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Mit einem Kontokorrent­kredit jederzeit zahlungsfähig bleiben

Ein Kontokorrentkredit ist die spezielle Form eines Darlehens, das dem Kreditnehmer den Vorteil bietet, Liquiditätsengpässe zu überwinden. Damit ist bis zu einem gewissen Grad die eigene Zahlungsfähigkeit gesichert. Was Sie über den Kontokorrentkredit wissen müssen, erfahren Sie im Folgenden bei TopTarif. Hier beantworten wir außerdem die wichtigsten Fragen zum Thema Kontokorrentkredit.

Das Wichtigste zusammen­gefasst

  • Ein Kontokorrentkredit ist im Prinzip ein Kredit, der im Rahmen eines bestehenden Girokontos gewährt wird.
  • Kontokorrentkreditzinsen sind deutlich höher als Ratenkreditzinsen.
  • Mit einer Überziehung kann das Kreditlimit überschritten werden, jedoch werden dann die noch höheren Überziehungszinsen fällig.

Inhalts­verzeichnis

    Der Kontokorrentkredit: Die Vorzüge

    Ein Kontokorrentkredit ist quasi ein Darlehen, das im Rahmen eines bestehenden Girokontos gewährt wird. Doch anders als bei einem klassischen Darlehen wird die zur Verfügung gestellte Summe nicht vorher vereinbart und ausgezahlt. Vielmehr sind bis zu einem gewissen Betrag Verfügungen vom Girokonto möglich, die vorher nicht angekündigt werden müssen, sondern spontan erfolgen können. Zusätzlich unterscheidet sich ein Kontokorrentkredit von einem klassischen Kredit darin, dass kein separates Kreditkonto eingerichtet ist, sondern durch Abhebung oder Lastschrift ein Soll eingerichtet wird. Für das Belasten des Kontos, das für Privatpersonen meist als Dispokredit vorliegt, werden Kreditzinsen berechnet. Auch Zwischenkredite oder Vorfinanzierungen kommen für Kontokorrentkredite in Frage, doch die bekannteste Art des Kontokorrentkredits ist mit Sicherheit der Dispositionskredit , der auch kurz unter der Bezeichnung Dispo bekannt ist. Er wird allgemein als Bezeichnung für die Schulden gebraucht, die durch das Belasten des Kontos innerhalb des eingeräumten Kreditrahmens entstehen.

    Welche Vorteile Kontokorrentkredite bieten

    Die Vorteile eines „Kontos mit Kredit in laufender Rechnung“, wie sich Kontokorrentkredite übersetzen lassen, liegen auf der Hand. Der maximale Negativsaldo auf dem eigenen Konto ist bis zu einer gewissen Grenze, dem Kreditlimit, festgelegt und bietet dem Kunden dadurch die Möglichkeit, finanzielle Engpässe jederzeit zu überbrücken. Typischer Fall: Der Kontoinhaber weiß, dass in wenigen Tagen das Gehalt auf seinem Konto eingeht, jedoch eine bestimmte Ausgabe unmittelbar bevorsteht und nicht weiter aufgeschoben werden kann. Anders als bei einem üblichen Darlehen bei einer Bank ist der Kredit also nicht an einen festen Betrag gekoppelt, sondern nur bis zu einer gewissen Höhe begrenzt. Darüber hinaus gibt es keine Laufzeit und keinen Tilgungsplan. Schließlich kann das so entstandene Soll jederzeit zurückgezahlt werden, womit auch die zu zahlenden Überziehungszinsen nicht mehr fällig sind. Die Kontokorrentkredit-Zinsen sind damit nur für den Zeitraum, in dem das Konto belastet worden ist, fällig.

    Nachteile des Kontokorrentkredits

    Mit den Kontokorrentkredit-Zinsen ist auch gleich der größte Nachteil benannt: Sie fallen meist sehr viel höher aus als Zinsen für ein Darlehen mit klaren Rahmenbedingungen. Die Kreditinstitute lassen sich die von ihnen gewährte Flexibilität somit auch bezahlen. Sowohl für Privatpersonen als auch für Unternehmen kann diese Form der Finanzierung die mit Abstand teuerste Variante darstellen, vor allem dann, wenn die Rückzahlung besonders lange ausbleibt. Gerade für Unternehmen können Kontokorrentkredite Segen und Fluch zugleich sein. Bei der Erzeugung und Lieferung von Gütern ist dieser Kredit eine schnelle Hilfe, die jedoch nicht allzu stark in Anspruch genommen werden sollte. Noch stärker wird die Belastung, wenn über das Kreditlimit hinaus eine Überziehung in Anspruch genommen wird. Dies muss in der Regel vorher angekündigt werden und bringt noch höhere Zinsen mit sich – die sogenannten Überziehungszinsen.

