch sind die Zinsen, die auf das Guthaben gezahlt werden?
    • Gibt es zusätzliche Leistungen, etwa Depots, Tagesgeld- oder Festgeldkonten?

    Übrigens: Manche Banken bieten Neukunden zudem attraktive einmalige Boni für den Wechsel zum kostenlosen Girokonto. Ein kostenloses Girokonto eröffnen und damit auch noch Geld verdienen – dieses Angebot ist zwar seltener geworden, bei manchen Direktbanken aber noch zu finden (Stand: September 2016).

    Gebühren beim kostenlosen Girokonto?

    Es klingt wie ein Widerspruch, doch auch beim kostenlosen Girokonto können Gebühren anfallen. Der Begriff „kostenloses Girokonto“ wird nämlich oftmals so ausgelegt, dass er nur den Verzicht auf monatliche bzw. jährliche Kontoführungsgebühren bezeichnet. Kostenlos ist in den meisten Fällen auch die EC-Karte. Andere Dienste jedoch können durchaus kostenpflichtig sein. So ist das kostenlose Girokonto für Online-Banking optimiert. Wenn Sie dagegen Überweisungsträger verwenden oder Kontoauszüge auf Papier wünschen, fallen Gebühren an. Auch Überweisungsbestätigungen können beim kostenlosen Girokonto mit Kosten verbunden sein. Informieren Sie sich vor Abschluss eines Girokontos darüber, ob derartige Gebühren anfallen.

    Geldabheben und die Kreditkarte als Kostenfaktoren

    Kreditkarte und Bargeld könnten kaum weiter voneinander entfernt sein – im Zusammenhang mit dem kostenlosen Girokonto haben sie eines gemeinsam: Für beide können Gebühren anfallen. So ist die VISA-Card oder MasterCard bei vielen Banken mit Kosten verbunden. Diese variieren je nach Kreditkartentyp zwischen etwa zehn und 40 Euro im Jahr. Vor allem Direktbanken aber bieten eine gebührenfreie Kreditkarte zum kostenlosen Girokonto – auch in diesem Punkt lohnt sich somit der Kontenvergleich. Etwas komplexer ist die Situation beim Geldabheben. Es gibt dabei vier Punkte, die Verbraucher beachten sollen.

    Geldabheben:
    1. An welchen Geldautomaten kann ich in Deutschland kostenlos abheben?
    2. Wie viel kostet das Geldabheben an anderen Automaten in Deutschland?
    3. Welche Kosten fallen im EU-Ausland an (bezogen auf Euro und Fremdwährungen)?
    4. Welche Kosten sind außerhalb der EU zu zahlen?

    Die Möglichkeit, in Deutschland an vielen Geldautomaten und nach Möglichkeit kostenlos Geld abzuheben, ist dabei besonders wichtig. Achten Sie darum beim Vergleich der verschiedenen Angebote vor allem auf diese beiden Punkte. Dabei ist auch der eigene Wohn- und Arbeitsort zu berücksichtigen: Finden sich in Ihrer Nähe Geldautomaten, an denen Sie mit dem jeweiligen kostenlosen Girokonto auch kostenfrei abheben können? Wie dicht ist das Automatennetz in Ihrer Stadt bzw. Region? Viele Direktbanken nutzen das Automatennetz einer bestimmten Filialbank mit, bei der Sie dann kostenlos Geld abheben können. Für die Abhebung an anderen Geldautomaten können aber durchaus Gebühren von fünf Euro und mehr pro Abhebevorgang anfallen.

    Kostenloses Girokonto: Geld abheben im Ausland

    In der globalisierten Welt immer wichtiger wird zudem das Geldabheben im Ausland – sei es auf einer Urlaubsreise, einem längeren Studienaufenthalt oder auch nur während der kurzen Städtereise in der EU. Gebühren für das Abheben im Ausland können in manchen Fällen bei fünf Euro und mehr pro Vorgang liegen und so den Auslandsaufenthalt signifikant verteuern. Bei manchen kostenlosen Girokonten verfügen die anbietenden Banken über Kooperationen mit Finanzinstituten im Ausland. Ist dies der Fall, können Sie oftmals an den Partnerautomaten kostenlos Bargeld abheben. Übrigens: Nicht nur Bargeld abheben kann im Ausland teurer werden, auch beim Auslandseinsatz der Kreditkarte können Zusatzkosten entstehen. Vielreisende sollten also aufpassen, wenn sie ein kostenloses Girokonto suchen.

