Verpfändungserklärung

Verpfändungserklärungen finden häufig beim Abschluss von Mietverträgen Anwendung, für den Fall, dass der Mieter die geforderte Kaution nicht zahlen kann.

Inhalts­verzeichnis

    Angaben in der Verpfändungs­erklärung

    In der Verpfändungserklärung werden genauen Angaben über den Gegenstand und die beide Parteien – Pfandnehmer und Verpfänder bzw. Sicherungsgeber – festgelegt. Weiterhin wird durch die Verpfändungserklärung der Sicherungszweck festgelegt, also wofür der Verpfänder seinen Verpfändungsgegenstand hergibt. Die Verpfändungserklärung beschreibt darüber hinaus die Verwertungsrechte des Pfandnehmers für den Fall des Zahlungsverzugs des Verpfänders. Sollte der Gläubiger hingegen befriedigt werden, so gehen aus der Verpfändungserklärung auch Informationen über die Rückgabe des Pfands hervor. Der Verpfändungsgegenstand kann dabei beispielsweise ein Auto oder ein Sparbuch , eine Geldanlage oder ein Depot sein. Schließlich muss in einer vollständigen Verpfändungserklärung auch eine Erklärung nach § 8 GWG, dem Geldwäschegesetz enthalten sein. Darin erklärt der Verpfänder, dass er die Verpfändung auf seine eigene Rechnung vornimmt.

    Verpfändung der Mietkaution

    Eine Verpfändungserklärung ist ein wichtiger Bestandteil von Mietverträgen. In der Verpfändungserklärung, die ein Mieter gegenüber dem Vermieter abgibt, wird die Kaution mit einem gleichwertigen Gegenstand an den Vermieter verpfändet. Für die Verpfändung einer Mietkaution wird in der Regel ein Mietkautionskonto eröffnet, auf das Guthaben hinterlegt wird. Das Sparguthaben entspricht in diesem Fall dem Verpfändungsgegenstand, den der Vermieter bis zum Auszug des Mieters einbehalten darf und auf den er bei Bedarf – zum Beispiel für die Deckung von durch den Mieter verursachten Mietschäden – zugreifen kann.

    Erlöschen des Pfandrechts löst Verpfändungs­erklärung auf

    Das Pfandrecht erlischt mit dem Erlöschen der Forderung, da diese akzessorisch aneinander gebunden sind. Dementsprechend verliert die Verpfändungserklärung ihre Wirkung, sobald der betroffene Kredit endgültig getilgt wurde. Daraufhin müssen die verpfändeten Gegenstände zurückgegeben werden. Außerdem gibt es die Möglichkeit, dass das Pfandrecht erlischt, wenn der Pfandnehmer dieses aufhebt, die Pfändungsgegenstände käuflich erwirbt oder das Pfand dem Verpfänder bzw. dem Eigentümer zurückgibt. Eine solche Rückgabe muss allerdings freiwillig und nicht nur vorrübergehend erfolgen.

    Kunden-Bewertungen

    • 5 / 5
      Darstellungen sehr übersichtlich. Wechsel hat ganz leicht funktioniert. Jederzeit gerne wieder.
    • 2 / 5
      der anbieter hat sich auch an tag 4 noch nicht gemeldet
    • 5 / 5
      sehr übersichtlich; der Wechsel klappte sehr schnell
    • 4 / 5
      Prompte und schnelle Barbeitung

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