Schuldverschreibung

Die Schuldverschreibung, auch Anleihe oder Obligation genannt, ist ein Wertpapier mit einem festen Zinssatz. Dadurch garantiert der Aussteller dem Gläubiger die Zahlung einer festgelegten verzinslichen Geldsumme oder einer adäquaten Leistung. Durch die Forderungspapiere wird ein Kredit am Kapitalmarkt aufgenommen.

Inhalts­verzeichnis

    Schuldverschreibung – Wertpapier mit fixen Zinsen

    Im Unterschied zu Privatkrediten erfolgt die Kreditaufnahme bei Schuldverschreibungen öffentlich und ausschließlich von juristischen Personen. Die rechtlichen Aspekte der Schuldverschreibung wurden im Jahr 2009 durch das Schuldverschreibungsgesetz festgelegt. Die Laufzeiten der Schuldverschreibungen können sehr unterschiedlich sein. Eine formal gängige Einteilung erfolgt in kurz-, mittel- oder langfristige Anleihen, wobei eine kurzfristige Anleihe oftmals einen Zeitraum von vier Jahren und eine langfristige Anleihe einen Zeitraum von mehr als acht Jahren umfasst.

    Emittenten und Emissionen: Schuldverschreibungen

    Schuldverschreibungen werden durch unterschiedliche Aussteller ausgegeben. Öffentliche Anleihen werden vom Bund in Form von Staatsanleihen oder anderen Bundeswertpapieren emittiert. Gleichermaßen können Länder, Gemeinden und öffentlich-rechtliche Körperschaften als Emittenten Schuldverschreibungen ausgeben. Zur Finanzierung ihres Kreditgeschäfts geben Kreditinstitute Anleihen heraus. Und Unternehmensanleihen sind Inhaberschuldverschreibungen, die eine Form der Unternehmensfinanzierung darstellen. Die Emission der Anleihen kann als Selbst- oder Fremdemission erfolgen. Bei der Fremdemission wirkt eine Bank oder ein Platzierungskonsortium als Mittler.

    Formen der Schuldverschreibungen

    Die Formen der Schuldverschreibungen sind den rechtlichen Vorgaben des Schuldverschreibungsgesetzes unterworfen. Die Zahl der angebotenen Anleiheformen ist groß. Zu den gängigen Varianten gehören unter anderem Standardanleihen, Tilgungsanleihen oder Annuitätenanleihen. Bundesschatzbriefe des Bundes beispielsweise sind Stufenzinsschuldverschreibungen, deren Zinssatz während der Laufzeit steigen oder fallen kann, je nachdem, ob bei der Emission Step-up- oder Step-down-Zinstreppen festgelegt wurden.

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