    So berechnen Sie mit der Kontokorrentkredit-Formel die Kosten

    Man unterscheidet bei den Zinsen für einen Kontokorrentkredit also zwischen solchen, die für das Kreditlimit veranschlagt werden und jenen, die für das Überziehen eben dieser Grenze zu zahlen sind. Wenn Sie jedoch schon längere Zeit überziehen, kann es sich lohnen, die Schulden auf einen Ratenkredit umzumünzen, für den die Zinsen wesentlich niedriger ausfallen (etwa drei Prozent niedriger). Während die Überziehungszinsen nie fest sind und abhängig von tagesaktuellen Entwicklungen am freien Markt schwanken, gilt dies nicht für Kontokorrentkredit-Zinsen. Diese werden vom Kreditgeber festgesetzt und an den Kreditnehmer weitergegeben.

    Kontokorrentkredit-Formel:

    • Mit der folgenden Kontokorrentkredit-Formel können Sie die für Ihr Konto geltenden Zinsen einsetzen und ausrechnen, wie hoch der zu zahlende Zinsbetrag bei Negativbelastung Ihres Kontos ausfallen wird:
      Zinsbetrag = [Guthaben x Zinssatz x Tage] / [365 x 100]

    Beispielrechnung:

    • Angenommen, Sie belasten Ihr Konto mit 300 Euro, was innerhalb Ihres eingeräumten Kreditrahmens liegt. Der Zinssatz der Bank liegt bei 13 Prozent und das Saldo besteht genau sieben Tage. Daraus ergibt sich ein Zinsbetrag von knapp 0,75 Euro für den genannten Kredit.

    Was ist ein Kontokorrentkredit?

    Ein Kontokorrentkredit ist ein Konto mit Kredit in laufender Rechnung. Die bekannteste Form ist das Girokonto, auf das bis zu einem gewissen, vorher ausgemachten Limit Schulden aufgenommen werden, die einem bestimmten Zinssatz unterliegen. Bekannteste Form des Kontokorrentkredits ist für Privatpersonen der Dispositionskredit, kurz Dispo. Durch Überweisung, Abhebung oder Lastschrift können damit kurzfristige finanzielle Engpässe überwunden werden.

    Wer bekommt einen Kontokorrentkredit?

    Einen Kontokorrentkredit bekommen in der Regel Unternehmen oder Privatpersonen, die über eine ausreichende Zahlungswürdigkeit verfügen. Dies wird an Hand der Bonität geprüft, etwa in Form des Schufa -Scores. Damit geht der Kreditgeber sicher, dass der eingeräumte Kredit auch zurückgezahlt werden kann. Aber auch Informationen zum Beschäftigungsverhältnis oder Lohnnachweise können Auskunft zur Bonität geben und damit die Chancen auf einen Dispositionskredit erhöhen. Meist jedoch wird ein solcher automatisch eingeräumt, und zwar dann, wenn das betreffende Konto sowieso als Gehaltskonto fungiert und die Bank verzeichnet hat, dass darauf regelmäßig Lohn eingeht. Unternehmen müssen bei Banken glaubhaft machen, dass der Kontokorrentkredit als Überbrückungskredit zu wirtschaftlichem Erfolg führt und damit eine Rückzahlung realistisch wird.

    Was ist der Unterschied zwischen einem Dispositionskredit und einem Kontokorrentkredit?

    Ein Dispositionskredit und ein Kontokorrentkredit weisen tendenziell mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede auf. Beide Kreditformen sind revolvierende Kredite, was heißt, dass der Kredit, nachdem er beglichen worden ist, wieder neu in Anspruch genommen werden kann. Auch lässt sich ein Dispositionskredit als Unterform des Kontokorrentkredits bezeichnen. Der einzige Unterschied besteht im Verwendungszweck beider Konten. Während ein Dispositionskredit vor allem im privaten Bereich zum Einsatz kommt und für Gehaltskonten eingeräumt wird, ist ein Kontokorrentkredit in der Welt der Wirtschaft gebräuchlich. So haben Unternehmen beispielsweise die Möglichkeit, mit Hilfe von Kontokorrentkrediten Löhne zu zahlen und damit betriebswirtschaftliche Engpässe zu überwinden.

