Zinsfestschreibung

Als Zinsfestschreibung bezeichnet man die feste Vereinbarung eines Zinssatzes – entweder über die gesamte Vertragslaufzeit oder über einen vertraglich vereinbarten Zeitraum.

Zinsfestschreibung: Planungssicherheit durch festen Zinssatz

Dadurch, dass in der festgelegten Zeitspanne keine der beiden Vertragsparteien den Sollzins ändern kann, ist das aufgenommene Darlehen keinem Zinsänderungsrisiko ausgesetzt. Auf diese Weise erhält der Kreditnehmer Kalkulations- und damit Planungssicherheit. Ein Kredit mit Zinsfestschreibung ist gemäß § 489 BGB nur nach Ende der Zinsbindung mit einer Kündigungsfrist von einem Monat oder nach zehn Jahren unter Einhaltung einer sechsmonatigen Kündigungsfrist kündbar.

Neue Zinsfestschreibung bei Anschlussfinanzierung

In diesen Fällen der Kündigung ist keine Vorfälligkeitsentschädigung fällig. Der Kreditgeber kann jedoch eine Vorfälligkeitsentschädigung verlangen, wenn das Darlehen aufgrund der Veräußerung der Immobilie gekündigt wird oder das Kreditinstitut eine Ausweitung des Darlehens ablehnt und die wirtschaftliche Nutzung einer Immobilie verhindert. Nicht immer ist nach Ablauf der Zinsbindungsfrist die komplette Schuld beglichen, beispielsweise bei einer Immobilienfinanzierung . Besteht also eine Restschuld, beginnt eine neue Phase der Finanzierung mit einer neuen Zinsfestbindung bei derselben Bank oder bei einem anderen Kreditinstitut. In diesen Fällen spricht man von einer Anschlussfinanzierung.

Die wichtigsten Finanzprodukte

Vergleich mit Waage

Umschuldungskredit

Du möchtest nicht mehr horrende Kreditzinsen zahlen? Finde hier alles zur rettenden Umschuldung!

Kredite vergleichen
Girokonto-Geldscheine

Girokonto eröffnen

Wie kann ich ein Girokonto eröffnen bzw. wechseln? Finde hier heraus, worauf du dabei achten solltest!

Girokonto eröffnen
Kreditkarte Internet

Kreditkartenvergleich

Welche Kreditkarte sollte ich wählen: Master- oder VISA-Card? Erfahre hier, welcher Kartentyp sich für dich eignet!

Kreditkarten vergleichen