    Dispozinsen: Nicht nur beim kostenlosen Girokonto hoch

    Ein Dispositionskredit gehört zu den alltäglichen Möglichkeiten, seinen Finanzrahmen ohne zusätzliche Kreditverträge kurzfristig zu erweitern. Diese Lösung sollte jedoch nicht dauerhaft eingesetzt werden – die Dispozinsen sind deutlich höher als Zinsen, die bei vergleichbaren Privatkrediten anfallen. Das gilt für das kostenpflichtige wie für das kostenlose Girokonto. So kam Stiftung Warentest bei einer Untersuchung im August 2016 zu dem Ergebnis, dass der durchschnittliche Dispozinssatz bei rund zehn Prozent liegt. Spitzenreiter verlangen sogar bis zu 16 Prozent für den Dispokredit. Durch einen Girokonto-Vergleich finden sich aber auch Anbieter, die deutlich weniger verlangen: Ein kostenloses Girokonto mit einem Dispozins von fünf bis sechs Prozent ist im Bereich des Möglichen. So sparen Sie bares Geld, sollte es einmal notwendig werden, das Konto zu überziehen.

    Zusätzliche Leistungen und Guthabenzinsen

    Ein kostenloses Girokonto ist keine Geldanlageform. So mag es nicht überraschen, dass manche Direktbanken gar keine Guthabenzinsen beim kostenlosen Girokonto bezahlen. Dafür ist auch die derzeitige Niedrigzinsphase verantwortlich. Für die Geldanlage bieten Direkt- und Filialbanken ihren Kunden zumeist andere Instrumente. Die gebräuchlichsten Geldanlagen für Privatkunden sind Depot, Tagesgeld und Festgeld. Falls Sie zusätzlich zum kostenlosen Girokonto Geld anlegen wollen, sollten Sie die entsprechenden Angebote überprüfen. Denn in manchen Fällen ist etwa ein kostenloses Tagesgeld an ein Girokonto bei der gleichen Bank gekoppelt. Darum kann es sich für Sie lohnen, bei der Suche nach einem kostenlosen Girokonto auch die anderen von den Banken angebotenen Konten- und Anlageformen zu vergleichen.

    Girokonto-Geldscheine

    Das kostenlose Girokonto als Haushaltskonto

    Ob es sich um die erste gemeinsame Wohnung oder den langjährig geführten gemeinsamen Haushalt handelt: Die Einrichtung eines Haushaltskontos vereinfacht viele regelmäßige Ausgaben und Zahlungen wie Miete, Strom oder Rundfunkgebühren. Um den Verwaltungsaufwand und die Kosten des Haushaltskontos gering zu halten, empfiehlt sich die Einrichtung eines kostenlosen Girokontos. Banken haben auf diesen Bedarf reagiert und kommen Lebens- und Ehepartnern entgegen, indem sie oftmals eine kostenlose Partnerkarte zum Girokonto anbieten. So haben Sie und Ihr Partner gleichermaßen eine EC-Karte, mit der Sie beide auf das Konto zugreifen können. Das vereinfacht den Einkauf von Lebensmitteln und die Organisation von anderen Ausgaben, die Sie gemeinsam mit Ihrem Partner tätigen.

    Filialgeschäfte beim kostenlosen Girokonto

    Wie führen Sie Bankgeschäfte bevorzugt durch? Diese Frage ist bei der Entscheidung zwischen Filialbank und Direktbank immer noch entscheidend. Beide bieten weiterhin kostenlose Girokonten an, jedoch fallen bei Angeboten von Filialbanken oftmals Gebühren für bestimmte Leistungen an – so ist die Kreditkarte in der Regel kostenpflichtig. Dafür aber bieten Filialbanken zusätzliche Beratungs- und Hilfeleistungen in ihren Filialen. Bei der Entscheidung für einen Privatkredit, der Meldung einer verlorenen EC-Karte und anderen alltäglichen Situationen sind persönliche Ansprechpartner in den Filialen von Vorteil. Viele Verbraucher verzichten gerne auf diese Möglichkeit, vergleichen etwa Kreditangebote ohnehin selbstständig online und führen ihre Bankgeschäfte ausschließlich im Netz – für diesen Personenkreis ist die Direktbank von Vorteil.