    Was ist der Unterschied zwischen einem Kontokorrentkredit und einem Darlehen?

    Ein gewöhnliches Bank-Darlehen ist ebenso wie ein Kontokorrentkredit eine Form von Kredit. Beim Darlehen jedoch wird ein fest vereinbarter Betrag ausgemacht, der meist einem speziellen Zweck dient, über den die auch Bank informiert wird. Dieser Betrag ist meist sehr hoch und hilft bei der Finanzierung von Projekten, für die die wenigsten Menschen das Geld auf einen Schlag zur Verfügung stellen können. Dementsprechend wird bei einem Darlehen auch ein fester Zeitplan ausgemacht, über den in Raten das Darlehen zurückgezahlt, also getilgt wird. Dafür wird meist ein fester Zinssatz ausgemacht, der beiden Parteien Sicherheit bietet. Anders als beim Kontokorrentkredit ist es dem Kreditnehmer verwehrt, die Schulden sofort zurückzuzahlen. Beim Bank-Darlehen müssen für solche ad-hoc-Rückzahlungen Vorfälligkeitsentschädigungen gezahlt werden, was bei einem Kontokorrentkredit nicht der Fall ist.

    Wann ist ein Kontokorrentkredit sinnvoll?

    Ein Kontokorrentkredit ist dann sinnvoll, wenn er als kurzfristige Lösung für Liquiditätsengpässe genutzt wird. Wenn zum Ende des Monats plötzlich finanzielle Ausgaben anfallen, die so nicht vorhergesehen waren und für die man nur ungern einen separaten Kredit aufnehmen möchte, so bietet sich ein Kontokorrentkredit perfekt als Brückenfinanzierung an. Wenn der Kontokorrentkredit jedoch als immer wieder zurückkehrende Lösung für den Ausgleich der vorgenommenen Überziehung dient, kommt dies einem Teufelskreis gleich, den Sie ohne Kredit nicht mehr durchbrechen können. Dann sollten Sie über eine Umschuldung in einen Ratenkredit nachdenken.

    Warum ist ein Kontokorrentkredit teurer als ein Darlehen?

    Ein Kontokorrentkredit bietet dem Kreditnehmer volle Flexibilität, was Beanspruchung und Rückzahlung betrifft. Im Unterschied zum Darlehen fallen die Zinsen bei einem Kontokorrentkredit höher aus, weil die Bank nicht weiß, wie lange und in welcher Höhe der Kredit beansprucht wird. Weil Bankinstitute ebenfalls mehr Zinsen für kurzfristig aufgenommenes Geld am Kapitalmarkt zahlen müssen, geben sie diese Mehrkosten an den Kunden weiter.

    Wie berechne ich einen Kontokorrentkredit?

    Die Zinskosten für einen Kontokorrentkredit lassen sich ganz einfach mit einer Kontokorrentkredit-Formel berechnen. Bringen Sie dafür den von der Bank festgelegten Zinssatz für Ihren Dispositionskredit in Erfahrung und behalten Sie im Blick, wie lange Sie im Soll sind. Mit diesen Werten lassen sich die Kosten für die Zinsen und somit den Kredit berechnen:

    Kontokorrentkreditberechnung:

    • Zinskosten = [aufgenommener Betrag x Zinssatz x Tage] / [365 x 100]

    Wie wird ein Kontokorrentkredit verzinst?

    Die Verzinsung eines Kontokorrentkredits fällt von Bank zu Bank unterschiedlich aus, folgt allerdings einem festgelegten Prinzip, das wiederum Gesetzen unterliegt. Grundlage ist die sogenannte Zinstafel, die Gutschriften und Belastungen auf dem Kontokorrent verbucht und die sich daraus ergebende Wertstellung bis zum Ende einer Verrechnungseinheit verzinst. Die Zinsen werden bei einem Kontokorrentkredit tagesgenau an Hand einer gestaffelten Zinsformel berechnet, womit sich diese Form der Finanzierung von einem Ratenkredit fundamental unterscheidet.

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