Vormerkung

Die Vormerkung sichert dem Vormerkungsberechtigten in der Zukunft ein bestimmtes Recht zum Beispiel an einer Immobilie.

Inhalts­verzeichnis

    Vormerkung zum Schutz des Erwerbers

    Da es oft sehr lange dauert, bis eine Grundstücksübereignung abgewickelt ist, kann eine Vormerkung zum Schutz des Erwerbers vorläufig im Grundbuch eingetragen werden, damit der Verkäufer das Grundstück in der Zwischenzeit nicht an einen Dritten weiterveräußern oder eine andere dingliche Rechtsänderung vornehmen kann. Die Vormerkung eines Anspruches auf ein Grundstück ist die häufigste Form der Vormerkung. Es kann jedoch sowohl auf gesetzliche als auch vertragliche Ansprüche eine Vormerkung getroffen werden. Auch die Vormerkung eines Anspruches auf Einräumung eines Grundpfandrechts kommt oft vor. Darüber hinaus sind auch Vormerkungen bedingter oder künftiger Ansprüche möglich.

    Verschiedene Wirkungsbereiche einer Vormerkung

    Eine Vormerkung kann sich auf die Übertragung des Eigentums oder eines sonstigen Rechts an einem Grundstück, auf die Aufhebung eines beschränkten dinglichen Rechts an einem Grundstück oder aber auf die Änderung des Inhalts bzw. des Ranges eines solchen Rechts beziehen. Durch die Eintragung einer Vormerkung werden Verfügungen des Schuldners über ein Recht oder ein Grundstück unwirksam, da ein Anspruch oder das Recht des Gläubigers auf das Grundstück dadurch vereitelt oder beeinträchtigt würde.

    Vormerkung sichert Kauf einer Immobilie

    Eine Vormerkung bewirkt die Unwirksamkeit späterer Verfügungen über das vorgemerkte Recht gegenüber dem Geschützten. Beim Grundstückskauf ist die Kaufpreisfälligkeit von der Vormerkung abhängig, da der Eigentumserwerb durch den Käufer erst mit der Eintragung der Vormerkung endgültig gesichert ist. Wäre dies nicht der Fall, könnte das Grundstück an einen Dritten verkauft werden und dieser als erster Käufer ins Grundbuch eingetragen werden. Die Vormerkung ist ein Sicherungsmittel, das den Erwerb an Immobilien durch einen Dritten schützt.

    Voraussetzungen und Folgen einer Vormerkung

    Es gibt materielle und formelle Voraussetzungen für eine Vormerkung: Zu den materiellen Voraussetzungen gehört der Anspruch auf eine Änderung der Rechtslage eines Grundstücks, der beispielsweise auf einem Kaufvertrag beruhen kann. Formelle Voraussetzung ist die Eintragungsbewilligung des Betroffenen, der meist der Grundstückseigentümer ist, oder eine einstweilige Verfügung. Rechtsfolgen einer Vormerkung sind, dass nachträgliche Verfügungen unwirksam werden, wenn sie den durch die Vormerkung gesicherten Anspruch beeinträchtigen würde. Weiterhin bestimmt der Rang der Vormerkung den Rang des einzutragenden Rechts.

    Kunden-Bewertungen

    • 1 / 5
      angegebener Wechseltermin wird nicht eingehalten . keinerlei Vorabinfo erhalten,so das eine Reaktion anderweitig nicht mehr möglich war und Zusatzkosten entstehen
    • 5 / 5
      recht ehrliche Angebote , Abwicklung zum Wechsel super-danke
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