    Wie wechsle ich zu einem kostenlosen Girokonto?

    Das Girokonto zu wechseln ist einfach. Der Gesetzgeber hat geregelt, dass es in der Regel keine Kündigungsfrist bei einem Girokonto-Vertrag gibt. In einzelnen Fällen können Sie mit Ihrer bisherigen Bank andere Konditionen vereinbart haben, aber auch dann beträgt die maximal zulässige Kündigungsfrist einen Monat.

    Um Ihr Girokonto zu wechseln, gehen Sie folgendermaßen vor:
    1. Finden Sie zuerst ein kostenloses Girokonto, das Ihren Wünschen und Bedürfnissen entspricht. In diesem Artikel finden Sie Informationen zu allen wichtigen Aspekten, die Sie dabei berücksichtigen sollten. Unser Girokonto-Vergleich hilft Ihnen bei der Sichtung der aktuellen Angebote!
    2. Eröffnen Sie bei der Wunschbank Ihr kostenloses Girokonto. Für die Eröffnung eines Girokontos müssen Sie Ihre Identität nachweisen. Direktbanken ohne eigenes Filialnetz bieten dafür in der Regel zwei Verfahren an: Postident und Videoident. In beiden Fällen benötigen Sie ein Ausweisdokument, aus dem Ihre Anschrift hervorgeht (entweder Personalausweis oder Reisepass mit Meldebestätigung)
    3. In vielen Fällen wird Ihre Wunschbank auch eine SCHUFA-Auskunft anfordern.
    4. Haben Sie Ihr kostenloses Girokonto eröffnet, informieren Sie alle Zahlungsempfänger und -sender, von der Änderung Ihrer Kontodaten.
    5. Kündigen Sie Ihr altes Girokonto. Das kann in einen formlosen Brief geschehen. Geben Sie in diesem Schreiben Ihre neuen Kontodaten an, sodass Ihre alte Bank das Restguthaben überweisen kann. Für die Kündigung des alten Kontos darf die Bank keine Gebühren erheben. Sollten Sie einen Dispokredit in Anspruch nehmen, müssen Sie Ihr Konto natürlich spätestens zum Zeitpunkt der Kündigung ausgeglichen haben.

    Zahlungsempfänger informieren: Wer ist zu berücksichtigen?

    Entscheidend für einen reibungslosen Wechsel ist vor allem, alle wichtigen Zahlungsempfänger rechtzeitig über den Kontowechsel zu informieren. Sobald Sie das kostenlose Girokonto eröffnet haben, sollten Sie darum die Kontoauszüge Ihres alten Kontos in Ruhe durchgehen. Wer überweist Ihnen Geld, bei wem bezahlen Sie Rechnung per Lastschrift, welche Daueraufträge haben Sie eingerichtet? Auch wenn es aufwändig ist: Kontrollieren Sie nicht nur die Auszüge der letzten Wochen, sondern im besten Fall die Auszüge der letzten zwölf Monate. Vor allem Versicherungen und Vereine buchen quartalsweise oder halbjährlich ab. Notieren Sie sich die betreffenden Personen und Institutionen. Bringen Sie in Erfahrung, wie Sie bei diesen Ihre neuen Kontodaten hinterlegen können. Bei vielen Online-Shops können Sie das einfach im persönlichen Kundenbereich machen, Ihren Arbeitgeber oder Ihre Krankenversicherung informieren Sie am besten schriftlich. So gelingt der Girokonto-Wechsel ohne Probleme.

    Kostenloses Girokonto: Wechsel wird bald einfacher

    Eine gute Nachricht für alle jene, die noch zögern: Seit dem 18. September 2016 vereinfacht das neue Zahlungskontengesetz den Girokonto-Wechsel. Sie können seitdem Ihre neue Bank mit einem Formular ermächtigen, den Wechsel für Sie zu erledigen. In diesem Fall erhält Ihre neue Bank von Ihrem alten Geldinstitut alle Informationen über Daueraufträge, Überweisungen und Lastschriften der letzten 13 Monate und informiert Ihre Zahlungspartner über den Wechsel der Bankverbindung. Mit dieser neuen Unterstützung ist der Wechsel zu einem kostenlosen Girokonto einfach wie nie.

    Mehrfach ausgezeichneter Service

    • Getestet.de
    • Focus Money Preissieger Silber 2016
    • eKomi
    • TÜV Service tested